Holy Moses
| Allgemeine Informationen | ||
| Genre(s) | Thrash Metal | |
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| Gründung | 1980 | |
| Website | http://www.holymoses.de | |
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| Jochen Fünders (bis 1981) | ||
| Ramon Brüssler (bis 1986) | ||
| Peter Vonderstein (bis 1981) | ||
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Gesang
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Sabina Classen | |
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Gitarre, Rhythmus
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Michael Hankel (seit 2002) | |
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Gitarre, Rhythmus
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Oliver Jaath (seit 2006) | |
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Bass
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Thomas Neitsch (seit 2008) | |
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Schlagzeug
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Gerd Lücking (seit 2011) | |
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Gesang
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Iggy (1981) | |
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Gitarre
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Jean-Claude (1981) | |
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Gitarre
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Andy Classen (1981–1994) | |
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Schlagzeug
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Paul Linzenich (1981–1984) | |
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Gesang
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Tom Hirtz (1984) | |
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Schlagzeug
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Joerg Heins (1984–1985) | |
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Schlagzeug
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Herbert Dreger (1985–1986) | |
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Bass
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Andre Chapelier (1986–1987) | |
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Schlagzeug
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Uli Kusch (1986–1990) | |
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Gitarre
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Georgie Symbos (1987) | |
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Bass
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Johan Susant (1987) | |
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Gitarre
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Thilo Hermann (1988) | |
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Bass
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Thomas Becker (1988–1990) | |
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Gitarre
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Rainer Laws (1988–1990) | |
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Bass
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Ben Schnell (1990–1992) | |
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Schlagzeug
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Atomic Steif (1990–1992) | |
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Schlagzeug
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Sven Herwig (1992–1994) | |
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Bass
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Dan Lilker (1993–1994) | |
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Gesang
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Andy Classen (1994) | |
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Bass
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Jochen Fünders (2000–2001) | |
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Gitarre
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Jörn Schubert (2000–2002) | |
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Schlagzeug
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Julien Schmidt (2000–2005) | |
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Bass
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Andreas Libera (2001–2003) | |
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Bass
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Alex De Blanco (2003–2005) | |
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Bass
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Robert Frese (2005–2006) | |
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Schlagzeug
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Asgard Niels (2005–2006) | |
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Schlagzeug
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Atomic Steiff (2007–2011) | |
Holy Moses ist eine 1980 in Aachen gegründete deutsche Thrash-Metal-Band und gilt als einer der Wegbereiter dieses Genres in Deutschland.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Werdegang
Am 17. Oktober 1980 beschlossen Ramon Brüssler (Bass), Jochen Fünders (Gesang und Gitarre) und Peter Vonderstein (Schlagzeug), die Band Holy Moses zu gründen. Bereits vier Tage später hatten sie ihren ersten Auftritt in Stolberg.
Nach einem Konzert in Eindhoven im Oktober 1981 kam es zur Trennung von Schlagzeuger Peter Vonderstein, der durch Paul Linzenich ersetzt wurde, und vom Gitarristen und Sänger Jochen Fünders, für welchen Andy Classen (Gitarrist) und Iggy (Gesang) zur Besetzung stießen. Iggy konnte sich jedoch nicht bis zum Ende des Jahres in der Band halten. Bei der Suche nach einem neuen Sänger gerieten die Bandmitglieder an die damalige Freundin und spätere Frau von Andy Classen, Sabina Classen.
Um sein Studium beenden zu können, verließ Paul Linzenich 1984 Holy Moses und wurde von Jörg Heins am Schlagzeug ersetzt. Als Folge davon trat Sabina zurück. Da die Nachfolgesängerin nicht überzeugen konnte, wurden die Veränderungen rückgängig gemacht. Sabina blieb Sängerin und Herbert Dreger übernahm das Schlagzeug.
1986 kam es dann zum Deal mit der Plattenfirma Aaargghh Records und zur Veröffentlichung des Debütalbums Queen of Siam. Das einzige verbliebene Gründungsmitglied Ramon Brüssler zog nach Thailand, übertrug Sabina das Management und Tom Becker die Gitarre. Da auch Herbert nicht mehr in der Band weitermachen wollte, war der Posten des Schlagzeugers wieder vakant. Der damals erst 19-jährige Uli Kusch bekam die Chance und besetzte diesen. Auf den Positionen des Schlagzeugers und des Gitarristen kam es in den nächsten Jahren immer wieder zu Veränderungen.
