asch-Schamaliyya

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Dieser Artikel beschreibt den sudanesischen Bundesstaat. Mit asch-Schamaliyya kann auch das Northern Governorate in Bahrain gemeint sein.
asch-Schamaliyya
Libyen Zentralafrikanische Republik Tschad Ägypten de-facto Ägypten - vom Sudan beansprucht de-facto Ägypten - weder von Sudan noch von Ägypten beansprucht Südsudan Eritrea Äthiopien de-facto Sudan (vom Sudan als Teil von Dschanub Kurdufan beansprucht - vom Südsudan beansprucht) Gharb Darfur Dschanub Darfur Dschanub Kurdufan An-Nil al-azraq Sannar (Bundesstaat) Al-Dschazira (Bundesstaat) Al-Qadarif (Bundesstaat) An-Nil al-abyad Al-Chartum Kassala Nahr an-Nil al-Bahr al-ahmar Schamal Kurdufan Asch-Schamaliyya Schamal Darfur Wasat Darfur Scharq DarfurNorthern in Sudan.svg
Über dieses Bild
Basisdaten
Hauptstadt: Dunqula
Fläche: 348.765 km²
Einwohner: 699.065 (Zensus 2008)
Bevölkerungsdichte: 2,0 Einwohner pro km²
ISO 3166-2: SD-NO
Politik
Gouverneur: Fathe Khalil

asch-Schamaliyya (arabisch ‏الشماليةasch-Schamāliyya, deutsch „Die Nördliche“, englisch Northern) ist ein Bundesstaat im Sudan. Seine Hauptstadt ist Dunqula.

Geographie[Bearbeiten]

Asch-Schamaliyya hat eine Fläche von 348.765 km² und ist vorwiegend von der Sahara und der Nubischen Wüste geprägt, bis auf einen fruchtbaren Streifen Kulturland an den Ufern des Nils. Im Norden findet man die Stadt Wadi Halfa und den Nubia-See, der den sudanesischen Teil des Nasser-Sees bildet. Weitere Ortschaften sind Karima, Kurti, Kulb und Abri.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Der Bundesstaat hat gemäß dem Zensus von 2008 rund 700.000 Einwohner[1]. Diese sprechen vorwiegend Arabisch oder Nubisch.

Geschichte[Bearbeiten]

Siehe auch: Nubien

Von 1919 bis 1974 war asch-Schamaliyya erst eine Provinz des Anglo-Ägyptischen Sudan, dann eine Provinz der unabhängigen Republik Sudan. 1974 wurde ein Teil von asch-Schamaliyya abgespalten, um zusammen mit einem Teil der Provinz Kassala die neue Provinz Nahr an-Nil zu bilden. Im Jahr 1991 wurde die Provinz in einen Bundesstaat umgewandelt und die Grenzen von 1919 bis 1974 wurden wieder hergestellt. Am 14. Februar 1994 wurde erneut ein Teil von asch-Schamaliyya abgespalten, um mit einem Teil des Bundesstaates asch-Scharqiyya (Kassala) wieder einen Bundesstaat Nahr an-Nil zu schaffen.[2]

Infrastruktur[Bearbeiten]

Von Wadi Halfa aus gibt es nach Süden eine Eisenbahnverbindung nach Khartum und nach Norden eine Fährverbindung nach Ägypten.

Quellen[Bearbeiten]

  1. Central Bureau of Statistics/Southern Sudan Centre for Census Statistics and Evaluation: 5th Sudan Population and Housing Census – 2008 (PDF; 425 kB), Table: T02
  2. www.statoids.com: Historische Übersicht der sudanesischen Bundesstaaten