Werner Grunow

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Werner Grunow (* 20. Januar 1932 in Berlin; † 11. August 2016 ebenda) war ein deutscher Hörspielregisseur.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werner Grunow begann seine Hörspiellaufbahn beim Berliner Rundfunk der Nachkriegszeit, als der noch aus Masurenallee sendete und assistierte Egon Monk bei der Aufnahme von Die Gewehre der Frau Carrar, bei der der Autor Bertolt Brecht zugegen war. Werner Grunow führte als einer der bekanntesten Rundfunkregisseure der DDR bei über hundert Hörspielen, Features und Kinderhörspielen Regie.

Er präsentierte die erste lange Hörspielnacht des Rundfunks der DDR auf dem Berliner Rundfunk, die 1987 zum „750 Jahre Berlin“ gestaltet wurde. 1982 erhielt er den Hörspielpreis der DDR für die beste Regie bei Jazz am Grab von Arne Leonhardt. Weitere preisgekrönte Hörspielproduktionen unter anderem Christina von Irina Liebmann (1980), Fahrschule von Bernd Schirmer (1984), Schrei der Wildgänse von Helmut Sakowski (1987).[1] Ab 1992 war Werner Grunow für die Wortproduktionen von DS-KULTUR und DeutschlandRadio tätig.

Werner Grunow wurde am 29. September 2016 auf dem Friedhof Pankow III beigesetzt.

Hörspiel-Inszenierungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sibylle Bolik: Das Hörspiel in der DDR – Themen und Tendenzen, Peter Lang GmbH, Europäischer Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main 1994, S. 298 ff.