Bascha Mika

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Bascha Mika (* 17. Januar 1954 in Komprachcice, Polen) ist eine deutsche Journalistin. Seit 1999 ist sie Chefredakteurin der taz. Sie ist damit der einzige weibliche Chefredakteur einer überregionalen Zeitung in Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Bascha Mika wurde 1954 in Komprachcice (Polen) geboren. 1959 siedelte sie mit ihrer Familie in die Bundesrepublik Deutschland über.

Nach einer Banklehre machte sie Abitur. Sie studierte Philosophie, Germanistik und Ethnologie in Bonn und Marburg. Während des Studiums arbeitete sie als freie Mitarbeiterin bei verschiedenen Zeitungen, bevor sie mit Anfang 30 beschloss, Journalismus zum Hauptberuf zu machen.

1988 nahm sie eine feste Stelle in der Nachrichtenredaktion der taz - der seit 1979 erscheinenden Tageszeitung mit der Tatze im Logo - an, die sich vom "alternativen Gewächs zum verlässlichen Produkt" gewandelt hat, so Bascha Mika.

Im April 1999 wurde sie die Chefredakteurin der Zeitung, die sie - laut einem Interview Caren Miosgas (NDR) - »seitdem in freundlichem Ton, aber mit fester Hand führt: "Ich rate niemandem, meine Zähigkeit und Härte zu unterschätzen", sagt Mika.«

Über ihre Arbeit erfährt man: "Die taz ist eine starke Zeitung - gemacht von starken Personen. Manchmal ist es ein Kraftakt, Chefin der ´taz´ zu sein, allerdings einer mit Spaßfaktor - ein Extremsport."

Seit 2007 ist sie außerdem Honorarprofessorin der Universität der Künste Berlin; die Leitung des Studiengangs Kulturjournalismus teilt sie sich mit ihrem Lebensgefährten Carsten Großeholz.

[Bearbeiten] Mitgliedschaften

Seit 2003 ist sie Mitglied des Medienrates der Medienanstalt Berlin-Brandenburg.

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] Schriften

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge