Bilanzsumme

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Die Bilanzsumme erhält man, wenn man entweder die Aktiva oder die Passiva einer Bilanz addiert. Sie ist eine Kennzahl, mit der man Unternehmen einer Branche vergleichen kann, auch wenn die Aussagekraft eines solchen Vergleiches eingeschränkt ist. Außerdem dient sie als Bezugsgröße, um die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens beurteilen zu können (beispielsweise durch die Ermittlung der Eigenkapitalquote). Von der Bilanzsumme hängt u. a. ab, in welche Größenklasse (§ 267 HGB) ein Unternehmen einzuordnen ist.

Bei der Bewertung von Finanzinstituten wird die Bilanzsumme anstelle von Umsatzzahlen favorisiert.[1][2][3]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ernst Heymann, Norbert Horn: Handelsgesetzbuch (ohne Seerecht): Kommentar. Walter de Gruyter, 1999. google books
  • Hilmar J. Vollmuth: Bilanzen richtig lesen, besser verstehen, optimal gestalten: Bilanzanalyse und Bilanzkritik für die Praxis. Haufe Verlag DE, 2009, google books

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Andreas Eiselt/Thomas Kaspereit: Nachhaltigkeitsberichterstattung als Instrument der Kapitalmarktkommunikation, in: Kapitalmarktorientierte Rechnungslegung (KoR) 2010, S. 379-384 (381).
  2. Kai Schumacher/Tobias Rauss: Bewertung von Banken – eine Fallstudie, in: Die Bank, Heft 01/2011, S. 44-51.
  3. kritisch dazu Sebastian Jost: Die "Bilanzsumme" hat wenig Aussagekraft bei Welt online, abgerufen am 21. Juni 2011.
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