Wolfgang Amerbacher

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Wolfgang "Wolf" Amerbacher (* 2. November 1921 in Karlsruhe; † 1971) war ein deutscher Schauspieler, Hörspiel- und Synchronsprecher.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wolf Amerbacher erhielt seine künstlerische Ausbildung an der staatlichen Kunstakademie seiner Heimatstadt und gab in Karlsruhe 1951 auch seinen Bühneneinstand. Die ARD-Hörspieldatenbank listet ihn 1952 erstmals mit einer kleinen Rolle in einem Hörspiel auf, dann noch einmal 1961. Erst ab Mitte der 1960er-Jahre sind bis zu seinem Tod regelmäßige Arbeiten als Schauspieler und Sprecher nachgewiesen, umfangreich war insbesondere seine Tätigkeit in der Synchronisation. 1970 spielte er in dem Stück Das Geld liegt auf der Bank von Curth Flatow unter der Regie Erik Odes an der Kleinen Komödie in München.[1]

Sein Kameradebüt gab Amerbacher 1966 in einer Folge der ARD-Vorabendserie Förster Horn, danach übernahm er sporadisch weitere Aufgaben für das Fernsehen, so in den Serien Die Firma Hesselbach oder Das Kriminalmuseum. Postume Popularität brachte ihm schließlich noch die Serie Privatdetektiv Frank Kross ein, in der er in mehreren Folgen die Figur des Kommissar Eberle spielte.

Neben einer Reihe von Hörspielen war Amerbacher seit Mitte der 1960er-Jahre ein viel beschäftigter Synchronsprecher mit mehr als 160 in der Deutschen Synchronkartei aufgeführten Sprechrollen. So lieh er wiederholt ausländischen Kollegen in den Serien Bonanza und Tennisschläger und Kanonen seine Stimme, in Spielfilmen war er häufig die deutsche Stimme des US-amerikanischen Schauspielers Jason Wingreen. Mehrmals synchronisierte Amerbacher auch deutsche Kollegen.

Zwei Tage nach Abschluss zu den Dreharbeiten der Serie Privatdetektiv Frank Kross schied Wolfgang Amerbacher freiwillig aus dem Leben.[2]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Synchronrollen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

ferner folgende deutschsprachige Kollegen:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Programmheft zu Das Geld liegt auf der Bank, abgerufen am 6. November 2016
  2. Die Krimihomepage, abgerufen am 6. November 2016