Yusufeli

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Yusufeli
Wappen fehlt
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Yusufeli (Türkei)
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Yusufeli.jpg
Ein Blick auf Yusufeli
Basisdaten
Provinz (il): Artvin
Koordinaten: 40° 49′ N, 41° 33′ OKoordinaten: 40° 49′ 24″ N, 41° 32′ 55″ O
Höhe: 741 m
Einwohner: 7.342[1] (2020)
Telefonvorwahl: (+90) 466
Postleitzahl: 08 700
Kfz-Kennzeichen: 08
Struktur und Verwaltung (Stand: 2021)
Gliederung: 5 Mahalle
Bürgermeister: Eyüp Aytekin (AKP)
Postanschrift: İnönü Cad.
Merkez Mah.
Yusufeli - ARTVİN
Website:
Landkreis Yusufeli
Einwohner: 19.832[1] (2020)
Fläche: 2.327 km²
Bevölkerungsdichte: 9 Einwohner je km²
Kaymakam: Ömer Faruk Özdemİr
Website (Kaymakam):
Vorlage:Infobox Ort in der Türkei/Wartung/Landkreis

Yusufeli (bis 1912 Kiskim) ist eine Stadt und ein Landkreis in der Provinz Artvin am Schwarzen Meer in der nordöstlichen Türkei. Yusufeli liegt an der Mündung des Barhal Çayı in den Çoruh. Der Name Kiskim sollte auf Anordnung des Innenministeriums umgeändert werden, da es bei Ankara einen Ort mit ähnlichen Namen gab. Daraufhin wurde der Ort nach dem osmanischen Prinzen Yusuf Izzettin Efendi benannt. Der Name bedeutet „Land Yusufs“.

Eine etwa 30 Kilometer lange Nebenstraße führt nordwestlich in die Katschkar-Berge zum Dorf Barhal, einem Wandergebiet mit einer weiteren Kirche. Die Stadt wird vom Fluss Altıparmak durchflossen

Yusufeli ist der größte Landkreis der Provinz (30 % der Fläche), hat aber gleichzeitig auch die geringste Bevölkerungsdichte (8,8). Der Kreis liegt im Süden der Provinz und grenzt extern an die Provinzen Erzurum und Rize. Intern bilden im Norden der zentrale Landkreis sowie Murgul die Grenze. Der Kreis besteht neben der Kreisstadt noch aus 63 Dörfern (Köy) mit durchschnittlich 198 Einwohnern. Kılıçkaya ist mit 831 Einwohnern davon das größte Dorf, weitere 20 Dörfer haben mehr Einwohner als der Durchschnitt (198).

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohnerzahl im Landkreis ist seit Jahren rückläufig. Am Jahresende 2007 zählte man noch 22.945 Einwohner. Die Volkszählung von 2000 ergab 29.133 Einwohner, 1990 waren es 37.060 und 1975 immerhin noch 43.356 Einwohner. Leider liegen von der Volkszählung 2011 keine Kreis-Ergebnisse vor.

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

15 Kilometer in südwestlich Richtung İspir steht die Kirchenruine von Dörtkilise aus dem 10. Jahrhundert, 30 Kilometer östlich blieb die Kirche von İşhan aus derselben Zeit erhalten. Ebenso bekannt sind die ehemaligen Kirchen von Öşk Vank und Haho, beide sind von der Straße Richtung Erzurum erreichbar.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Türkiye Nüfusu İl İlçe Mahalle Köy Nüfusu, abgerufen am 14. Februar 2021