AL-KO

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Dieser Artikel beschreibt den Maschinenproduzent AL-KO KOBER; zu dem Verwaltungskreis Albaniens mit dem Kürzel AL-KO siehe Kreis Korça.
AL-KO KOBER SE
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Rechtsform Europäische Gesellschaft
Gründung 1931
Sitz Kötz, Deutschland
Leitung Roland, Harald und Stefan Kober [1]
Mitarbeiter rund 4.200 [2]
Umsatz 706 Mio. EUR (2012)
Branche Fahrzeugtechnik, Garten + Hobby, Lufttechnik
Website www.al-ko.com

Die AL-KO KOBER SE mit Hauptsitz in Kötz, Landkreis Günzburg, ist ein international tätiger Hersteller in den Bereichen Fahrzeugtechnik, Garten + Hobby sowie Lufttechnik. AL-KO ist mit mehr als 50 Standorten auf fünf Kontinenten vertreten.[3]

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten]

Alois Kober (1908 – 1996) gründete als 23-jähriger im Jahr 1931 eine Schlosserei in Großkötz. 1952 begann die Entwicklung und Serienfertigung von Handbremshebeln. Im Laufe der nachfolgenden drei Jahre startete die Produktion von Rasenmähern, Achsen und Rahmenfahrgestellen für Wohnwagen. 1958 wurde die erste Tochterfirma gegründet und die Söhne Kurt, Willy und Herbert Kober, die alle bei ihrem Vater in die Lehre gingen, übernahmen Mitverantwortung. 1975 erfolgte der Einstieg in die Lufttechnik. Zum 1. Januar 1987 wurde das Unternehmen in die AL-KO KOBER AG überführt, mit den drei Brüdern als Vorstandsmitgliedern. Heute führen drei Enkelsöhne des Firmengründers das Unternehmen.[4] 2009 wurde der Produktbereich BRILL Gloria Gartengeräte GmbH übernommen. [5] Seit August 2010 ist AL-KO Hauptsponsor des Fußballbundesliga-Erstligisten FC Augsburg.[6] Am 23. Mai 2013 wurde die AL-KO KOBER AG in die AL-KO KOBER SE umgewandelt.[7]

Unternehmensbereiche[Bearbeiten]

Die AL-KO KOBER SE gliedert sich in drei Unternehmensbereiche:

Alois Kober GmbH[Bearbeiten]

Die AL-KO Fahrzeugtechnik fertigt verschiedenste Produkte. Im Geschäftsfeld der Anhängerkomponenten werden Achsen, Anti-Schleuder-Systeme, Caravan-Leichtbau-Chassis und höhenverstellbare Auflaufeinrichtungen hergestellt. Vollluftfederungen, Tiefrahmen-Chassis und AMC Lastenträger werden im Bereich AMC-Chassis produziert. Die Kunststofftechnik beinhaltet Produkte wie die technischen Komponenten, technischen Verpackungen und Werkstückträger. Seilzüge, Seilzugeinstellungen und Anhängekupplungen werden im Geschäftsfeld Automotive gefertigt. Industriekomponenten wie Verkleidungen, Spezialtanks, Drehliftkonsolen sowie Dämpfungstechniken wie etwa Ölbremsen, Gasfedern und Stoßdämpfer sind ebenfalls Produkte der Fahrzeugtechnik.

AL-KO Therm GmbH[Bearbeiten]

Im Bereich der Luft- und Klimatechnik fertigt die AL-KO Lufttechnik Lüftungs- und Klimazentralgeräte sowie Luftheiz- und Luftkühlgeräte. Mobile und stationäre Absauganlagen werden im Bereich der Absaugtechnik produziert.

AL-KO Geräte GmbH[Bearbeiten]

Das ursprüngliche Kerngeschäft gliedert sich im Bereich Garten + Hobby in Rasentechnik, Wassertechnik und Garten- und Heimwerkertechnik. In diesen Geschäftsfeldern werden Produkte wie zum Beispiel Rasenmäher oder Pumpen hergestellt.

Standorte in Deutschland[Bearbeiten]

Insgesamt hat die Firma AL-KO acht Standorte in Deutschland, die sich in Großkötz (Garten + Hobby, Entwicklung/Versuch Fahrzeugtechnik), Kleinkötz (Anhängerkomponenten), Ettenbeuren (AMC-Chassis), Ichenhausen (Kunststofftechnik), Jettingen-Scheppach (Hauptsitz der AL-KO THERM GMBH), Lutherstadt Wittenberg (Profit-Center für Teile und Komponenten von Heizungs-, Lüftungs- und Klimageräten), Hartha (Dämpfungstechnik) und Kirchen (Sieg) (Service-Center für Lüftungs- und Klimageräte) befinden.

Literatur[Bearbeiten]

  • AL-KO KOBER AG (Hrsg.): AL-KO 1931-2006: Ein Unternehmen schreibt Geschichte. Eigenverlag, Kötz 2006.

Markenbotschafter[Bearbeiten]

AL-KO Markenbotschafterin ist die Profisportlerin Tina Schüßler aus Augsburg. Sie ist amtierende Weltmeisterin im Boxen und wird von AL-KO gesponsert.[8]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Generationswechsel im Aufsichtsrat des Familienunternehmens AL-KO KOBER SE. Presseaussendung der AL-KO KOBER SE, Juli 2013. Abgerufen am 10. Juli 2013.
  2. AL-KO Unternehmenskultur - Quality for Life. Homepage der AL-KO KOBER SE. Abgerufen am 10. Juli 2013.
  3. AL-KO Unternehmenskultur - Quality for Life. Homepage der AL-KO KOBER SE. Abgerufen am 10. Juli 2013.
  4. Die Lebensgeschichte des Firmengründers Alois Kober. Geschichte des Unternehmens von 1931 bis 1999. Abgerufen am 19. Dezember 2010.
  5. http://www.schwaebische.de/home_artikel,-Alko-aus-Koetz-uebernimmt-Brill-_arid,2937794.html
  6. AL-KO KOBER AG wird Hauptsponsor des FC Augsburg. Presseaussendung der AL-KO Kober AG, 4. August 2010. Abgerufen am 19. Dezember 2010.
  7. Aus AL-KO KOBER AG wird AL-KO KOBER SE. Presseaussendung der AL-KO KOBER SE, Juni 2013. Abgerufen am 10. Juli 2013.
  8. Sportsponsoring abgerufen am 12. August 2013