Zacharias (Vater des Johannes)

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Der Erzengel Gabriel erscheint Zacharias (Frankreich, 15.Jh.)
Verkündigung des Zacharias, Haarlinger Aardewerkmuseum

Der Priester Zacharias war gemäß der biblischen Erzählung im Neuen Testament verheiratet mit Elisabet und Vater von Johannes dem Täufer.

In der ausführlichen Geburtsgeschichte (Lk 1,5-25;57-80 EU) wird die Geburt des Johannes seinem alten Vater Zacharias durch den Engel Gabriel während seines Priesterdienstes im Tempel zu Jerusalem angekündigt. Zacharias wird stumm, weil er dem Engel nicht glaubt, und kann erst wieder reden, als er zur Beschneidung seines Sohnes den Namensvorschlag, der zunächst von seiner Frau kam, akzeptiert, worauf Zacharias das Gebet spricht, das als Benedictus bekannt wurde. Die vorübergehende Stummheit des Zacharias wird auch im mittelalterlichen Johannes-Hymnus von Paulus Diaconus thematisiert.

Außerdem wird er im Koran unter dem Namen Zakarīyā als Prophet Gottes und Vorläufer des Islam erwähnt. Gemäß muslimischer Tradition wird seine Frau und Mutter von Yahyâ (Johannes dem Täufer) Ashâ genannt; diese soll zugleich Mutter von Maryam (der Jungfrau Maria), der Mutter von Îsâ (Jesus), gewesen sein.

Sein Gedenktag in der katholischen Kirche ist der 23. September, in der evangelisch-lutherischen Kirche in Amerika, der lutherischen Kirche - Missouri-Synode und der orthodoxen, armenischen und koptischen Kirche der 5. September und in der syrisch-orthodoxen Kirche der erste der dort sechs Adventssonntage.

Ein Kopfreliquar von Zacharias wird in Stift Stams an einem Seitenaltar gezeigt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

 Commons: Saint Zachary – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien