Alexei Petrowitsch Bestuschew-Rjumin

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Alexei Petrowitsch Graf Bestuschew-Rjumin (* 2. Juni 1693 in Moskau; † 21. April 1766 in Sankt Petersburg) war ein Feldmarschall der russischen Armee und russischer Reichskanzler.

[Bearbeiten] Leben

Graf Bestuschew-Rjumin wurde in Berlin und Hannover erzogen und kam erst 1718 nach Russland zurück, wo Peter der Große ihn zum Gesandten am dänischen, dann am kurländischen Hof machte. Kaiserin Anna ernannte ihn dann zum Geheimrat und Kabinettsminister.

Nach dem Sturz Birons wurde er als dessen Anhänger 1740 verhaftet. Doch setzte ihn die Kaiserin Elisabeth wieder auf freien Fuß, erhob ihn in den Grafenstand und machte ihn zum Reichsvizekanzler. 1744 wurde er Großkanzler. Der Sturz des Grafen L'Estocq befestigte ihn in seiner Stellung.

Graf Bestuschew-Rjumin brachte 1746 ein Bündnis mit Österreich zustande und erneuerte es 1756, was zur Teilnahme Russlands am Siebenjährigen Krieg führte. Als eine zeitweilige Unpäßlichkeit der Kaiserin ihn deren baldigen Tod befürchten ließ, rief er im Einverständnis mit Großfürstin Katharina die russische Armee unter Apraxin umgehend aus Preußen zurück. Die Kaiserin erholte sich wieder und Graf Bestuschew-Rjumin wurde 1758 des Hochverrats für schuldig gesprochen, aller seiner Würden entsetzt und nach dem ihm gehörenden Flecken Gorelowo bei Moskau verwiesen.

Erst Katharina II. ließ ihn 1762 wieder an den Hof kommen und ernannte ihn zum Feldmarschall.

1725 entdeckte er ein arzneiliches Eisenpräparat.

Alexei Petrowitsch Graf Bestuschew-Rjumin starb am 21. April 1766 in Sankt Petersburg.

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