Antrifttalsperre

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Antrifttalsperre
Antrifttalsperre
Antrifttalsperre
Lage: Vogelsbergkreis
Zuflüsse: Antrift
Größere Städte in der Nähe: Alsfeld
Geographische Lage 50° 46′ 25″ N, 9° 12′ 23″ O50.7736111111119.2063888888889281.00Koordinaten: 50° 46′ 25″ N, 9° 12′ 23″ O
Daten Bauwerk
Bauzeit: 1971-1984
Höhe über Talsohle: 18 mdep1
Höhe über Gründungssohle: 20 mdep1
Höhe der Bauwerkskrone: 283 m ü. NN
Bauwerksvolumen: 400.000 m³dep1
Kronenlänge: 550 mdep1
Kronenbreite: 130 mdep1
Böschungsneigung luftseitig: 1:2,1 bis 1:4
Böschungsneigung wasserseitig: 1:2,5 bis 1:4
Daten Stausee
Höhe des Stauziels: 281 m ü. NN
Wasseroberfläche bei Vollstau: 31 ha [1]dep1
Speicherraum: 3,16 Mio. m³dep1
Gesamtstauraum: 3,16 Mio. m³
Einzugsgebiet: 62 km²dep1
Kelchüberfall

Die Antrifttalsperre (auch "Antrefftalsperre" genannt) wurde von 1971 bis 1984 gebaut und 1981 in Betrieb genommen. Sie liegt bei Alsfeld in Hessen und hat einen Erdschüttdamm als Absperrbauwerk. Das gestaute Gewässer ist die Antrift (Antreff). Der südliche Teil des Sees gehört zum Stadtgebiet Alsfeld-Angenrod, der nördliche Teil mit dem Staudamm zum Gemeindegebiet Antrifttal-Seibelsdorf.

Die Talsperre dient vorrangig dem Hochwasserschutz der Schwalm und der unteren Antrift, ist aber auch ein Naherholungsgebiet und in Abschnitten Naturschutzgebiet. Im Winter wird mit 2,1 Mio. m³ ein größerer Hochwasserschutzraum freigehalten als im Sommer mit 1,6 Mio. m³. Die Hochwasserentlastung hat in Dammmitte einen tulpenförmigen Kelchüberfall mit einem Durchmesser an der Krone von 15 m.

Der Wasserverband Schwalm betreibt neben der Antrifttalsperre die Hochwasserrückhaltebecken Treysa-Ziegenhain und Heidelbach.

Siehe auch:

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen