Ausrottung

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Dieser Artikel beschreibt die Ausrottung in der Ökologie; zur Verwendung des Begriffs in der Zeit des Nationalsozialismus siehe Posener Reden.

Unter Ausrottung versteht man in der Ökologie das Verschwinden von biologischen Arten durch direkten oder indirekten Einfluss des Menschen. Direkter Einfluss ist beispielsweise Überfischung, während indirekter Einfluss beispielsweise die Zerstörung von natürlichen Lebensräumen sein kann (beispielsweise Abholzung großer Areale von tropischem Regenwald).

Die Bezeichnung Ausrottung ist von der des Aussterbens der Arten zu unterscheiden, welcher den natürlichen Prozess des Verschwindens von Arten in der Evolution bezeichnet.

Abgeleitet vom englischen Wort eradication wird gelegentlich auch im Deutschen die Bezeichnung Eradikation für das gezielte Ausrotten von Krankheitserregern aus der menschlichen Population benutzt (zum Beispiel Polio-Eradikation).[1]

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Ausrottung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Polio- Eradikation: Erfolge und Rückschläge, Sabine Diedrich, Robert Koch Institut (PDF-Datei; 2,93 MB)