Celeste & Jesse

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Filmdaten
Deutscher Titel Celeste & Jesse
Originaltitel Celeste & Jesse Forever
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2012
Länge 92 Minuten
Stab
Regie Lee Toland Krieger
Drehbuch Rashida Jones,
Will McCormack
Produktion Jennifer Todd,
Suzanne Todd
Musik Sunny Levine,
Zach Cowie
Kamera David Lanzenberg
Schnitt Yana Gorskaya
Besetzung

Celeste & Jesse (Originaltitel: Celeste & Jesse Forever; Alternativtitel: Celeste & Jesse Beziehungsstatus: Es ist kompliziert!) ist eine US-amerikanische romantische Komödie des Regisseurs Lee Toland Krieger, die beim Sundance Film Festival 2012 Premiere hatte. Der deutsche Kinostart war am 14. Februar 2013.

Handlung[Bearbeiten]

Der Gelegenheitsgrafiker Jesse und die Buchautorin und Teilhaberin einer Marketing-Agentur, Celeste kennen sich schon seit der Highschool. Seit 6 Jahren sind sie verheiratet doch beginnt ihre Ehe zu zerfallen. Beide sind nun über 30 und merken, dass aus ihrer Beziehung die Luft raus ist. Im gegenseitigen Einverständnis beschließen sie, sich voneinander zu trennen. Jeder versucht seinen Weg allein zu gehen und den Alltag zu meistern. Jesse zieht in sein Atelier hinter seinem ehemaligen Zuhause. Beide versuchen neue Leute kennenzulernen und auch eine neue Beziehung aufzubauen. Trotzdem bleiben beide immer noch in Kontakt und treffen sich recht regelmäßig. Sie sind beide beste Kumpel, wohnen fast Tür an Tür und reden über alles miteinander. Jeder von ihnen geht jedoch anders mit der Trennung um und so stellen sich ihre Treffen mitunter als schwierig heraus. So kommt es immer wieder zu Streitigkeiten. Unter anderem darüber, ob ihre Trennung wirklich der richtige Schritt war. Während Celeste als erfolgreiche Geschäftsfrau eigentlich davon überzeugt ist, richtig gehandelt zu haben, kommen ihr oft Zweifel. Sie würde mit ihrem langjährigen Partner auch viel verlieren und das Loslassen fällt ihr schwer. Und auch Jesse hofft insgeheim, dass sich seine Noch-Frau wieder umbesinnt, da er sie immer noch liebt. Da passiert ein kleines Missgeschick: er wird Vater! Bei einem Date hat er eine süße Tänzerin aus Belgien geschwängert und will nun zu seiner Verantwortung stehen. Er bittet Celeste um die Scheidung.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die beiden Drehbuchautoren, Rashida Jones und Will McCormack, wurden für den Independent Spirit Award 2013, für das „beste erste Drehbuch“ nominiert.[1]

Rezeption[Bearbeiten]

Der Spiegel beurteilt Celeste & Jesse als "eine kluge, leichtfüßige Liebeskomödie über Großstadtneurotiker, die vor allem bei den witzigen Dialogen den kauzigen Charme des Vorbilds Woody Allen erreicht." Die charmante Komödie scheut auch nicht davor zurück,"den Zuschauer die Schwermut des Liebeskummers spüren zu lassen. So mündet er in einem bittersüßen Happy-End, das überrascht - und ihn noch einmal abhebt vom verlogenen Liebesgezwitscher anderer romantic comedys.[2]

Bei Moviepilot ist die Wertung durchwachsen. Sie geht von "humorvoll und kein bisschen Kitchig" über "gut und interessant" bis hin zu "vorhersehbar vom Anfang bis zum Ende". [3]

Auch kino.de beurteilt Celeste & Jesse als "eine äußerst charmante Kriegserklärung an die Selbstverständlichkeit" und befindet es als "bis zum Ende sehr unterhaltsames Forum für die komischen und dramatischen Qualitäten von Rashida Jones, die von Hollywood bisher in Nebenrollen versteckt wurde."[4]

Bei der Süddeutsche Zeitung lesen wir:

„In der Beziehungskomödie "Celeste & Jesse" bürstet Regisseur Lee Toland Kriegerer die üblichen Klischees so lange gegen den Strich, bis sie keine Klischees mehr sind. Schon lange hat kein Film von einer Liebe zwischen einer Frau und einem Mann erzählt, die so sehr verdient hat, gerettet zu werden wie hier.“

Susan Vahabzadeh: sueddeutsche.de[5]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Celeste & Jesse auf moviepilot.de, abgerufen am 30. November 2013.
  2. Beziehungsstatus: Es ist kompliziertauf spiegel.de, abgerufen am 30. November 2013.
  3. Celeste & Jesse auf moviepilot.de, abgerufen am 30. November 2013.
  4. Filmkritik, auf kino.de, abgerufen am 30. November 2013.
  5. Tragische Seelenverwandschaft auf sueddeutsche.de, abgerufen am 30. November 2013.