Baltic Basketball League

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Baltic Basketball League
Aktuelle Saison Baltic Basketball League 2013/14
Sportart Basketball
Ligagründung 2004
Mannschaften 21
Land/Länder EstlandEstland Estland
FinnlandFinnland Finnland
LettlandLettland Lettland
LitauenLitauen Litauen
KasachstanKasachstan Kasachstan
SchwedenSchweden Schweden
Titelträger LitauenLitauen KK Šiauliai
Rekordmeister LitauenLitauen Žalgiris Kaunas (6)
Website bbl.net

Die Baltic Basketball League ist eine Basketballliga aus den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie die eingeladenen Teams aus Schweden, Finnland und Kasachstan. Haupt- bzw. Namenssponsor ist MasterCard[1].

Die BBL wurde im Jahre 2004 nach dem Vorbild der Adria Liga gegründet.

Spielmodus[Bearbeiten]

Bei der BBL handelt es sich um eine geschlossene Liga ohne Auf- oder Abstieg. Sie ersetzt nicht die nationalen Meisterschaften der baltischen Staaten. Es gibt keine direkte Möglichkeit, sich über die nationalen Ligen für die BBL zu qualifizieren.

Spielmodus seit der Saison 2013/14[Bearbeiten]

In der regulären Saison spielen 21 Mannschaften in drei Gruppen à sieben Mannschaften jeder gegen jeden. Die fünf besten Mannschaften jeder Gruppe, sowie der beste sechstplatzierte qualifizieren sich für das Achtelfinale. Es folgt eine K.-o.-Runde. Der Sieger aus zwei Spielen kommt in die nächste Runde.

Spielmodus seit der Saison 2012/13[Bearbeiten]

Im Unterschied zu der Vorsaison entfällt die Unterteilung in die "Elite Division" und den "Challenge Cup".

In der regulären Saison spielen 23 Mannschaften in vier Gruppen à fünf bzw. sechs Mannschaften jeder gegen jeden. Es folgt die Phase der TOP16. Anschließend wird im KO-System beginnend mit dem Viertelfinale der Sieger ausgespielt.

Die Euroleague-Top-Clubs Zalgiris Kaunas und Lietuvos Rytas Vilnius, sowie die weiteren VTB United League Teilnehmer VEF Riga und Neptunas nahmen in dieser Saison nicht mehr teil.

Spielmodus bis zur Saison 2012/13[Bearbeiten]

Die BBL ist in der Saison in zwei Staffeln aufgeteilt: Die Elite Division mit zehn Mannschaften und der Challenge-Cup mit 15 Mannschaften, wobei letzterer in drei Gruppen A–C zu je drei Mannschaften ausgetragen wird. Zwischen den beiden Staffeln ist ein Wechsel derart vorgesehen, dass der letzte der Elite Division und der Challenge-Cup-Sieger ihre Startplätze tauschen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass jeder baltische Staat mind. zwei Mannschaften in der Elite Division stellen muss und die am Challenge Cup teilnehmende schwedische Mannschaft nicht an der Elite Division teilnahmeberechtigt ist. Sollte es auf Grund der Mannschaftsplatzierungen zu einer Verletzung dieser Kriterien kommen, so rückt so lange die nächst bessere bzw. schlechtere Mannschaft nach, bis die landesspezifischen Kriterien erfüllt sind.

Elite Division[Bearbeiten]

Die zehn Mannschaften treffen in je einem Heim- und Auswärtsspiel gegen jede andere Mannschaft an. Die ersten beiden Mannschaften der Abschlusstabelle qualifizieren sich für das Final-Four-Turnier, die Mannschaften der Plätze drei bis sechs treten in Best-of-Three-K.O.-Spielen gegeneinander an, wobei der Dritte gegen den Sechsten und der Vierte gegen den Fünften spielt und sich die Sieger ebenfalls für das Final-Four-Turnier qualifizieren. Das Final-Four-Turnier wird dann als einfache K.-o-Runde an einem Tag in einer bestimmten Stadt ausgetragen.

Challenge Cup[Bearbeiten]

Am Challenge Cup nimmt neben Mannschaften aus den baltischen Staaten auch eine Mannschaft aus Schweden teil. In der Saison 2009/10 waren dies die Norrköping Dolphins., die den Cup sogar gewannen. Die 15 Mannschaften werden in drei Gruppen eingeteilt, wobei jede Mannschaft in je einem Heim- und Auswärtsspiel aufeinandertreffen. Die beiden bestplatzierten jeder Gruppe sowie die beiden besten Gruppendritten qualifizieren sich für das Viertelfinale, von wo an in einer K.-o.-Runde mit Hin- und Rückspiel der Sieger des Challenge Cups ermittelt wird. Die schlechtesten Teams jedes teilnehmenden Landes können durch ein anderes Team dieses Landes ausgetauscht werden.

Teilnehmer (Saison 2013/14)[Bearbeiten]

Gruppe A Gruppe B Gruppe C
LettlandLettland BK Valmiera LettlandLettland BK Ventspils LettlandLettland BK Barons Rīga
LettlandLettland BK Jēkabpils LettlandLettland BK Liepājas Lauvas EstlandEstland Tartu Rock
SchwedenSchweden Norrköping Dolphins LitauenLitauen KK Šiauliai EstlandEstland KK Valga
FinnlandFinnland Tampereen Pyrintö LitauenLitauen KK Nevėžis Kėdainiai LitauenLitauen BC Pieno žvaigždės
EstlandEstland BC Rakvere Tarvas LitauenLitauen Lietkabelis Panevėžys LitauenLitauen TonyBet Prienai
EstlandEstland BC Tallinna Kalev EstlandEstland KK Pärnu LitauenLitauen Juventus Utena
EstlandEstland KK Rapla KasachstanKasachstan BK Barsy Atyrau KasachstanKasachstan BK Kaspij Aqtau

Basketballmeister[Bearbeiten]

Baltic League Sieger nach Teams
Platz Team Gold Silber Bronze Gesamt
1 Zalgiris Kaunas 5 3 0 8
2 Lietuvos Rytas 3 4 1 8
3 Siauliai 1 0 3 4
4 Ventspils 1 0 1 2
5 TonyBet Prienai 0 2 0 2
6 VEF Riga 0 1 1 2
7 Tartu Rock 0 0 2 2
8 ASK Riga 0 0 1 1
8 BC Kalev 0 0 1 1
Baltic League Sieger nach Land
Platz Land Gold Silber Bronze Gesamt
1 LitauenLitauen Litauen 9 9 4 23
2 LettlandLettland Lettland 1 1 3 5
3 EstlandEstland Estland 0 0 3 3

Damen-BBL[Bearbeiten]

Daneben gibt es auch die Baltic Women Basketball League (BWBL) mit derzeit 17 Teams.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. MasterCard Becomes New Title Sponsor of Baltic Basketball League. bbl.net. 11. Dezember 2009. Abgerufen am 7. Juni 2011.

Weblinks[Bearbeiten]