Wiedelah

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Wiedelah
Stadt Goslar
Wappen von Wiedelah
Koordinaten: 51° 57′ 47″ N, 10° 35′ 4″ O
Höhe: 130 m
Einwohner: 1436 (31. Dez. 2017)[1]
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Eingemeindet nach: Vienenburg
Postleitzahl: 38690
Vorwahl: 05324
Wiedelah (Niedersachsen)
Wiedelah

Lage von Wiedelah in Niedersachsen

Wiedelah ist ein Ortsteil der Stadt Goslar im Landkreis Goslar, Niedersachsen, Deutschland. Die Ortschaft hat rund 1500 Einwohner.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt an der Einmündung der Ecker in die Oker, östlich des Harly-Walds in unmittelbarer Nähe zur A 395. Jenseits bzw. westlich der Autobahn liegt Vienenburg in etwa zwei Kilometer Entfernung.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen 1292 und 1297 wurde Wiedelah als Wasserburg erbaut. Sie ersetzte die etwa 2 km nordwestlich gelegene 1291 durch Schleifung zerstörte Harlyburg, deren Steine für den Bau der Wasserburg verwendet wurden. Hier eignete sich die Lage für die Kontrolle der Handelsstraßen von Goslar nach Halberstadt sowie Goslar nach Braunschweig ähnlich gut.[2]

Im Jahre 1312 wurde Wiedelah erstmals urkundlich erwähnt. 1341 wurde Wiedelah Sitz eines stifthildesheimischen Amts. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Wiedelah 1626 durch den Feldherrn Wallenstein erobert.

Am 1. Juli 1972 wurde Wiedelah in die Stadt Vienenburg eingegliedert.[3] Am 1. Januar 2014 erfolgte die Eingemeindung Vienenburgs nach Goslar.

Bevölkerungsentwicklung
Entwicklung Jahr Einwohner
2013 1.436
2016 1.393
2017 1.392

2013 zum 7. Januar 2014, ansonsten jeweils zum 31. Dezember des Jahres
Quelle: [4]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Birgit Arnold (* 1951 in Wiedelah), Politikerin (FDP/DVP), Landtagsabgeordnete in Baden-Württemberg,

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.goslar.de/wirtschaft/standortdaten Standortdaten & Statistik Stadt Goslar
  2. Vgl. Wolff, Carl (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover, II/7: Landkreis Goslar, Hannover 1937, S. 265.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 270.
  4. Standortdaten & Statistik Stadt Goslar. Landkreis Goslar, 31. Dezember 2016, abgerufen am 30. Juni 2018.