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Unihockey-Weltmeisterschaft

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Die Unihockey-Weltmeisterschaft ist ein vom Unihockey-Weltverband IFF veranstaltetes Turnier zur Ermittlung des Weltmeisters der Frauen und Männer. Sie findet alle zwei Jahre statt, in den geraden Jahren für die Männer und in den ungeraden für die Frauen. Sie wurde 1996 erstmals ausgetragen und ersetzte die Unihockey-Europameisterschaft, die 1994 und 1995 zweimal durchgeführt wurde. Für Juniorinnen und Junioren wird die U-19-Unihockey-Weltmeisterschaft ausgetragen.

Am 2. Februar wurde die neue 7 Event Struktur für ab 2029 verkündet: Nach der Frauen WM 2027 bzw. der der Herren 2028, finden die nächsten Weltmeisterschaften in vier Jahres Zyklen statt. Um das vorrangige sportliche Ziel der IFF – bei einer IFF-Veranstaltung, um einen Titel, eine Medaille oder einen Pokal zu spielen – wird das Konzept der „reinen Qualifikationsturniere“ abgeschafft. Daher werden diese vier (Europa, Asien und Ozeanien, Amerika und Afrika) zu den Continental Championships. Dort werden sich neun (Frauen) bzw. elf (Herren) Mannschaften aus Europa, drei bzw. vier aus Asien und Ozeanien, je eine aus Amerika und keins aus Afrika direkt für die darauffolgende WM qualifizieren. Dabei wird die WM bei den Herren auf 20 Teams aufgestockt, vom Dezember auf Mitte November verschoben und die Spiele in zehn bzw. zwölf Tagen anstatt der bisherigen neun ausgetragen werden.
Die verbleibenden drei bzw. vier Startplätze werden in der neuen World Throphy (insgesamt zehn (Frauen) bzw. zehn bis zwölf (Herren) Teams) ermittelt. Dafür qualifizieren drei bzw. eine Nationalmannschaft aus der Europameisterschaft, drei bzw. drei bis vier vom AOFC Cup, je eine aus der Amerikameisterschaft, je eine aus Afrika und zudem zwei bzw. vier bis fünf aus der neuen European Challenge (welche aus den Teams besteht, die nicht an der Europameisterschaft teilnehmen, an welcher wiederum die besten 12 europäischen antreten).[1]

Seit den Weltmeisterschaften 2010 bei den Männern bzw. 2011 bei den Frauen gilt für die Weltmeisterschaften ein neuer Modus. Während zuvor in verschiedenen Divisionen gespielt wurde, gibt es nun ein kontinentales Qualifikationssystem, das dem der Fußballweltmeisterschaften ähnelt.

Die jeweils fünf besten Teams der letzten Weltmeisterschaften, zu dem auch das Heimteam gehören sollte, qualifizieren sich direkt für die Weltmeisterschaften. Die restlichen Teams müssen ihre Teilnahme in kontinentalen Qualifikationsgruppen ausspielen.

Maßgebend für die Einteilung in die Ziehungstöpfe für die Gruppenzuteilung an der WM ist die IFF-Weltrangliste, die jeweils auf den letzten zwei Weltmeisterschaften beruht.

Weltmeisterschaften der Männer

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Jahr Gastgeber Ort Gold Silber Bronze
11996 Schweden Stockholm  Schweden Finnland Norwegen
21998 Tschechien Prag  Schweden Schweiz Finnland
32000 Norwegen Oslo  Schweden Finnland Schweiz
42002 Finnland Helsinki  Schweden Finnland Schweiz
52004 Schweiz Zürich & Kloten  Schweden Tschechien Finnland
62006 Schweden Stockholm  Schweden Finnland Schweiz
72008 Tschechien Prag  Finnland Schweden Schweiz
82010 Finnland Helsinki  Finnland Schweden Tschechien
92012 Schweiz Zürich & Bern  Schweden Finnland Schweiz
102014 Schweden Göteborg  Schweden Finnland Tschechien
112016 Lettland Riga  Finnland Schweden Schweiz
122018 Tschechien Prag  Finnland Schweden Schweiz
132021 Finnland Helsinki  Schweden Finnland Tschechien
142022 Schweiz Zürich & Winterthur  Schweden Tschechien Finnland
152024 Schweden Malmö  Finnland Schweden Tschechien
162026 Finnland Tampere
172028 Tschechien Prag
182032
Medaillenspiegel
RFLandGSB
1 Schweden1050
2 Finnland573
3 Tschechien024
4 Schweiz017
5 Norwegen001

(Stand: WM 2022)[2][3]

Meiste Tore an einem Weltmeisterschaftsturnier

Meiste Tore und Punkte an Weltmeisterschaften

  •  Willy Fauskanger: 58 Tore / 88 Punkte in 10 Turnieren (1996–2014, 54 Spiele)
  •  Kim Nilsson: 58 Tore / 85 Punkte in 7 Turnieren (2010–2022, 42 Spiele)
  •  Matthias Hofbauer: 48 Tore / 97 Punkte in 10 Turnieren (2000–2018, 57 Spiele)
  •  Ketil Kronberg: 43 Tore / 88 Punkte in 12 Turnieren (2000–2022, 64 Spiele)

Meiste Assists und Punkte an einem Weltmeisterschaftsturnier

Meiste Assists an Weltmeisterschaften

  •  Emanuel Antener: 50 Assists / 68 Punkte in 5 Turnieren (2008–2016, 30 Spiele)
  •  Mika Kohonen: 50 Assists / 78 Punkte in 11 Turnieren (1998–2018, 60 Spiele)

Meiste Teilnahmen und Spiele an Weltmeisterschaften

  •  Ketil Kronberg: 64 Spiele an 12 Turnieren (2000–2022, 88 Punkte)
  •  Mika Kohonen: 60 Spiele in 11 Turnieren (1998–2018, 78 Punkte)
  •  Matthias Hofbauer: 57 Spiele in 10 Turnieren (2000–2018, 97 Punkte)

Weltmeisterschaften der Frauen

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Jahr Gastgeber Ort Gold Silber Bronze
11997 Finnland Mariehamn  Schweden Finnland Norwegen
21999 Schweden Borlänge  Finnland Schweiz Schweden
32001 Lettland Riga  Finnland Schweden Norwegen
42003 Schweiz Bern  Schweden Schweiz Finnland
52005 Singapur Singapur  Schweiz Finnland Schweden
62007 Dänemark Frederikshavn  Schweden Finnland Schweiz
72009 Schweden Västerås  Schweden Schweiz Finnland
82011 Schweiz St. Gallen  Schweden Finnland Tschechien
92013 Tschechien Brno & Ostrava  Schweden Finnland Schweiz
102015 Finnland Tampere  Schweden Finnland Schweiz
112017 Slowakei Bratislava  Schweden Finnland Schweiz
122019 Schweiz Neuenburg  Schweden Schweiz Finnland
13 2021 Schweden Uppsala  Schweden Finnland Schweiz
14 2023 Singapur Singapur  Schweden Finnland Tschechien
15 2025 Tschechien Brno & Ostrava  Schweiz Tschechien Finnland
162027 Finnland Turku
172031
Medaillenspiegel
RFLandGSB
1 Schweden1112
2 Finnland294
3 Schweiz245
4 Tschechien012
5 Norwegen002

(Stand: WM 2021)[4]

Meiste Tore an einem Weltmeisterschaftsturnier

Meiste Tore und Punkte an Weltmeisterschaften

  •  Corin Rüttimann: 56 Tore / 83 Punkte in 7 Turnieren (2009–2021, 42 Spiele)
  •  Cecilia Di Nardo: 54 Tore / 79 Punkte in 7 Turnieren (2009–2021, 41 Spiele)
  •  Emelie Wibron: 48 Tore / 84 Punkte in 6 Turnieren (2009–2021, 36 Spiele)
  •  Anna Wijk: 23 Tore / 88 Punkte in 6 Turnieren (2009–2019, 36 Spiele)

Meiste Punkte an einem Weltmeisterschaftsturnier

Meiste Assists an einem Weltmeisterschaftsturnier

Meiste Assists an Weltmeisterschaften

  •  Anna Wijk: 65 Assists / 88 Punkte in 6 Turnieren (2009–2019, 36 Spiele)

Meiste Teilnahmen und Spiele an Weltmeisterschaften

  •  Baiba Jurusa: 43 Spiele an 9 Turnieren (1997–2013, 28 Punkte)
  •  Denisa Billá: 43 Spiele an 8 Turnieren (2003–2017, 25 Punkte)

Einzelnachweise

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  1. The Floorball Evolution: A New Era of Competition Begins from 2029. In: IFF. 2. Februar 2026, abgerufen am 2. Februar 2026 (englisch).
  2. Men's WFC Records. In: IFF. November 2022, abgerufen am 20. Februar 2023 (englisch).
  3. Record-breaking WFC for Glass, Kronberg and Nilsson. In: IFF. 1. Dezember 2022, abgerufen am 20. Februar 2023 (englisch).
  4. Women's WFC Records. In: IFF. Dezember 2021, abgerufen am 21. Februar 2023 (englisch).