Assassin (Band)

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Assassin
Allgemeine Informationen
Genre(s) Thrash Metal
Gründung 1983
Auflösung 1989
Neugründung 2003
Website http://www.assassin-online.de/
Gründungsmitglieder
Robert Gonnella
Michael Hoffmann (bis 1984, 1987–1989)
Gitarre
Jürgen „Scholli“ Scholz (bis 1987)
Markus „Lulle“ Ludwig (bis 1989)
Psycho Danger (bis 1987)
Aktuelle Besetzung
Gesang
Robert Gonnella
Gitarre
Michael Hoffmann (seit 2004)
Gitarre
Jürgen „Scholli“ Scholz (seit 2002)
Bass
Joachim Kremer (seit 2009)
Schlagzeug
Björn Sondermann (seit 2009)
Ehemalige Mitglieder
Gitarre
Dinko Vekic (1984–1989 und 2002–2005)
Gitarre
Olaf (1989)
Bass
Joachim Hopf (2002–2005)
Bass
Ufo Walter (2005–2008)
Bass
Michael Hambloch (2008–2009)
Schlagzeug
Atomic Steif (2002–2004)
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Assassin ist eine deutsche Thrash-Metal-Band aus Düsseldorf.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Assassin wurde 1983 von Robert Gonnella, Michael Hoffmann, Jürgen Scholz, Markus „Lulle“ Ludwig und Psycho Danger gegründet. Kurze Zeit später verließ Hoffmann die Band und wurde durch Dinko Vekic ersetzt. Ihr erstes Demo erschien 1985 unter dem Namen Holy Terror, das sich im Untergrund sehr gut verkaufte. Das zweite Demo The Saga of Nemesis wurde 1986 veröffentlicht und vom ehemaligen Warlock-Gitarristen Rudy Graf produziert. Im Sommer 1986 spielten Mitglieder von Assassin außerdem mit Øystein „Euronymous“ Aarseth und Jørn „Necrobutcher“ Stubberud von der norwegischen Band Mayhem unter dem Namen Checker Patrol eine Demoaufnahme ein, bei dem Lied Metalion in the Park wirkte Jon „Metalion“ Kristiansen, der zusammen mit den Mayhem-Mitgliedern nach Deutschland gereist war, als Hintergrundsänger mit.[1]

Sie konnten dann einen Plattenvertrag bei der Firma Steamhammer unterzeichnen. Diese veröffentlichte 1987 das Debütalbum The Upcoming Terror. Michael Hoffmann stieg wieder ein und ersetzte Jürgen Scholz. Mit Frank Nellen wurde ein neuer Schlagzeuger in die Band genommen. 1988 schließlich erschien das Album Interstellar Experience. Als Vorgruppe von Death Angel spielten sie eine Tour. Dinko stieg aus unbekannten Gründen aus. Nach den ersten Aufnahmen zum dritten Album verlor die Band ihre Anlage bei einem Einbruch in deren Proberaum. Die Band löste sich auf. Michael Hoffmann stieg bei Sodom ein und spielte 1990 deren Album Better off Dead sowie die Maxi The Saw Is the Law ein und wanderte danach nach Brasilien aus und wurde Musikproduzent. Robert Gonnella gründete in Peking/China eine Fußballliga, den IFFC. 2003 spielten Assassin auf dem Wacken Open Air. 2005 erschien ihr drittes Album The Club. Die Reaktionen darauf waren unterschiedlich, die Fans waren teilweise entsetzt wegen des Wandels der Musik, gleichzeitig konnte die Band neue Fans gewinnen, welche die früheren Alben nicht kannten. Seit 2009 spielen Assassin in der aktuellen Besetzung. Highlights im Jahr 2010 waren Konzerte in China und Japan, die mit einem professionellen Video-Team für eine zukünftig geplante DVD aufgenommen wurden. Ende 2010 unterschrieb die Band einen Plattenvertrag bei Steamhammer und nahm das neue Album Breaking the Silence mit Kult-Produzent Harris Johns (u.a. Voivod, Kreator Deathrow und Sodom) auf. Das Album wurde von den meisten Kritikern und Fans positiv aufgenommen und hält sich lange in einigen Metal-Charts.

Im Juni 2011 wurden die ersten beiden Alben unter dem Titel Chronicles of Resistance als Doppel-CD-Digipak und auch auf klassischem Vinyl mit einigen unveröffentlichten Bonustiteln wiederveröffentlicht, darunter einer Coverversion des Stückes Low intensity Warfare der japanischen Thrash-Metal-Band Casbah, das unter Mitwirkung beider Bands in Düsseldorf und Tokio aufgenommen wurde.

[Bearbeiten] Diskografie

  • 1985: Holy Terror (Demo)
  • 1986: The Saga of Nemesis (Demo)
  • 1987: The Upcoming Terror
  • 1988: Interstellar Experience
  • 2005: The Club
  • 2011: Breaking the Silence
  • 2011: Chronicles of Resistance

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Jon Kristiansen: Metalion: The Slayer Mag Diaries. Brooklyn, NY: Bazillion Points Books 2011, S. 53.

[Bearbeiten] Weblinks

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