Chalmers Johnson

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Chalmers Ashby Johnson (* 6. August 1931 in Phoenix, Arizona; † 20. November 2010 in Cardiff-by-the-Sea, Kalifornien[1]) war Professor für Politikwissenschaft an der University of California, San Diego, Berater der CIA und Asienexperte.

Er galt als einer der profiliertesten Kenner der amerikanischen Asienpolitik und war Präsident des „Japan Policy Research Institute“. In seinen späteren Büchern äußerte Johnson scharfe Kritik an der zunehmenden Militarisierung der US-amerikanischen Außenpolitik. Er stellte sich dadurch in Opposition zu der Politik von Präsident George W. Bush und den außenpolitischen Konzepten der sogenannten Neokonservativen in den USA.

Werke[Bearbeiten]

  • Conspiracy at Matsukawa (1972)
  • Peasant Nationalism and Communist Power (ISBN 0804700745)
  • Revolutionary Change (1982) ISBN 0316467308
  • MITI and the Japanese Miracle (1982)
  • An Instance of Treason: Ozaki Hotsumi and the Sorge Spy Ring (1990)
  • Japan: Who Governs? : The Rise of the Developmental State (1995)
  • Ein Imperium verfällt. Ist die Weltmacht USA am Ende? Goldmann, 2001, ISBN 3442151589
  • Der Selbstmord der amerikanischen Demokratie. Goldmann, 2004, ISBN 3442153247

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.theatlantic.com/international/archive/2010/11/chalmers-johnson/66853

Weblinks[Bearbeiten]