Île des Pins

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Île des Pins
Baie de Saint Joseph
Baie de Saint Joseph
Gewässer Korallenmeer
Inselgruppe Neukaledonien
Geographische Lage 22° 37′ S, 167° 29′ O-22.618055555556167.47805555556262Koordinaten: 22° 37′ S, 167° 29′ O
Île des Pins (Neukaledonien)
Île des Pins
Länge 17,7 km
Breite 13,7 km
Höchste Erhebung Pic N'ga
262 m
Einwohner 1.969 (2009)
Hauptort Vao
Upi Bay im Osten der Insel
Upi Bay im Osten der Insel

Die Île des Pins (französisch, wörtlich „Kiefern-Insel“; Kanak Kunyié) ist eine Insel, die zum französischen Überseegebiet Neukaledonien gehört.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

L'Île des Pins ist über 100 km² groß und hatte im Jahr 2009 eine Bevölkerung von 1969. Sie gehört zur Südprovinz von Neukaledonien und bildet die Kommune L’Île-des-Pins, zu der auch die knapp 150 km weiter östlich gelegene Insel Walpole gehört.

[Bearbeiten] Tourismus

L'Île des Pins hat einen „Spitznamen“ auf Französisch: l’île la plus proche du paradis, was so viel wie „die nächste Insel zum Paradies“ bedeutet. Unter den Touristen, die die Insel besuchen, sind auch zahlreiche Sporttaucher, die wegen der schönen Lagune kommen, welche zahlreiche Fisch- und Korallenarten beherbergt. Von Zeit zu Zeit wird sie von Kreuzfahrtzschiffen aufgesucht.

[Bearbeiten] Geschichte

James Cook „entdeckte“ die Île des Pins auf seiner zweiten Weltumseglung 1774 und gab ihr ihren Namen aufgrund der dichten Bewaldung mit Araukarien der Art Araucaria columnaris. Cooks Expedition unternahm keinen Landgang. Die Insel war jedoch bewohnt, was von den zahlreichen Rauchsäulen abgeleitet wurde, die zu sehen waren.

Der Hydrograph Henry Mangles Denham vermaß 1853 die Insel auf einer seiner Expeditionsreisen.[1]

Nach der Niederschlagung der Pariser Kommune 1871 wurden einige der zur Verbannung Verurteilten auf die Île des Pins verbracht. Von den 5 Siedlungen im Westen der Insel waren im Jahre 2010 lediglich ein Wasserturm und einige überwachsene Mauerreste des Bagno sichtbar.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Île des Pins – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. pfavis.nl: William Loney RN: Henry Mangles Denham, in englischer Sprache, abgerufen am 9. Oktober 2011
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