Volksbank Lüdinghausen-Olfen

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Im Jahr 2018 haben sich die Mitgliedervertreter der Volksbank Lüdinghausen-Olfen eG dafür entschieden, mit der benachbarten Volksbank Haltern eG zu fusionieren. Zum 22. Juli 2019 ist die Fusion zur Volksbank Südmünsterland-Mitte eG rechtskräftig. Sitz der neuen Genossenschaft ist Lüdinghausen.

Logo der Genossenschaftsbanken  Volksbank Lüdinghausen-Olfen eG
Hauptstelle der Volksbank Lüdinghausen-Olfen eG in Lüdinghausen
Hauptstelle der Volksbank Lüdinghausen-Olfen eG in Lüdinghausen
Staat DeutschlandDeutschland Deutschland
Sitz Lüdinghausen
Rechtsform eingetragene Genossenschaft
Bankleitzahl 401 645 28[1]
BIC GENO DEM1 LHN[1]
Gründung 1895 - Teilinstitute schon 1884 und 1893
Verband Rheinisch-Westfälischer Genossenschaftsverband e. V.
Website www.vobadirekt.de
Geschäftsdaten 2017[2]
Bilanzsumme 493 Mio. €
Einlagen 333 Mio. €
Kundenkredite 355 Mio. €
Mitarbeiter 100
Geschäftsstellen 4
Leitung
Vorstand Marcus W. Leiendecker, Sprecher;
Berthold Stegemann
Aufsichtsrat Bernd Hagen
Liste der Genossenschaftsbanken in Deutschland

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1884 beschlossen Olfener Bürger den Grundstein für einen örtlichen Spar- und Darlehnskassenverein zu legen. In Seppenrade erfolgte die Gründung 1893. Zwei Jahre später wurde in Lüdinghausen der örtliche Spar- und Darlehnskassenverein ins Leben gerufen.

Die Lüdinghauser Kasse verfügte zunächst über 132 Mitglieder aus den seinerzeit noch getrennten Kommunen Stadt Lüdinghausen und Lüdinghausen-Land. Der Landrat des Kreises Lüdinghausen sah in der örtlichen Genossenschaft eine Konkurrenz zur 1848 geschaffenen Kreissparkasse und versuchte das Kommunalkreditgeschäft einzuschränken. Doch der Oberpräsident in Münster hob die entsprechende Verfügung wieder auf. Zu den Kunden, besonders im Kreditbereich, gehörten in allen drei Orten vor allem Handwerker und Landwirte. Unter den Sparern war die Gruppe der Tagelöhner, Knechte und Mägde mit etwa 50 Prozent vertreten.

Ziel war schon damals die Förderung der Interessen der Mitglieder und Kunden. Aus einem reinen Spar- und Kreditvergabeinstitut entwickelte sich eine regionale Universalbank. Dementsprechend firmierte sie 1974 in Volksbank Lüdinghausen eG um.

1999 fusionierte das Lüdinghauser Kreditinstitut mit der Volksbank Olfen. 2013 schloss es sich mit der Volksbank Seppenrade zusammen.

2018 verfügte die Volksbank Lüdinghausen-Olfen eG über 4 Geschäftsstellen in Lüdinghausen, Olfen und Seppenrade sowie 2 SB-Zentren.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ziranka, Josef; Schmitz, Liane: 100 Jahre Volksbank Lüdinghausen, 1895–1995; Lüdinghausen 1995
  • Volksbank Olfen e.G; 100 Jahre Volksbank Olfen; Olfen 1984
  • Volksbank Seppenrade: 100 Jahre Volksbank Seppenrade; Lüdinghausen 1993

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Stammdaten des Kreditinstitutes bei der Deutschen Bundesbank
  2. Zahlen & Fakten auf der Bankwebsite

Koordinaten: 51° 46′ 18,6″ N, 7° 26′ 45,5″ O