1987 nach Finished With The Dogs wurden Holy Moses von der WEA (AC/DC, Van Halen) unter Vertrag genommen. Dieser wurde allerdings bereits zwei Jahre später wieder gekündigt, da die Verkaufserwartungen nicht erfüllt wurden. In der Fernsehserie Ein Fall für Zwei ist die Band in der Folge Quittung von 1989 zu sehen. In den nächsten Jahren veröffentlichten Holy Moses mehrere Platten, wie z. B. The New Machine Of Liechtenstein, World Chaos und Reborn Dogs. Nach dieser Platte kam es jedoch zum Bruch, Sabina startete mit Temple of the Absurd ein neues Projekt und ließ sich von Andy Classen scheiden, der sich nach No Matter What’s The Cause ebenfalls seinen eigenen Projekten widmen wollte.
2000 fand eine Reunion von Holy Moses auf Initiative von Andy Classen, Jochen Fünders und Sabina Classen statt, ein Jahr später die Veröffentlichung der EP Master of Disaster, gefolgt 2002 vom Album Disorder Of The Order. Mit Strength, Power, Will, Passion kam es 2005 zur bisher letzten Veröffentlichung der Band.
Mitte 2006 stieg Oliver Jaath als Bassist ein und seit 2007 bedient Atomic Steif (Ex-Living Death, Ex-Sodom, Stahlträger) wieder die Sticks. Anfang 2008 wechselte Oliver von Bass zur Gitarre und Thomas Neitsch übernahm den Bass.
Im August 2008 trat die Band beim Wacken Open Air auf.
Die Band veröffentlichte 2008 das quasi Nachfolge-Album zu New Machine Of Liechtenstein mit dem Namem "Agony Of Death", welches wieder etwas komplexere Songstrukturen bot, als die letzten Werke.
Nach dem Erfolg von Agony of Death, einer Tour mit Benediction und einigen Auftritten (u. a. beim Rock Area Festival und als Vorband von Doro auf dem Beewood Festival in Landau), begaben sich Holy Moses im Frühjahr 2011 ins Studio, um mehrere Projekte in Angriff zu nehmen: Eine Best-of-CD mit Neueinspielungen alter Klassiker, die erste DVD der Bandgeschichte und neue Songs, die zum dreißigsten Bühnenjubiläum im Winter 2011 erscheinen sollen. Passend dazu soll es im Winter 2011/Frühjahr 2012 eine ausgedehnte Tour durch Europa und Asien geben.
[Bearbeiten] Trivia
- Allgemeine Bekanntheit erlangte Classen ab 1986 als Moderatorin der Heavy-Metal-Fernsehsendung MOSH auf RTL.
- Oliver Jaath ist ebenfalls noch als Gitarrist bei den Thrashern von RECKLESS TIDE aktiv.
Darüber hinaus lieh Sabina Classen einer bekannten Metalfigur des Senders TNT in der Serie "Metalcalypse" neben Doro Pesch und Schmier von Destruction ihre Stimme. Die Folge lief Ende März auf soeben genanntem Sender.
[Bearbeiten] Diskografie
[Bearbeiten] Demos
- Black Metal Masters (1980)
- Holy Moses (1981)
- Satan's Angel (1982)
- Call Of The Demon (1983)
- Heavy Metal (1983)
- Death Bells (1984)
- Walpurgisnight (1985)
- The Bitch (1986)
[Bearbeiten] Alben
- 1986: Queen Of Siam
- 1987: Finished With The Dogs
- 1989: The New Machine Of Liechtenstein
- 1990: World Chaos
- 1991: Terminal Terror
- 1992: Reborn Dogs
- 1992: Too Drunk To Fuck
- 1994: No Matter What’s The Cause
- 2001: Master Of Disaster
- 2002: Disorder Of The Order
- 2005: Strength, Power, Will, Passion
- 2008: Agony of Death