Ulrike Sterblich

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Ulrike Sterblich (* 1970 in Berlin als Ulrike Fiebrandt) ist eine deutsche Politologin, Schriftstellerin und Moderatorin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur 1990[1] in der Katholischen Schule St. Marien[2] hat Ulrike Sterblich Politikwissenschaft in Berlin und Amsterdam studiert. In ihrer Diplomarbeit hat sie sich mit Ökologischer Ethik auseinandergesetzt. Sie verfasste das Vorwort zum Positionspapier des Verbandes Deutscher Zoodirektoren zu ethischen und rechtlichen Fragen der Regulierung von Tierpopulationen im Zoo und veröffentlichte einen Beitrag zum Thema „Die Würde des Zootieres“ im Sammelband Die Würde des Tieres (hrsg. von Martin Liechti, erschienen im Harald Fischer Verlag).

Ulrike Sterblich schreibt Artikel, Kolumnen und Kurzhörspiele. In der Bayern 2-Sendung Sozusagen – Bemerkungen zur deutschen Sprache schreibt und spricht sie für die regelmäßige Kolumne „Zwischenspeicher“. Sterblich ist „Inoffizielle Mitarbeiterin“ der Zentralen Intelligenz Agentur.

Supatopcheckerbunny[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sterblich publizierte mit dem Zeichner Tex Rubinowitz in der Zeitschrift Titanic 2003 bis 2004 den Comic Supatopcheckerbunny, der seinen Ursprung im Internetforum „Höfliche Paparazzi“ hat[3]. Die Titelfigur, welche „das Frauenbild des kuscheligen, naiven Häschens persiflier[t]“ und der Sterblich und ihre Koautorin Stese Wagner „etwas Irritierendes“ zu verleihen suchten, wird flankiert von dem noch naiveren, materialistisch eingestellten „Hilfscheckerbunny“.[3] Sterblich und Wagner moderieren seit Januar 2004 die Veranstaltungsreihe Berlin Bunny Lectures. 2007 wirkte Sterblich in der ORF-Sendung Willkommen Österreich mit Dirk Stermann und Christoph Grissemann regelmäßig als Außenreporterin Supatopcheckerbunny mit, die "mit einer süßlich-naiven Stimme einfache Dinge sehr kompliziert erklärte" (Die Presse).[3] Auch in der Radiosendung Show Royale auf Radio Eins (RBB) hatte sie mehrere Jahre lang einen Supatopcheckerbunny-Einspieler.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vgl. Die halbe Stadt, die es nicht mehr gibt, 2012, S. 13.
  2. Festschrift zum 50jährigen Bestehen der Katholischen Schule St. Marien – Grundschule und Oberschule, Berlin 1998, S. 215.
  3. a b c DiePresse.com: Sterblich und Wagner: Berliner Häschen in Wien. In: diepresse.com. 17. November 2008, abgerufen am 7. Februar 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]