Afghanistanstämmige in Deutschland

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Als Afghanischstämmige in Deutschland werden Menschen bezeichnet, die in Deutschland leben und ursprünglich aus Afghanistan kommen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die meisten Afghanistanstämmigen sind vor den seit 1979 andauernden kriegerischen Auseinandersetzungen in ihrem Heimatland geflohen. Einige von ihnen sind inzwischen deutsche Staatsangehörige, die meisten besitzen noch die afghanische Staatsbürgerschaft.

Nach Angaben von dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung leben in Deutschland rund 125.000 Menschen aus Afghanistan. Von diesen leben etwa 22.000 in Hamburg und bilden damit die größte Gemeinschaft von Exilafghanen in ganz Europa.[1]

Religion[Bearbeiten]

Die afghanische Gemeinde in Deutschland ist ethnisch und religiös heterogen, mit unterschiedlichen politischen Ansichten, so wie sie in Afghanistan sind (siehe auch Demografie Afghanistans).[1] Sie ist im Großen und Ganzen nicht gut organisiert und hat keine besonderen repräsentativen Verbände oder Organisationen.[1] Die Afghanen haben in Hamburg Geschäfte, afghanische Restaurants und Moscheen. Es gibt eine afghanische Bank namens „Banke Millie Afghan“ in der Speicherstadt. Die Belal-Moschee ist das Zentrum des afghanischen Islams in Hamburg.

Religion Minderheiten[Bearbeiten]

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Während die Afghanen bereits seit dem 11. Jahrhundert traditionell dem muslimischen Glauben angehören, sind ein relativ kleiner Anteil an Deutsch-Afghanen Anhänger des Sikhismus und des Hinduismus.

Bekannte Afghanen in Deutschland[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c GTZ - Migration und Entwicklung - Afghanen in Deutschland