Carlo Perosi

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Carlo Kardinal Perosi (* 18. Dezember 1868 in Tortona, Provinz Alessandria, Italien; † 22. Februar 1930 in Rom) war ein Kurienkardinal der römisch-katholischen Kirche.

Leben[Bearbeiten]

Carlo Perosi studierte in Tortona und Rom die Fächer Katholische Theologie und Philosophie. Er empfing am 8. November 1891 das Sakrament der Priesterweihe und wurde nach weiterführenden Studien im Jahre 1894 Gemeindeseelsorger und Subregens des Seminars in Tortona. 1907 erhielt er den päpstlichen Auftrag zur Visitation der Seminare Siziliens und die Ernennung zum Päpstlichen Hausprälaten. Ab 1908 arbeitete er für die Konsistorialkongregation der Kurie. 1917 wurde er Kanoniker der Patriarchalbasilika San Pietro in Vaticano. Papst Pius XI. nahm Carlo Perosi 1926 als Kardinaldiakon mit der Titeldiakonie Sant' Eustachio in das Kardinalskollegium auf und ernannte ihn zum Pro-Sekretär der Konsistorialkongregation. 1928 wurde Kardinal Perosi Sekretär der Konsistorialkongregation. Er starb am 22. Februar 1930 in Rom und wurde auf dem dortigen Friedhof „Campo Verano“ bestattet. Kardinal Perosi war verwandt mit dem berühmten Komponisten Lorenzo Perosi (1872–1956), der unter anderem den Chor der Sixtinischen Kapelle leitete.

Weblinks[Bearbeiten]

  • Eintrag zu Carlo Perosi auf catholic-hierarchy.org (englisch)


Vorgänger Amt Nachfolger
Gaetano Kardinal De Lai Sekretär der Konsistorialkongregation
1928–1930
Raffaele Carlo Kardinal Rossi OCD