US-amerikanische Bischofskonferenz

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Bistümer und Kirchenprovinzen der römisch-katholischen Kirche in den Vereinigten Staaten

Die US-amerikanische Bischofskonferenz (engl. United States Conference of Catholic Bishops, Abkürzung USCCB) ist ein Zusammenschluss der römisch-katholischen Bischöfe aller Diözesen in den Vereinigten Staaten.

Die Organisation ist mit ihrem Sekretariat und ihrem Kommissariat in Washington, D.C. ansässig. Der derzeitige Vorsitzende ist der Erzbischof von Galveston-Houston, Daniel Kardinal DiNardo.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

US-amerikanische Bischofskonferenz in Washington, DC

Bis zum Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg war für die Katholiken in Britisch-Nordamerika das Apostolische Vikariat des Erzbistums Westminster zuständig. Nach der Unabhängigkeit wurde als erstes Bistum in den Vereinigten Staaten das Bistum Baltimore in Maryland errichtet, wo sich ab 1789 die Apostolische Präfektur befand. Am 8. April 1808 wurde das Bistum Baltimore zum Erzbistum erhoben.

1966 gründeten die Bischöfe der Vereinigten Staaten ihre Bischofskonferenz, und zwar mit einer Doppelstruktur:

  • als National Conference of Catholic Bishops (NCCB) zur Koordinierung der innerkirchlichen Anliegen
  • als United States Catholic Conference (USCC) zur Vertretung der katholischen Kirche in der US-Gesellschaft und gegenüber der Regierung, den Abgeordneten des Kongresses usw.

Im Jahre 2000 fusionierten NCCB und USCC zur USCCB.[1] Oberstes Organ der US-amerikanischen Bischofskonferenz ist die Vollversammlung der Mitglieder.

Vorsitzende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Patrick W. Carey: Catholics in America. A history. Praeger, Westport 2004, ISBN 0-275-98255-6, S. 240.