Alt-J

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Alt-J
∆ auf dem Melt Festival 2013
∆ auf dem Melt Festival 2013
Allgemeine Informationen
Herkunft Leeds, England
Genre(s) Alternative
Gründung 2007
Website www.altjband.com
Aktuelle Besetzung
Joe Newman
Gus Unger-Hamilton
Thom Green
Ehemalige Mitglieder
Bass, Gitarre
Gwil Sainsbury (bis 2014)
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
An Awesome Wave
  CH 39 10.06.2012 (10 Wo.)
  UK 13 09.06.2012 (62 Wo.)
  US 80 19.01.2013 (53 Wo.)
This Is All Yours
  DE 8 03.10.2014 (… Wo.)
  AT 7 03.10.2014 (… Wo.)
  CH 3 28.09.2014 (… Wo.)
  UK 1 04.10.2014 (… Wo.)
  US 4 11.10.2014 (… Wo.)
Singles[1]
Breezeblocks
  UK 75 02.06.2012 (1 Wo.)
Warm Foothills
  AT 73 26.09.2014 (1 Wo.)
  CH 51 21.09.2014 (1 Wo.)
The Gospel of John Hurt
  AT 75 26.09.2014 (1 Wo.)
  CH 53 21.09.2014 (1 Wo.)
Pusher
  CH 54 21.09.2014 (1 Wo.)
Hunger of the Pine
  UK 59 27.09.2014 (1 Wo.)
Every Other Freckle
  UK 58 04.10.2014 (3 Wo.)
Left Hand Free
  US 99 11.10.2014 (1 Wo.)
Fitzpleasure
  AT 47 31.10.2014 (… Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Alt-J (Eigenschreibweise: alt-J) ist eine britische Alternative-Pop-Band aus Leeds. Ihr bisher größter Erfolg ist der Gewinn des englischen Mercury Music Prizes 2012.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Anfänge der Band gehen auf das Jahr 2007 zurück. Damals trafen sich Gwil Sainsbury, Joe Newman, Gus Unger-Hamilton und Thom Green an der Universität Leeds, wo Sainsbury, Newman und Green Kunst und Unger-Hamilton englische Literatur studierten. In ihrem zweiten Studienjahr spielte Newman Sainsbury ein paar seiner Lieder vor, bei denen er von seinem Gitarre spielenden Vater inspiriert wurde. Daraufhin beschlossen die beiden, eine Band zu gründen. Die ersten Aufnahmen entstanden noch in ihren Schlafräumen an der Universität. Nach Green stieß Unger-Hamilton als letzter zur Band, die in den folgenden zwei Jahren zuerst unter dem Namen Daljit Dhaliwal und später als The Films hauptsächlich in Leeds auftrat. Um Verwechslungen mit der amerikanischen Indie-Rock-Band The Films zu vermeiden, nahmen sie dann mit Alt-J einen neuen Bandnamen an.[2] Am 1. November 2012 gewann Alt-J den renommierten Mercury Music Prize. Bei den BRIT Awards 2013 war die Band in drei Kategorien nominiert.

Am 11. Februar 2014 verkündeten Alt-J auf ihrem offiziellen Twitter-Account, dass Gwil Sainsbury die Band verlassen habe,[3] bekräftigten aber zwei Tage später auf Facebook, dass die Band weiter an ihrem zweiten Album arbeite. Das neue Album This Is All Yours erschien am 22. September 2014, die Vorab-Single Hunger of the Pine wurde erstmals am 18. Juni im Programm der BBC gespielt.

Bandname[Bearbeiten]

Der Bandname ist auf die Tastenkombination zurückzuführen, mit der auf englischen Mac-Tastaturen das Zeichen dargestellt wird, das eine tiefere Bedeutung für die Band hat. Das Delta-Zeichen wird in mathematischen Gleichungen als Symbol für Änderung verwendet. Als sich die Band diesen Namen gab, habe sie sich an einem Wendepunkt im Leben befunden, der viel Veränderung gebracht habe, sagte Gwil Sainsbury.[4]

Musikstil und Rezeption[Bearbeiten]

Die Band spielt nach eigenen Angaben Alternative-Pop, der auf Folk-Versen, Synthesizerklängen, Hip-Hop-Synkopierungen und knappen Gesangsharmonien beruht. Die britische Tageszeitung The Guardian, in der Alt-J am 24. Mai 2012 „Band des Tages“ wurde, bezeichnet die Musik als moderne Fairport Convention.[5]

Das 2014 veröffentlichte Album This Is All Yours erlangte bei dem E-Zine plattentests.de die erste Höchstbewertung von 10/10 seit dem Jahr 2006.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 2012: An Awesome Wave
  • 2014: This Is All Yours

EPs[Bearbeiten]

  • 2012: Matilda / Fitzpleasure
  • 2012: Tessellate
  • 2012: Breezeblocks (Remixes)
  • 2013: Breezeblocks (Nightkraft Remix)

Singles[Bearbeiten]

  • 2012: Breezeblocks
  • 2012: Tessellate
  • 2012: Matilda
  • 2012: Fitzpleasure
  • 2012: Something Good
  • 2013: Dissolve Me
  • 2014: Hunger of the Pine
  • 2014: Left Hand Free
  • 2014: Every Other Freckle

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: DE AT CH UK US
  2. ... met at Leeds University in 2007, soundcloud.com/alt-j, abgerufen am 8. Juli 2012
  3. NME, abgerufen am 19. Juni 2014
  4. alt-J (∆)’s name takes a little explaining, soundcloud.com/alt-j, abgerufen am 8. Juli 2012
  5. as though Fairport Convention had been fast-forwarded to FWD>>, guardian.co.uk, abgerufen am 8. Juli 2012

Weblinks[Bearbeiten]