Zakk Wylde

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Zakk Wylde live in Leipzig 2012
Zakk Wylde live (2005)
Zack Wylde mit der Bullseye Gibson Flying V (2007)

Zakk Wylde (* 14. Januar 1967 in Jersey City, New Jersey, USA; eigentlich Jeffrey Phillip Wielandt) ist ein US-amerikanischer Gitarrist, Pianist und Sänger.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Alter von acht Jahren griff Zakk Wylde das erste Mal zur Gitarre. Bis zu seinem 14 Lebensjahr übte er jedoch nicht regelmäßig, sondern begnügte sich damit, Songs von Elton John nachzuspielen. Sein Gitarrenlehrer brachte ihm schließlich die Musik von Led Zeppelin und Jimi Hendrix näher. [1] Entdeckt wurde Zakk Wylde von Ozzy Osbourne, der ihn im Jahr 1987 im Alter von nur 19 Jahren in seine Solo-Band aufnahm, um Jake E. Lee, den Nachfolger von Randy Rhoads, zu ersetzen. Wylde war zwar gerade erst Gitarrist bei Zyris geworden, ließ sich aber diese Chance nicht entgehen. Wylde hatte sein Debüt mit dem Album No Rest for the Wicked (1988) und hat seitdem zahlreiche Platten mit Ozzy Osbourne eingespielt.

Wylde gründete unter anderem zwei eigene Formationen: Pride & Glory, die kompositorisch stark vom Southern Rock geprägt war, sowie Black Label Society, bei der unter anderem Black Sabbath-Einflüsse zu hören sind. Diese Gruppe ist sein momentan noch aktives Soloprojekt.

Ein Merkmal seines Gitarrenspiels sind die vielen Pinch Harmonics (künstliche Obertöne), die er in die harten Gitarrenriffs einbaut. Als Inspirationen seines Spiels und seines Schaffens nennt Zakk Wylde Gitarristen wie Randy Rhoads, Tony Iommi, Eddie van Halen, Al Di Meola, Paco de Lucía und Jimmy Page. Aber auch Southern Rock im Stile von Lynyrd Skynyrd und den Allman Brothers (sein Gastauftritt ist auf dem Bootleg Zakk Goes Wylde verewigt) findet sich in seinem Spiel wieder.

Gibson spendierte ihm in den 90er Jahren ein Les-Paul-Signature-Modell mit Bullseye-Aussehen, das zu seinem optischen Erkennungszeichen geworden ist. Er besitzt jedoch auch eine Gibson Flying V und diverse andere Gitarren im Bullseye-Stil.

2001 gab Wylde sein Schauspieldebüt in Stephen Hereks Film Rock Star an der Seite von Mark Wahlberg, Jennifer Aniston und Musikerkollege Myles Kennedy.

2010 beendete Ozzy Osbourne die Zusammenarbeit mit Wylde und nahm dafür den Gitarristen Gus G. (Firewind) in seine feste Besetzung auf. Grund für die Trennung sei gewesen, dass die Lieder von Wylde zu sehr nach Black Label Society klingen würden. In seiner Autobiografie gibt Osbourne jedoch an, dass Wylde "sehr gefährliche Gesellschaft für einen trocken Alkoholiker" sei. 2011 spielte Wylde auf Jamey Jastas Solodebüt Jasta.

Anfang 2012 gab Osbourne bekannt, Wylde als Gitarrist neben Gus G. und Slash zu seiner Ozzy And Friends Tour 2012 wieder in die Band geholt zu haben. Des Weiteren wurde bestätigt, dass Black Label Society auch gleichzeitig die Vorband dieser Tour – wie bereits 2007 und 2010/2011 – sein sollte.

Im April 2016 erschien Wyldes neues, akustisches Solo-Werk Book of Shadows II, das er im Frühsommer 2016 auf mehreren Solokonzerten vorstellt.[2]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Pride & Glory[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pride & Glory (1994)

Solo[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1987 Instrumental Solo Demo Tape
  • Book of Shadows (1996)
  • Book of Shadows II (2016)

Mit Derek Sherinian[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Inertia (2001)
  • Black Utopia (2003)
  • Mythology (2004)
  • Blood of the Snake (2006)

Mit Black Label Society[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sonic Brew (1999)
  • Stronger Than Death (2000)
  • Alcohol Fueled Brewtality|Alcohol Fueled Brewtality Live +5 (2001)
  • 1919 Eternal (2002)
  • The Blessed Hellride (2003)
  • Boozed, Broozed, and Broken Boned (DVD) (2003) (Certified Platinum)
  • Hangover Music Vol. VI (2004)
  • Mafia (album)|Mafia (2005)
  • Kings of Damnation 98-04 (Career Retrospective) (2005)
  • Shot To Hell (2006)
  • The European Invasion:Doom Trooping Live (2006) (DVD)
  • Skullage (Sampler) (2009)
  • Order of the Black (2010)
  • The Song Remains Not The Same (2011) (mit Cover-Songs)
  • Unblackened (2013) (DVD und CD)
  • Catacombs Of The Black Vatican (2014)

Mit Ozzy Osbourne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Black Veil Brides[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Unholy (2011)

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/zakk-wylde-video-interview-story.html Zakk Wylde Interview bei Bonedo
  2. Zakk Wylde – Weiterer Termin bestätigt. Metal Hammer, 5. Mai 2016, abgerufen am 17. Juni 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Zakk Wylde – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien