Wer liebt, dem wachsen Flügel

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Filmdaten
Originaltitel Wer liebt, dem wachsen Flügel
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1999
Länge 98 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Gabriel Barylli
Drehbuch Gabriel Barylli
Produktion Herbert G. Kloiber,
Rikolt von Gagern
Musik Peter Buttmann
Kamera Achim Poulheim
Schnitt Andreas Herzog
Besetzung

Wer liebt, dem wachsen Flügel ist ein deutscher Kino-Film von Gabriel Barylli.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein liebenswerter Antiquar wird von seiner ehrgeizigen Frau vernachlässigt. Als er in eines ihrer Geschäftstreffen platzt, begegnet ihm ihre Konkurrentin um einen Deal mit einem großen Firmenchef. Einen Kurzauftritt hat Moderatorin Nina Ruge.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Schauspieler Gabriel Barylli hat schon häufig sein nicht vorhandenes Talent als Regisseur bewiesen, doch was er hier demonstriert, ist wohl das Furchtbarste, was seit langem auf Leinwand zu sehen war: eine selten dümmliche Liebesgeschichte, die das Leben auf keinen Fall schreibt, weltfremde Dialoge, eine schlampige Regie und chargierende Darsteller – falls man Verona Feldbusch und Co. überhaupt als solche bezeichnen kann. Wer glaubt schon, dass Verona Feldbusch eine Karrierefrau in der Wirtschaft sein könnte?“

prisma.de[1]

Cool ist Baryllis Film nicht, er zeigt vielmehr eine recht heile Welt ohne schrille Misstöne, in der hübsche Menschen zwischen Kirschblüten und Zuckerwatte, im Riesenrad und Luxushotel Gefühle zeigen (Christiane Hellwege, dpa)

Kein ernstzunehmender Film, sondern eine bodenlose Frechheit. Schon allein die Story mit dämlichen Dialogen ist an Dummheit nicht zu überbieten... Das ganze Machwerk wirkt wie die eins zu eins Verfilmung eines "Julia-Heftchens". "Wer liebt, dem wachsen Flügel" ist ein fürchterlicher filmischer Supergau. Unbegreiflich wie Regisseur und Autor Barylli für diesen Mist Geld auftreiben konnte. Schlimmer geht's nimmer. Man verlässt erschöpft das Kino, schüttelt den Kopf und denkt sich: Das kann doch alles nicht wahr sein!!! (Kinokritik Bayern 3)

Das hätte eine lustige Komödie über die Spätfolgen der Emanzipation werden können. Aber Autor und Regisseur Gabriel Barylli geht offenbar davon aus, dass die Welt nur aus blonden Arzthelferinnen besteht, die darauf warten, an den Herd zurückzukehren – kein Klischee ist ihm zu billig. (TV Spielfilm)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wer liebt, dem wachsen Flügel bei prisma.de