Chris Hondros

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Chris Hondros (* 14. März 1970 in New York City; † 20. April 2011 in Misrata, Libyen[1]) war ein US-amerikanischer Fotojournalist und Kriegsberichterstatter.

Leben[Bearbeiten]

Chris Hondros, Kind aus einer Einwandererfamilie von Überlebenden des Zweiten Weltkrieges aus Deutschland und Griechenland, studierte Englische Literatur, bevor er sich der visuellen Kommunikation und dem Fotojournalismus zuwandte. Zuletzt arbeitete er als fester Fotograf bei der Agentur Getty Images und lebte in New York. Er war als Fotojournalist unter anderem im Kosovo, in Angola, Sierra Leone, Liberia, Afghanistan, Kaschmir, im Irak und im Westjordanland unterwegs. Er wurde mehrfach ausgezeichnet.

Hondros wurde im Bürgerkrieg in Libyen bei einem Straßengefecht in Misrata im April 2011 zusammen mit dem Kriegsberichterstatter Tim Hetherington durch ein Granat-Geschoss der Gaddafi-treuen Truppen getötet.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. AFP: „Getty-Fotograf Chris Hondros erliegt in Libyen schweren Verletzungen“, 21. April 2011
  2. Oscarnominierter Kriegsreporter stirbt bei Kämpfen in Misurata. In: Spiegel Online. 20. April 2011, abgerufen am 21. April 2011.
  3. Christopher Hondros, 2003. In: World Press Photo. 20. April 2011, abgerufen am 22. April 2011.
  4. The John Faber Award 2003. In: Overseas Press Club. 20. April 2011, abgerufen am 22. April 2011.
  5. The Pulitzer Prizes: 2004, Breaking News Photography. In: Pulitzer-Preis. 20. April 2011, abgerufen am 22. April 2011.
  6. Winners' List, 61st Annual Pictures of the Year International Competition. In: Pictures of the Year International, Missouri School of Journalism. 20. April 2011, abgerufen am 22. April 2011.
  7. Christopher Hondros, 2005. In: World Press Photo. 20. April 2011, abgerufen am 22. April 2011.
  8. Robert Capa Gold Medal, 2005. In: Overseas Press Club. 20. April 2011, abgerufen am 22. April 2011.
  9. 2008 Nominees. In: National Magazine Awards, American Society of Magazine Editors. 20. April 2011, abgerufen am 22. April 2011.