Charlotte Friederike zu Mecklenburg

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Dieser Artikel beschreibt die zeitweilige Erbprinzessin von Dänemark. Zu ihrer fast gleichaltrigen (1778–1841) und fast gleichnamigen Verwandten, der späteren Prinzessin von Preußen und Königin von Hannover, siehe Friederike von Mecklenburg-Strelitz
Prinzessin Charlotte Friederike von Mecklenburg, spätere Erbprinzessin von Dänemark

Charlotte Friederike, Herzogin zu Mecklenburg [-Schwerin], auch: Charlotte, Herzogin ... (* 4. Dezember 1784 in Ludwigslust; † 13. Juli 1840 in Rom, ± Campo Santo Teutonico) war Herzogin zu Mecklenburg aus der Linie Mecklenburg-Schwerin und erste Frau des späteren Königs Christian VIII. von Dänemark.

Leben[Bearbeiten]

Charlotte Friederike war die jüngste Tochter von Herzog Friedrich Franz I. zu Mecklenburg und seiner Frau Luise von Sachsen-Gotha-Altenburg.

Am 21. Juni 1806 wurde sie in Ludwigslust mit ihrem Cousin, Erbprinz Christian von Dänemark verheiratet. Er war der Sohn des Erbprinzen Friedrich von Dänemark und ihrer Tante, Herzogin Sophie Friederike zu Mecklenburg. Aus der Ehe ging 1808 ein überlebendes Kind hervor, der spätere dänische König Friedrich VII.. Im folgenden Jahr trennte sich das Paar nach einer Affäre von Charlotte Friedrike mit dem Hofmusiker Jean Baptiste Édouard Du Puy; am 31. März 1810 wurde die Ehe geschieden.

Charlotte verbannte man erst nach Altona, später nach Jütland, bevor sie 1830 in Vicenza katholisch wurde. Sie ließ sich Anfang 1833 in Rom nieder, führte einen Salon, der gut besucht war, und kümmerte sich hauptsächlich um Dänen in Rom.

Charlotte Friederike starb in Rom nach langer Krankheit und wurde auf dem Campo Santo Teutonico in einem vierfachen Sarg begraben. Ihr Grab ziert ein Friedensengel, der von Jens Adolf Jerichau geschaffen worden ist.

Ihr Bruder Prinz Adolf zu Mecklenburg war schon 1818 katholisch geworden.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Charlotte Friederike – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien