Aubach (bei Schwerin)

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Aubach
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Aubachtal zwischen Kirch Stück und Schwerin

Aubachtal zwischen Kirch Stück und Schwerin

Daten
Gewässerkennzahl DE: 59282
Lage Deutschland, Mecklenburg-Vorpommern, Westmecklenburg
Flusssystem Elbe
Abfluss über Pfaffenteich → Ziegelsee → Schweriner See → Stör → Störkanal → Elde → Elbe → Nordsee
Quelle Kleiner Dambecker See
53° 46′ 40″ N, 11° 23′ 11″ O53.7777111.3862952.4
Quellhöhe 52,4 m ü. NHNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung Pfaffenteich in Schwerin53.7881211.3895439.2Koordinaten: 53° 47′ 17″ N, 11° 23′ 22″ O
53° 47′ 17″ N, 11° 23′ 22″ O53.7881211.3895439.2
Mündungshöhe 39,2 m ü. NHNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 13,2 m
Länge 24 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Einzugsgebiet 120 km²Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mittelstädte Schwerin
Gemeinden Alt Meteln, Klein Trebbow

Der Aubach (im Oberlauf auch Seegraben) ist ein Bach im Nordwesten Mecklenburg-Vorpommerns und entspringt dem Kleinen Dambecker See im Naturschutzgebiet Dambecker Seen[1] etwa 12 Kilometer südlich von Wismar. Um 1870 begann man in diesem Gebiet mit der Binnenentwässerung. Die beiden Dambecker Seen wurden durch einen Graben verbunden und das Wasser durch einen Anschluss in den Aubach geleitet. Auf seinem weiteren Weg in Richtung Süden durchfließt der Bach den Trebbower See, den Barner Stücker See und nach Passieren des Aubachtals mit den teils angrenzenden Feuchtwiesen, in die sich der Aubach bei hohen Wasserständen ergießt, den Medeweger See. In der Innenstadt von Schwerin mündet der Aubach in den künstlich aufgestauten Pfaffenteich. Dieser fließt über Ziegel- und Heidensee in den Schweriner See ab.

Die Gesamtlänge des Aubachs beträgt 24 Kilometer, das Einzugsgebiet 120 km². Oberhalb des Medeweger Sees weist das Gewässer vor allem durch Einträge aus der Landwirtschaft in der Regel hohe Nährstoffkonzentrationen und niedrige Sauerstoffsättigungswerte auf. Bessere Gütewerte werden regelmäßig erst unterhalb des Medeweger Sees festgestellt, da die durchflossenen Seen die Nährstoffe aufnehmen.[2]

Vor der Mündung in den Pfaffenteich befand sich die bis 1914 betriebene Bischofsmühle, deren Reste in den 1930er Jahren abgebrochen wurden und von der heute nur noch Fundamentreste zu erkennen sind. Ebenfalls vor der Einmündung, nahe dem Bürgermeister-Bade-Platz, ist Schwerins ältestes erhaltenes und heute funktionsloses Brückenbauwerk aus dem Jahr 1773 zu sehen. Es ist in einem sanierungsbedürftigem Zustand.[3] Der als Pfaffenteich (früher: Mühlenteich) aufgestaute Aubach diente zudem zum Betrieb der gräflichen Mühle am Südufer.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Layer Gewässernetz. Kartenportal Umwelt MV, abgerufen am 2. Februar 2014.
  2. Landschaftsplan der Landeshauptstadt Schwerin 2006. Abgerufen am 2. Februar 2014 (PDF 2,9 MB).
  3. Artikel „Älteste Brücke in Gefahr“ - Schweriner Volkszeitung, 4. April 2008

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Aubach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien