Muammar al-Gaddafi

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Muammar al-Gaddafi beim Gipfeltreffen der Afrikanischen Union 2009, wo er zu ihrem Präsidenten wurde.
Unterschrift Muammar al-Gaddafis

Muammar Muhammad Abdassalam Abu Minyar al-Gaddafi oder Mu’ammar Muhammad Abdassalam Abu Minyar al-Qaddhafi (arabisch ‏معمر القذافي‎ Muʿammar al-Qaddhāfī, DMG Muʿammar al-Qaḏḏāfī audio?/i; * offiziell 19. Juni 1942 in Sirte;[1] nach anderen Angaben in Qasr Abu Hadi bei Sirte;[2]20. Oktober 2011 in oder bei Sirte[3] oder auf dem Weg nach Misrata) war seit einem unblutigen Militärputsch vom 1. September 1969 bis 1979 das Staatsoberhaupt von Libyen. Als Revolutionsführer bestimmte er von 1979 bis 2011 diktatorisch die Politik Libyens.

Gaddafi war der am längsten regierende Herrscher in Libyen und einer der am längsten herrschenden Machthaber außerhalb von Monarchien überhaupt,[4] sodass etwa 80 Prozent der zum Zeitpunkt seines Todes lebenden Libyer unter seiner Herrschaft geboren wurden.[5] Gaddafi sicherte seinen Machterhalt auch durch ein rentenökonomisches, auf den Exporterlösen von Erdöl und -gas beruhendes Verteilungssystem nach innen ab.[6] Außerdem instrumentalisierte und politisierte er die Stämme, nach dem Prinzip: Teile und herrsche.[7]

2008 wurde er von über 200 afrikanischen Königen und traditionellen Stammesherrschern als „König der Könige“ von Afrika ausgerufen.[8]

Im Februar 2011 kam es zu landesweiten Aufständen in Libyen; gegen Ende des Monats verlor Gaddafi die Kontrolle über weite Teile des libyschen Ostens an Rebellen.[9] Im März begannen nach einer UN-Resolution die Vereinigten Staaten, Kanada und mehrere westeuropäische Staaten mit Luftangriffen auf Libyen mit dem Ziel, eine Flugverbotszone durchzusetzen (Internationaler Militäreinsatz in Libyen 2011). Seit dem 27. Juni 2011 wurde Gaddafi als mutmaßlicher Kriegsverbrecher und wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit weltweit mit Haftbefehl gesucht.[10] Seit dem 22. August 2011 galt er als abgesetzt und wurde von der neuen Regierung polizeilich gesucht. Am 20. Oktober 2011 wurde Gaddafi getötet. Die genauen Todesumstände sind nach unabhängigen Quellen weiterhin nicht aufgedeckt und bleiben zweifelhaft.[11][12]

Herkunft[Bearbeiten]

Muammar al-Gaddafi entstammte angeblich einer Familie von Beduinen aus dem Stamm der Guededfa und soll in der Region Tripolitanien, damals Teil von Italienisch-Libyen, geboren sein. Sein Vater war Mohammed Abdul Salam bin Hamed bin Mohammed Al-Gaddafi († 1985), genannt Abu Meniar, seine Mutter war Aisha Gaddafi († 1978).[13] Unbestätigten Gerüchten zufolge soll Gaddafis Vater ein korsischer Flieger namens Albert Preziosi gewesen sein, der 1941 in Nordafrika abgeschossen und postum mit einem sowjetischen Kriegsorden ausgezeichnet wurde. Bewiesen wurde dies aber nie[1].

Die arabisch-sozialistischen und nationalistischen Ideologien des ägyptischen Präsidenten Gamal Abdel Nasser begeisterten al-Gaddafi bereits als Jugendlichen.[14] Er studierte ab 1962 Geschichte und Rechtswissenschaften an der Universität Bengasi, gab sein Studium 1963 zugunsten einer Offiziersausbildung an der Militärakademie auf und erhielt anschließend eine vertiefte militärische Ausbildung in Großbritannien. 1966 gründete er – auch durch Nasser beeinflusst – den Bund freier Offiziere.[14]

Machtergreifung und Herrschaft[Bearbeiten]

1970er Jahre[Bearbeiten]

Muammar al-Gaddafi mit seinem Idol Gamal Abdel Nasser (1969)

Mit seinem „Bund freier Offiziere“ stürzte er am 1. September 1969 König Idris, als sich dieser gerade in der Türkei aufhielt, durch einen unblutigen Putsch und übernahm als Führer einer Militärjunta, die sich im Revolutionären Kommandorat (RCC) organisierte, die Macht, während König Idris, der die Revolution erst als unwichtig bezeichnete, und Königin Fatima später über Griechenland ins Exil nach Kairo gingen. Der RCC rief die libysch-arabische Republik aus und erklärte Einheit, Freiheit und Sozialismus zu den Staatszielen. Das neue Kabinett wurde am 8. September ernannt.[15]

In der Folgezeit formte Gaddafi das Königreich in einen sozialistischen Staat um, der ab 1977 offiziell Sozialistische Libysch-Arabische Dschamahirija genannt wurde. Er orientierte sich am arabischen Nationalismus Nassers, der ihn beim Umbau des Bildungssektors und der Verwaltung mit ägyptischen Beratern unterstützte. Im Dezember 1969 warnte der ägyptische Geheimdienst Gaddafi vor einem geplanten Umsturzversuch durch zwei Minister. In den Wochen danach riss der RCC die totale Kontrolle über das Land an sich. Von 1970 an, nachdem Anwar as-Sadat, der Gaddafi misstraute, Staatspräsident Ägyptens geworden war, waren die Beziehungen weniger eng, und das panarabische Vorhaben, eine ägyptisch-libysche Union zu gründen, scheiterte 1976.[16]

Bald nach seiner Machtergreifung gründete Gaddafi die World Islamic Call Society und setzte eine Arabisierungs- und an salafistischer Rhetorik orientierte Islamisierungskampagne in Gang, um westliche Einflüsse zurückzudrängen. Alkohol wurde verboten, militärische Stützpunkte der USA und des Vereinigten Königreichs geschlossen und Ausländer sowie ein großer Teil der jüdischen Gemeinde Libyens des Landes verwiesen. Die katholische Kathedrale von Tripolis wurde in die Gamal-Abdel-Nasser-Moschee umgewandelt und die in Libyen lebenden Italiener dazu gezwungen, ihre Toten zu exhumieren und nach Italien zu überführen. Der bis dahin vor allem in der Kyrenaika vorherrschende und auf Muhammad as-Sanussi zurückgehende Sufismus wurde gleichfalls bekämpft und dessen Moschee und Universität abgerissen.[16]

Gaddafi propagierte innenpolitisch das System der Volkskongresse als direkte Demokratie ohne Parlamentarismus. Dieses Modell beruhte von 1971 bis 1977 auf einer in Anlehnung an die nasseristischen Bewegungen benannten Einheitspartei, der Arabischen Sozialistischen Union (ASU), welche aus der Bewegung der Volkskomitees hervorgegangen war. Die Gründung anderer Parteien wurde 1972 verboten.[17]

Für seine Ölpolitik ließ sich Gaddafi vom saudischen Ölexperten Abdullah Al-Tariki beraten. Im Jahr 1970 verlangte er von allen im Land tätigen Ölgesellschaften eine erhebliche Erhöhung der Förderpreise sowie des Anteils des Erzeugerstaats an den Ölgewinnen, der bis dahin bei 50 % gelegen hatte. Schon unter König Idris hatte Libyen die Strategie verfolgt, kleinere Unternehmen bei der Ölkonzessionierung zu bevorzugen, weil diese weniger Alternativen zum in Libyen geförderten Erdöl hatten. Diese mussten jetzt nach und nach auf die Forderungen eingehen. So konnte Libyen als erstes arabisches Land eine Erhöhung seines Anteils an den Ölprofiten auf 55 % durchsetzen. Iran, Irak und Saudi-Arabien folgten seinem Beispiel[18]

Im Jahr 1973 entbrannte ein Konflikt mit dem Tschad, als Libyen Korrekturen der Grenzen zu Lasten des Tschads forderte und den Aouzou-Streifen besetzte. Im Libysch-Tschadischen Grenzkrieg von 1978 bis 1987 intervenierte Libyen viermal im Tschad zugunsten dortiger Fraktionen gegen den Präsidenten. 1978, 1983 und 1986 griff Frankreich militärisch ein, um den Umsturz des Regimes in N’Djamena zu verhindern. Trotz eines Waffenstillstandes 1987 zogen sich die libyschen Truppen erst 1994 aus dem nördlichen Tschad zurück, als der Internationale Gerichtshof den Aouzou-Streifen dem Tschad zusprach.

Im Jahr 1975 veröffentlichte Gaddafi Das Grüne Buch, in dem er seine politischen Ziele darstellte, die eng an den islamischen Sozialismus angelehnt sind. Zugleich vertrat Gaddafi panarabische Ansätze, weshalb er sich stark für die arabische Einheit einsetzte. Verschiedene Libysch-Arabisch-Afrikanische Vereinigungsprojekte, unter anderem mit den Maghrebstaaten oder mit Ägypten, konnten jedoch nicht verwirklicht werden – beispielsweise eine gescheiterte Union mit Tunesien 1974. Im Jahr 1977 löste er den RCC auf, welcher seit 1969 die kollektive Führung wahrgenommen hatte,[17] und rief auf einem Kongress, bei dem Fidel Castro Ehrengast war, die Herrschaft der Massen (Dschamahirija) in Form der Basisvolkskongresse aus. Es gelang ihm durch diese Organisation und die im gleichen Jahr gegründeten Revolutionskomitees, seine autoritäre Macht über die Gesellschaft weiter zu vertiefen. Zwei Jahre später trat Gaddafi offiziell von der Staatsführung zurück und ordnete sich den Titel Revolutionsführer zu. Seinen beherrschenden Einfluss auf die Staatsgeschäfte, vor allem die totale Kontrolle über die Finanzpolitik und das Militär, behielt er weiterhin. Die Entscheidung zum Beginn des Libysch-Tschadischen Grenzkriegs, bei dem das ursprüngliche Motiv die Annexion des Aouzou-Streifen war, traf Gaddafi alleine, ohne den Allgemeinen Volkskongress zu beteiligen.[16]

Seit Ergreifung der Macht baute Gaddafi einen ausschweifenden Kult um seine Person auf, zu dem auch im gesamten öffentlichen Raum präsente überlebensgroße Bilder von ihm mit dunkler Sonnenbrille oder im bunten Gewand gehörten.[19] 1992 wurde in Libyen eine Briefmarke zum Jahrestag der Revolution herausgebracht, auf der Gaddafi auf einem weißen Pferd abgebildet ist und auf diesem in den Himmel zu steigen scheint. Dies ist als eine Anspielung auf Buraq und die Himmelfahrt Mohammeds zu verstehen.[16]

1980er Jahre[Bearbeiten]

1980 geschah an der Colorado State University das erste Attentat im Ausland auf einen libyschen Dissidenten, das Gaddafi angeordnet haben soll.[20] Insbesondere in diesem Jahrzehnt verbreiteten die Revolutionskomitees, deren Aufgabe unter anderem die Überwachung der Basisvolkskongresse ist, ein Klima des Staatsterrors.[21]

Ein 1982 erfolgter Besuch einer Delegation der Partei der deutschen Grünen, darunter die damaligen Parteimitglieder Otto Schily und Alfred Mechtersheimer und das Vorstandsmitglied Roland Vogt,[22] bei Gaddafi führte zu erheblichen Irritationen in der Bundesrepublik, auch weil Gaddafi zeitweise als Unterstützer der Rote Armee Fraktion (RAF) galt. Im März 1982 absolvierte Gaddafi auf Einladung des österreichischen Bundeskanzlers Bruno Kreisky (SPÖ) einen Staatsbesuch in Wien – was damals international mit großem Unverständnis zur Kenntnis genommen wurde. In den Folgejahren war Gaddafi jedoch ein gern gesehener Gast bei vielen europäischen Politikern.

Nach dem Bombenanschlag auf die Diskothek La Belle in Berlin in der Nacht vom 4. auf den 5. April 1986 beschuldigte US-Präsident Ronald Reagan Gaddafi, das Attentat angeordnet zu haben, um damit die Versenkung zweier libyscher Kriegsschiffe durch US-amerikanische Streitkräfte zu rächen. Daraufhin gab Reagan den Befehl,[23] Tripolis und Bengasi zu bombardieren: Bei der Operation El Dorado Canyon beschossen US-Kampfflugzeuge am 15. April 1986 die libysche Hauptstadt Tripolis, wodurch 36 Zivilisten getötet wurden. Es wurde auch von einer getöteten Adoptivtochter Gaddafis berichtet, welche vorher in Libyen völlig unbekannt war und deren Alter zwischen einem und fünf Jahren gelegen haben soll. Die Geschichte wurde weltweit verbreitet.[24]

1988 begann Gaddafi die Politik der Öffnung (Infitah), mit der die sozialistische Staats- und Planwirtschaft nach und nach beendet wurde. Als Beginn des marktwirtschaftlichen Zeitalters gilt die Ernennung des Reformers und in den USA studierten Ökonomen Schukri Ghanim zum Premierminister am 14. Juni 2003.[25]

1990er Jahre[Bearbeiten]

Im Verlauf dieses Jahrzehnts wurde die Stimmung der Bevölkerung zusehends gereizt, da aufgrund der 1993 vom UN-Sicherheitsrat verhängten Sanktionen und staatlicher Fehlplanungen die Ölförderung im Vergleich zu den 1970er-Jahren um ein Drittel sank, während gleichzeitig die Population auf über 5,5 Millionen Menschen anstieg, was sich negativ auf die staatliche Ölrente auswirkte. Es kam zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit und einem Erstarken der Islamisten. Zu dieser Zeit gründeten unter anderem Rückkehrer vom Krieg in Afghanistan die Libysche Islamische Kampfgruppe (LIFG), die vor allem in der Kyrenaika ihre Basis hatte und 1996 einen Attentatsversuch auf Gaddafi unternahm. Während dieser Dekade gab es mehrere Umsturzversuche gegen Gaddafi.[26] Spätestens seit dieser Dekade wurden im Sicherheitsapparat Schlüsselposten innerhalb der Gaddafi-Familie oder ihres Stammes vergeben.[21]

1993 wurden von Gaddafi die Volksführerschaftskomitees gegründet, in denen die Stammesführer und traditionelle Eliten vertreten sind und über die die Verteilung eines Teils der Erdölrenten abgewickelt wird. Über dieses Instrument konnte er die einflussreichsten Stämme in sein System einbinden.[21]

Im Februar 1996 misslang ein Bombenanschlag auf Gaddafis Eskorte. Laut einem Zeitungsbericht der New York Times vom 5. August 1998 wurde der Anschlag mit 160.000 US-Dollar durch das MI6 unterstützt. Gaddafi sollte bei dem Anschlag angeblich getötet werden, blieb aber unverletzt, stattdessen wurden mehrere Gefolgsleute getötet.[27] 1997 wurde das Gesetz zur Kollektivbestrafung eingeführt, durch das der Staat für die Vergehen einzelner deren Familien und Heimatstädte in Haftung nehmen konnte.[16]

Gaddafi ließ am 5. April 1999 die beiden libyschen Geheimdienstmitarbeiter, die für den Anschlag auf den Pan-American-Flug 103 von 1988 über der schottischen Stadt Lockerbie angeklagt worden waren, nach Den Haag ausliefern, wo der Prozess auf neutralem Boden stattfand. Noch am selben Tag hob die UNO ihre Sanktionen gegen Libyen auf.[28] Nach der Verurteilung Abdel Basset Ali al-Megrahis im Januar 2001 bot Libyen am 29. Mai 2002 eine Summe von 2,7 Milliarden US-Dollar als Entschädigung für die Hinterbliebenen der 270 Todesopfer an.

Im Juli 1999 verwies Gaddafi die palästinensische Abu Nidal Organisation des Landes, die für mehrere Anschläge, unter anderem auf Flughäfen und Synagogen, verantwortlich gemacht wurde. Am 2. Dezember 1999 besuchte der italienische Ministerpräsident Massimo D’Alema als erster westlicher Regierungschef seit 15 Jahren Libyen.[29]

2000er Jahre[Bearbeiten]

Plakat in Tripolis 2006

Während dieses Jahrzehnts konnte sich das Gaddafi-Regime wieder stabilisieren. Dazu trugen neben der voranschreitenden außenpolitischen Normalisierung und dem Ende der UN-Sanktionen der hohe Ölpreis und die steigende Nachfrage nach libyschem Öl bei. Mit Maßnahmen wie der Ankündigung einer Lohnerhöhung von 80 Prozent für den Öffentlichen Dienst im Jahr 2007 konnte der Unmut in der Bevölkerung über schlechte Lebensumstände gedämpft werden.[26] Die Menschenrechtslage blieb weiterhin prekär, selbst im innerarabischen Vergleich schnitt Libyen bezüglich Rechtsstaatlichkeit, Partizipation und Korruptionskontrolle zur Mitte dieser Dekade schlecht ab.[30]

Während Gaddafi über lange Zeit mit entsprechender Brüderlichkeitsrhetorik Afrikaner ermutigte, nach Libyen einzureisen, und erleichterte Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen in Aussicht stellte, traten bald soziale, politische und ökonomische Probleme auf. So gab es im Jahr 2000 Ausschreitungen, bei denen 50 afrikanische Einwanderer umgebracht wurden.[31] Seit 2003 kooperierte die Europäische Union mit dem libyschen Regime, um afrikanische Flüchtlinge von ihren Außengrenzen fernzuhalten. Nach Angaben von Menschenrechtlern nahm die EU dabei auch menschenunwürdige Zustände und Folter in libyschen Internierungslagern in Kauf, die zum Teil von ihr finanziert wurden.[32]

Im Jahr 2000 trat Gaddafi als Vermittler um das Geiseldrama auf der philippinischen Insel Jolo auf. Die Terroranschläge am 11. September 2001 kamen ihm insofern entgegen, als sie Gelegenheit boten, die Repressionen insbesondere gegen die oppositionellen Islamisten international zu legitimieren und noch vor der formellen Aufhebung der Sanktionen mit westlichen Geheimdiensten zu kooperieren.[33] 2003 gab Gaddafi bekannt, dass sein Land die Entwicklung von Massenvernichtungswaffen betreibe. Er legte das ABC-Waffenprogramm offen und ließ es in der Folge demontieren.[34] Gaddafis Verhältnis zum Westen verbesserte sich seitdem erheblich. Im März 2004 besuchte ihn der damalige britische Regierungschef Tony Blair und durchbrach damit die lange Isolation Libyens. Im Oktober folgte Gerhard Schröder als erster deutscher Kanzler.

Eine Demonstration gegen die Mohammed-Karikaturen im Februar 2006 in Bengasi entwickelte sich zu einer Kundgebung gegen das Regime, in deren Verlauf Büros des Revolutionskomitees angezündet und Porträts von Gaddafi zerstört wurden. Mehr als ein Dutzend Demonstranten wurden dabei von Sicherheitskräften erschossen.[35]

Zum 37. Jahrestag seiner Machtübernahme rief Gaddafi im September 2006 öffentlich zur Ermordung politischer Gegner auf. Nach Bekanntwerden der Hinrichtung des irakischen Machthabers Saddam Hussein am 30. Dezember 2006 ordnete Gaddafi eine dreitägige Staatstrauer für sein Land an.

Gaddafi im April 2008 mit Wladimir Putin

Im von Gaddafi systematisch vernachlässigten Osten des Landes mehrten sich ab 2006 die Anzeichen von Aktivitäten bewaffneter Islamisten, und es kam zu wiederholten Anti-Regime-Ausschreitungen. Diese Region war bereits in den 1990er Jahren wegen Sympathien der dortigen Bevölkerung für den Islamismus mit Kollektivstrafen wie z. B. Subventionskürzungen belegt worden.[36] Im Sommer 2007 kam es in Benghasi und Darna zu bewaffneten Zusammenstößen zwischen Islamisten und Sicherheitskräften, bei denen mehrere Menschen getötet wurden.[35]

Am 10. Dezember 2007, dem Welttag der Menschenrechte,[37] besuchte er nach 34 Jahren wieder Paris. Etwa 100 Personen demonstrierten auf dem Champ de Mars gegen seinen Besuch.[38] Die französische Journalistin Memona Hintermann, Chefreporterin von France 3, berichtete dem Fernsehsender Canal+, sie habe sich 1984 von Gaddafi in eine Militärbaracke bringen lassen, um dort ein Interview mit dem Staatschef durchzuführen. Dort habe er versucht, sie zu vergewaltigen.[39][40]

Am 23. September 2009 sorgte Gaddafi mit seiner ersten Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen für einen Eklat. In seiner Rede zitierte er aus der UN-Charta und zerriss aus Protest einige Seiten.[41]

Während einiger Jahre versuchte Gaddafi, die afrikanische Einheit zu fördern. Die Afrikanische Union (AU), die 2002 auf Gaddafis Betreiben hin gegründet wurde (als Nachfolgeorganisation der Organisation für Afrikanische Einheit (OAU)) und deren Vorsitzender er von Februar 2009[42] bis Januar 2010[43] war, hat die EU zum Vorbild und soll langfristig zu einem einheitlichen Wirtschaftsraum in Afrika führen.

Im Juli 2008 wurden Gaddafis Sohn Hannibal und dessen Gattin während eines Aufenthalts in Genf angezeigt und der Körperverletzung, Drohung und Nötigung beschuldigt.[44] Die Schweizer Polizei nahm das Paar vorübergehend fest, wodurch es zu einer diplomatischen Krise zwischen Libyen und der Schweiz kam.[44]

Hauptartikel: Libyen-Affäre (Schweiz)

Aufsehen erregte der HIV-Prozess gegen fünf bulgarische Krankenschwestern und einen palästinensischen Arzt, der in mehreren Verfahren von 2000 bis 2007 andauerte. Die Anklage stützte sich auf die Behauptung Gaddafis, der zufolge die vom CIA und Mossad gesteuerten Beschuldigten vorsätzlich hunderte libyscher Kinder mit dem Virus infiziert hätten. Die Angeklagten wurden gefoltert, und entlastende Indizien wurden von den libyschen Gerichten ignoriert.[45] Die Todesurteile wurden nach Leistung von „Schadensersatzzahlungen“ mehrerer Länder in lebenslange Haftstrafen umgewandelt und die Gefangenen nach Bulgarien ausgeliefert, wo sie einen Tag später begnadigt wurden.

Im April 2010 ließ Gaddafi Teile des Abu-Salim-Gefängnisses abreißen, wahrscheinlich um die Spuren eines Massakers zu verwischen. Seit 1996 sollen dort laut Angaben mehrerer NGOs mehr als 1.200 politische Gefangene ermordet worden sein.[17]

Bürgerkrieg 2011[Bearbeiten]

Hauptartikel: Bürgerkrieg in Libyen 2011

Im Februar 2011 kam es nach den Unruhen in den benachbarten Staaten Ägypten und Tunesien auch in Libyen zu einem Aufstand, in dessen Verlauf erstmals öffentlich der Sturz Gaddafis gefordert wurde.[46] Es entwickelte sich ein Straßenkrieg, bei dem innerhalb weniger Tage mindestens 400 Menschen ums Leben gekommen sein sollen.[47]

Im Verlauf des Bürgerkriegs wurden in Europa und den USA eine Reihe von Gaddafis Auslandskonten gesperrt. Angesichts der Entwicklung hat der Schweizer Bundesrat am 24. Februar 2011 beschlossen, alle möglichen Vermögenswerte Gaddafis und seines Umfeldes in der Schweiz mit sofortiger Wirkung zu sperren, um eine Veruntreuung von staatlichem libyschen Eigentum zu vermeiden.[48] Betroffen sind 29 Personen, darunter Muammar al-Gaddafi und seine Familie, weitere Verwandte und libysche Wirtschaftsführer.[49][50] Am 16. Mai 2011 beantragte der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs, Luis Moreno Ocampo, einen Haftbefehl gegen Gaddafi sowie gegen dessen Sohn Saif al Islam und seinen Schwager und mutmaßlichen Geheimdienstchef Abdullah al-Senussi. Ihnen wurden Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Zuge der von ihnen veranlassten Angriffe gegen die Aufständischen vorgeworfen.[51] Am 27. Juni 2011 erließ der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag Haftbefehle gegen alle drei.[52]

Libyens Beziehungen insbesondere zu italienischen Wirtschaftsunternehmen und Politikern wie auch die zunehmende Flüchtlingsproblematik führten zu Konflikten innerhalb der EU und erschwerten eine koordinierte Reaktion der EU, die Gaddafi längere Zeit als Stabilitätsgaranten in der Region anerkannt hatte.[53] Gaddafi lehnte auch angesichts einer internationalen Militärintervention ein Einlenken auf die Forderungen der Rebellen ab.[54]

Todesumstände[Bearbeiten]

Am 9. September 2011 wurde Muammar al-Gaddafi gemeinsam mit seinem Sohn Saif al-Islam und Geheimdienstchef Abdullah al-Senussi von Interpol zur Fahndung ausgeschrieben.[55] Gaddafi, der sich nach dem Fall von Tripolis in seiner Heimatstadt Sirte verschanzt hatte, versuchte am 20. Oktober 2011 in einem Autokonvoi aus der belagerten Stadt zu fliehen. Nach Angaben von Rami El-Obeidi, Chef des Geheimdienstes der libyschen Übergangsregierung, erhielt die NATO durch den syrischen Geheimdienst Informationen über den genauen Aufenthaltsort Gaddafis, die NATO sollte sich als Gegenleistung aus innersyrischen Konflikten heraushalten.[56] Nachdem der Konvoi von NATO-Flugzeugen heftig beschossen wurde[57] und Gaddafi in der Betonröhre eines trockenliegenden Kanals Schutz gesucht hatte, wurde er von Rebellen gefangen genommen und misshandelt.[58] Bei ihm befand sich sein Sicherheitschef Mansur Dao, der verhaftet wurde.[59]

Nach Darstellung des Übergangsrats starb Gaddafi in den Stunden danach an einem Kopfschuss, der ihn im Kreuzfeuer zwischen Anhängern und Gegnern auf dem Transport ins Krankenhaus traf. Dagegen soll Gaddafi nach der Festnahme laut Informationen des Journalisten und Orient-Kenners Peter Scholl-Latour mit einer Eisenstange gepfählt worden sein.[60] Von Aufständischen gedrehte Videos legen dagegen einen Tod durch Verbluten nach vorsätzlich zugefügten Schnittwunden im Afterbereich und der Skalpierung einer Gesichtshälfte nahe.[61]

Das Obduktionsergebnis lässt Fragen offen, eine zweifelsfreie Darstellung der Todesumstände ist bisher nicht erfolgt.[62][63] Die Aufklärung der Todesumstände Gaddafis fordern sowohl der UN-Menschenrechtsrat[64] als auch der Internationale Strafgerichtshof. Die Ermittlungen des Chefanklägers, Luis Moreno Ocampo, wegen des „starken Verdachts“, dass es sich bei Gaddafis Tod um ein Kriegsverbrechen handeln könnte, wurden von der neuen Regierung behindert. Aus Videos seiner Festnahme scheint hervorzugehen, dass Gaddafi vor seinem Tod misshandelt und verletzt wurde.[65] Gaddafis Leichnam und der seines ebenfalls getöteten Sohnes Mutassim wurden am 25. Oktober an einem geheimen Ort in der Libyschen Wüste bestattet.[66]

Die aus unabhängigen Quellen nicht belegbaren Todesumstände sind Gegenstand unbewiesener Behauptungen und Spekulationen, beispielsweise über die Beteiligung von Geheimdiensten am Tod Gaddafis.[67]

Politische Ideologie[Bearbeiten]

Seine ideologischen Vorstellungen stellte Gaddafi erstmals am 15. April 1973, dem damaligen Mawlid an-Nabi, dem Feiertag zu Ehren des Geburtstages von Mohammed, in Zuwara mittels seiner Fünf-Punkte-Rede einer breiten Öffentlichkeit vor. Er forderte in dieser Ansprache die Einführung der Scharia, die Reinigung des Landes von allen „politisch Kranken“, das Schaffen von Milizen, um die Revolution zu beschützen, eine Umwälzung in der Verwaltung und eine kulturelle Revolution. Diese Rede markiert den Beginn von Gaddafis absolutem Führungsanspruch.[16]

Gaddafis Ideologie war am arabischen Nationalismus und islamischen Sozialismus orientiert und enthielt in Form der Volkskongresse und Volkskomitees Elemente direkter Demokratie, aber auch revolutionäre Institutionen, die keiner Kontrolle unterlagen, wie zum Beispiel die 1977 zur Förderung der revolutionären Werte gegründeten Revolutionskomitees, die Personen mit abweichenden Meinungen stark unter Druck setzten.[21][45]

Gaddafi selber hatte in den basisdemokratischen Strukturen, die formell die Regierungsmacht in Libyen innehaben, keine offizielle Position. Als Revolutionsführer saß er den revolutionären Institutionen vor und befehligte die Streit- und Sicherheitskräfte. Offiziell „der Bruder Führer“ genannt, gab er mit seinen Reden und ideologischen Vorstellungen die Agenda der Basiskongresse und Entscheidungen der Regierung vor.[21]

In seinem 1976 bis 1981 veröffentlichten Grünen Buch bezeichnete er seine Programmatik als dritte Universaltheorie und stellte ihre wesentlichen Grundzüge dar. Gaddafi legte sie als eine Alternative zu Kommunismus und Kapitalismus für die Staaten der Dritten Welt an, die sozialistisch-egalitäre mit islamischen Prinzipien verbindet.[68]

Die in westlichen Gesellschaften traditionellen Instrumente von freiheitlich-demokratischer Herrschaft – Parlamente und Parteien – wurden abgelehnt und an ihre Stelle Volkskomitees und Volkskongressen gesetzt. Der Allgemeine Volkskongress mit 760 Mitgliedern konnte nach diesem Modell nur Gesetze verabschieden, die von den einzelnen, knapp 500 Basisvolkskongressen, welche theoretisch die gesamte erwachsene Bevölkerung versammeln, erörtert und vorgeschlagen wurden.[68] Als die drei wesentlichen gesellschaftlichen Ebenen sah Gaddafi Familie, Stamm und Nation an, die sich entlang verwandtschaftlicher Nähe organisieren.

Das Land besitzt bis heute keine Verfassung, was im politischen System Libyens die Abgrenzung der unterschiedlichen bestehenden Strukturen erschwerte.[68] Obwohl Volkskongress und die Regionen an Bedeutung gewannen, lag nach Einschätzung des Auswärtigen Amts entgegen der Eigendarstellung als Basisdemokratie die eigentliche Macht nicht bei den demokratischen Institutionen, sondern bei Gaddafi und seinem Umfeld. Die Arbeit der Volkskongresse wurde von Gaddafi nahestehenden Komitees kontrolliert.[69] Diese Revolutionskomitees überwachten den gesamten öffentlichen Raum, waren in Verwaltung, Bildungssektor sowie Wirtschaft integriert, hatten Informanten in der Bevölkerung und führten Sicherheitsgefängnisse. Dort wurden unter anderem Delegierte inhaftiert, die auf den Basisvolkskongressen sich gegen die von Gaddafi vorgegebene Agenda in den öffentlichen Abstimmungen aussprachen.[16] 2004 wurde vom U.S. State Department geschätzt, dass 10 bis 20 Prozent der Libyer in diesem Netzwerk aktiv seien.[70]

Unterstützung des internationalen Terrorismus[Bearbeiten]

Gaddafi wurden bereits Anfang der 1980er Jahre Verbindungen mit dem internationalen Terrorismus nachgesagt. Für den Bombenanschlag auf die Diskothek La Belle im Jahr 1986 machte der damalige US-Präsident Ronald Reagan Gaddafi persönlich verantwortlich. Am 21. Dezember 1988 geschah der Lockerbie-Anschlag mit 270 Toten, für den 2001 ein Mitarbeiter des libyschen Geheimdiensts von einem schottischen Gericht verurteilt wurde. Libyen akzeptierte 2002 die „Verantwortung für die Handlungen seiner Offiziellen“ und zahlte 2,46 Milliarden US-Dollar Entschädigung an die Hinterbliebenen der Opfer. Nach Aussagen des früheren Justizministers von Libyen, Mustafa Abdel Dschali, gab der Revolutionsführer persönlich den Befehl zu diesem Anschlag.[71]

Gaddafi galt ferner als Drahtzieher des Anschlags auf den UTA-Flug 772 vom 19. September 1989, bei dem ein französischer Linienflug über dem Niger zum Absturz gebracht wurde und 170 Menschen ums Leben kamen. Sein Motiv war Vergeltung für die Niederlage im Libysch-Tschadischen Krieg, für die er neben den USA auch Frankreich verantwortlich machte.[72] 1999 verurteilte ein französisches Gericht sechs libysche Offizielle in Abwesenheit für ihre Beteiligung an diesem Anschlag, deren Auslieferung Gaddafi auch in der Folge verweigerte.[73]

Gaddafi unterstützte die palästinensischen Untergrundorganisationen Islamischer Dschihad und die Volksfront zur Befreiung Palästinas. Die Abu Nidal Organisation hatte jahrelang ihr Hauptquartier in Libyen.[74] Des Weiteren wird er als Unterstützer verschiedener bewaffneter Tuareggruppen, unter anderem die MNLA, in der südlichen Sahara (Mali, Niger) angesehen, die in den frühen 1990er-Jahren und wieder verstärkt seit 2006 sowohl gegen Militärs kämpfen als auch Übergriffe auf die Zivilbevölkerung durchführen. Durch diese Unterstützung einerseits und die Rolle als Verhandlungsführer andererseits erhoffte sich Gaddafi verstärkten Einfluss auf die Regierungen der betroffenen Länder.[75][76]

Antisemitismus[Bearbeiten]

Mit der Machtübernahme Gaddafis 1969 erlebte die Verfolgung und Diskriminierung libyscher Juden, die sich bereits in den Jahrzehnten zuvor, insbesondere während des Sechs-Tage-Krieges und danach in Pogromen und willkürlichen Verhaftungen niedergeschlagen hatte, ihren Höhepunkt. Gaddafi ordnete an, dass jeglicher jüdische Besitz zu enteignen sei und alle Schulden, die Nichtjuden bei Juden hätten, hinfällig seien. Obwohl Gaddafi ein Ausreiseverbot verhängte, gelang den allermeisten libyschen Juden in den folgenden Jahren die Flucht ins Ausland. Seit dem 21. Jahrhundert leben schließlich gar keine Juden mehr in Libyen.[77]

Die Politik gegenüber den libyschen Juden stand im Zusammenhang mit einer als „aggressiv und antiisraelisch“ bezeichneten Außenpolitik Gaddafis, der Israel als angeblich „kolonialistisch-imperialistischen Außenposten der USA“ bezeichnete. Außerdem war Gaddafi für konkrete militärische Handlungen wie etwa die Teilnahme am Jom-Kippur-Krieg 1973 mit Bodentruppen und Kampfjet-Staffeln der libyschen Armee und finanzielle Unterstützung zur Aufrüstung Ägyptens im Vorfeld des Krieges in Höhe von rund einer Milliarde Dollar[78] sowie finanzielle und logistische Unterstützung palästinensischer Terroranschläge auf israelische und westliche Ziele verantwortlich.[79] Gaddafi koordinierte 1983 zusammen mit palästinensischen Organisationen im Zuge des immer militanter werdenden Antizionismus des sandinistischen Regimes die Vertreibung der Juden Nicaraguas.[80]

Gaddafi rief zudem Palästinenser in den frühen 1970ern dazu auf, Selbstmordattentate zu verüben.[81] Sein erklärtes Ziel war die vollständige Vernichtung des Judenstaates. Friedensverhandlungen mit Israel durch Verbündete wie etwa Ägypten unter Anwar as-Sadat 1979 oder die PLO unter Jassir Arafat im Jahr 1995 wurden von Gaddafi als Verrat am arabischen Volk bezeichnet. Im September 1995 ließ Gaddafi rund 30.000 Palästinenser aus Libyen vertreiben, um „die israelischen und palästinensischen Führer dafür zu bestrafen, Frieden zu schließen“, und erkannte seitdem weder Israel noch die palästinensische Autonomiebehörde an.[82]

Im Zuge einer Öffnung Libyens gegenüber dem Westen begann Gaddafi im neuen Jahrtausend, Kompromissbereitschaft bezüglich einer Entschädigung vertriebener und enteigneter libyscher Juden zu signalisieren. Zu konkreten Ergebnissen kam es zu seinen Lebzeiten jedoch nicht.[83] Auch seine Äußerungen und seine Haltung gegenüber Israel veränderten sich, blieben jedoch weitgehend von Feindschaft geprägt. Bekannt wurde seine 2009 in der New York Times veröffentlichte Idee einer „friedlichen Ein-Staaten-Lösung“,[84] die freie, von der UN kontrollierte Wahlen, die Umbenennung des Staates in Isratine und eine Rückkehr aller palästinensischen Flüchtlinge vorsieht. Juden, die damit nicht einverstanden seien, sollten nach Hawaii oder Alaska auswandern.[85][86] Einige Monate später bezeichnete Gaddafi Israel bei einem Treffen der Afrikanischen Union als „verantwortlich für alle Konflikte in Afrika“ und forderte die Staaten der Union auf, ihre israelischen Botschaften zu schließen.[87] Gaddafi unterstützte zudem die radikalislamische Hamas.[88]

Wiederholt für mediales Aufsehen sorgte der von Gaddafi ins Leben gerufene und gestiftete Internationale Gaddafi-Preis für Menschenrechte, der in der Vergangenheit mehrmals an Antisemiten wie Louis Farrakhan, Roger Garaudy und Mahathir bin Mohamad verliehen wurde.[89] Der letzte Preisträger war Recep Tayyip Erdoğan.[90] In Libyen herrscht immer noch ein Gesetz, welches die Einreise von Menschen mit einem israelischen Ein- oder Ausreisestempel untersagt.[91]

Geplante und gescheiterte Attentate auf Gaddafi[Bearbeiten]

Es wurden wiederholt Anschläge von Seite verschiedener politischer Gegner ausgeübt, die das Ziel hatten, Gaddafi zu töten. Im Jahr 1969 wurde vom britischen Special Air Service unter dem Namen „Hilton Assignment“ ein Plan zur Machtübernahme in Libyen entwickelt. Dieser sollte primär von ausländischen Söldnern in Zusammenarbeit mit freigelassenen libyschen Gefangenen umgesetzt werden. Er wurde jedoch nie in die Tat umgesetzt.[92] 1976 wurden von einer Einzelperson Schüsse auf Gaddafi abgegeben, die ihn jedoch verfehlten.[93] Auf Initiative des französischen Staatspräsidenten Valéry Giscard d’Estaing wurde in Zusammenarbeit mit Ägypten ein Komplott gegen Gaddafi ausgearbeitet, welches jedoch an der Zustimmung der USA scheiterte.[94] 1988 soll eine Leibgardistin Gaddafi bei einem islamistischen Anschlag das Leben gerettet haben, indem sie sich über ihn warf, sie selbst kam dabei ums Leben[95].

Familie[Bearbeiten]

Gaddafi war 1969 in erster Ehe mit einer vermögenden Offizierstochter und Lehrerin verheiratet. Aus dieser Ehe entstammt sein erster Sohn Muhammad Gaddafi. Ein halbes Jahr nach der Heirat wurde die Ehe geschieden.

Seit 1970 war er mit der Krankenschwester Safaja Farkash verheiratet und hatte mit ihr sieben weitere leibliche Kinder, sechs Söhne und eine Tochter.[96] Die libysche Staatspropaganda berichtete außerdem, Gaddafi habe in den 1980er-Jahren eine Tochter adoptiert, welche im Alter zwischen einem und fünf Jahren bei einem US-Luftangriff am 15. April 1986 ums Leben gekommen sein soll.[97] Auch soll Gaddafi seinen Neffen Milad Abustaia al Gaddafi adoptiert haben. Einer libyschen Legende zufolge habe dieser ihm beim US-Luftangriff das Leben gerettet.[96]

Die Familie Gaddafi soll laut Schätzungen libyscher Oppositioneller ein Vermögen in Höhe von 80 bis 150 Milliarden US-Dollar besitzen.[98] Insbesondere die Gewinne aus dem Öl- und Gas-Sektor machte sich Gaddafi seit Jahrzehnten zu eigen.[98] Einige seiner Söhne sollen gelegentlich ohne Absprache mit dem Vater beim Chef der Nationalen Öl-Gesellschaft (NOC) vorstellig geworden sein, um mit einigem Nachdruck Millionen aus dem Öl-Geschäft für private Zwecke einzufordern.[98] Mit den Tankstellenketten Tamoil und HEM war Gaddafi auch am deutschen Markt aktiv.

Darüber hinaus geht aus Depeschen der US-Botschaft Tripolis hervor, dass Gaddafis Vermögen in Beteiligungen in den Bereichen Bau und Infrastruktur, Telekommunikation, Hotels, Presse- und Konsumgütervertrieb investiert ist.[98] Im Jahr 2002 hatte sich die Familie Gaddafi mit 22,9 Millionen Euro (7,5 Prozent) am italienischen Fußballclub Juventus Turin beteiligt.[98] Nicht eindeutig geklärt ist, wie viel Geld Gaddafi ins Ausland geschafft hat.[98] Es soll Konten in den arabischen Golfstaaten geben.[98]

Im Zuge des Bürgerkriegs in Libyen sollen am 30. April 2011 bei einem NATO-Luftangriff auf ein Haus in Tripolis der sechste Sohn, Saif al-Arab al-Gaddafi, und drei seiner Enkelkinder ums Leben gekommen sein. Gaddafi und seine Frau sollen sich zu dem Zeitpunkt auch in diesem Haus aufgehalten haben.[99]

Gaddafis Kinder[Bearbeiten]

Gaddafi 1976
  • Muhammad Gaddafi: Der älteste, 1970 geborene und als einziger aus Gaddafis erster Ehe stammende Sohn hat Informatik studiert, führte das Libysche Olympische Komitee an und soll Besitzer der beiden libyschen Mobilfunkunternehmen Libyanna und Al-Madar gewesen sein. Außerdem saß er dem staatlichen Post- und Fernmeldeunternehmen vor.[100] Am 29. August 2011 floh er nach algerischen Angaben zusammen mit seiner Stiefmutter, einem Halbbruder und seiner Halbschwester nach Algerien.[101]
  • Saif al-Islam al-Gaddafi: Der zweitälteste Sohn wurde 1972 geboren, studierte Architektur in Tripolis und einige Jahre lang an einer Privatuniversität in Wien Management, wo er auch Kontakte zu dem österreichischen Politiker Jörg Haider knüpfte. 2002 begann er sein Promotionsstudium an der London School of Economics and Political Science.[100] Saif al-Islam al-Gaddafi besaß verschiedene im Wirtschafts- und Medienbereich aktive Gesellschaften und gründete 1999 eine Stiftung für Entwicklung, über die er quasi als Entwicklungsminister Libyens auch als Vermittler zwischen ausländischen Regierungen wie Ölunternehmen und seinem Vater fungierte.[100] Er bemühte sich um die Freilassung westlicher Geiseln, die von Islamisten entführt worden waren (etwa auf den Philippinen), engagierte sich im Umweltschutz und galt mit Mutasim-Billah Gaddafi als möglicher Nachfolger seines Vaters. Am 19. November 2011 wurde Saif al-Islam al-Gaddafi im Süden Libyens festgenommen.
  • Al-Saadi Gaddafi: Der dritte Sohn Gaddafis, 1973 geboren, ist mit der Tochter eines Militärkommandanten verheiratet und besuchte eine libysche Militärakademie, wo er den Rang eines Obersts erreichte. In den 1990er Jahren stand er einer Elitebrigade vor, die Islamisten bekämpfte, und soll ab 2006 die Special Forces befehligt haben.[100] Er leitete die Libyan Football Federation und spielte im italienischen Fußballteam Perugia Calcio. Er verdiente ein Vermögen in der Ölindustrie und als Filmproduzent. Er wurde infolge des Libyenkrieges am 22. August 2011 festgenommen. Nach nigrischen Angaben vom 11. September 2011 setzte sich Saadi anschließend nach Niger ab[102] und bat um Asyl. Dies wurde ihm aus humanitären Gründen am 11. November 2011 gewährt.[103]
  • Mutasim-Billah Gaddafi: Der vierte, zwischen 1974 und 1977 geborene Sohn war Oberstleutnant in der libyschen Armee. Nach einem angeblichen Umsturzplan gegen seinen Vater floh er nach Ägypten. Als Gaddafi ihm vergab, kehrte er nach Libyen zurück und wurde Anführer der Präsidentengarde. Am 21. April 2009 traf er sich mit Hillary Clinton in den USA, was den höchstrangigen diplomatischen Austausch zwischen diesen Ländern seit Wiederaufnahme ihrer Beziehungen darstellte.[104] Mutasim-Billah Gaddafi soll Berater oder Vorsitzender des Nationalen Sicherheitsrates gewesen sein. Er und Saif al-Islam wurden als mögliche Nachfolger ihres Vaters gehandelt. Am 20. Oktober 2011 wurde Mutasim-Billah gefangen genommen und in einem offenbar wehrlosen Status als Gefangener ohne Gerichtsprozess getötet.[105] Ebenfalls im Oktober 2011 erklärte das Model Vanessa Hessler in einem Interview, sie sei vier Jahre mit Mutassim liiert gewesen.
  • Hannibal Gaddafi:[106] Der fünfte, 1975 geborene Sohn erregte 2004 Aufmerksamkeit, als er mit 140 Kilometern pro Stunde die Pariser Champs-Elysées entlangfuhr.[107][108] Er war auch an einer Reihe gewalttätiger Zwischenfälle beteiligt, so soll er auch seine schwangere Freundin Aline Skaf geschlagen haben.[108] Im Juli 2008 wurde er zusammen mit Skaf, die mittlerweile seine Ehefrau ist, in einem Genfer Hotel festgenommen. Nach zwei Tagen wurden beide gegen Kaution freigelassen. Die Schweizer Justiz wirft dem Ehepaar Körperverletzung, Drohung, sowie Nötigung zweier Hausangestellter vor.[109] In der Folge kam es zu einem Konflikt zwischen Libyen und der Schweiz (siehe hierzu Libyen-Affäre (Schweiz)). Hannibal Gaddafi soll seit 2007 eine militärische Führungsposition in der Region Bengasi innegehabt haben.[100] Am 29. August 2011 floh er nach algerischen Angaben zusammen mit seiner Mutter, seinem Halbbruder und seiner Schwester nach Algerien.[101]
  • Saif al-Arab al-Gaddafi: Der sechste Sohn wurde 1982 geboren und war an der Technischen Universität München eingeschrieben. In Deutschland kam er verschiedentlich mit dem Gesetz in Konflikt – unter anderem wegen Verkehrsdelikten, Waffenschmuggels und Körperverletzung.[110][111][112] Nachdem er München Richtung Libyen verlassen hatte, erklärte das Bayerische Innenministerium, dass seine Niederlassungserlaubnis erloschen sei. Ferner erhielt er ein Einreiseverbot für Deutschland.[113] Am 30. April 2011 wurde Saif al-Arab al-Gaddafi zusammen mit drei der Enkel Muammar al-Gaddafis[114] bei einem Luftangriff der NATO auf Bab al-Aziziya, der Residenz seines Vaters in Tripolis, im Rahmen des internationalen Militäreinsatzes in Libyen nach libyschen Angaben getötet.[115] Bei den Enkeln handelte es sich um die zweijährige Tochter von Sohn Hannibal, die sechs Monate alte Tochter von Aisha und den 15 Monate alten Sohn von Muhammad Gaddafi.[116]
  • Khamis (Chamis) Gaddafi: Gaddafis siebter und jüngster Sohn wurde 1983 geboren. Über ihn ist wenig bekannt. Es wird angenommen, dass er ähnlich wie seine Brüder Al-Saadi und Mutasim-Billah eine Laufbahn bei den Sicherheitskräften einschlug. Presseberichten zufolge starb er im März 2011 an den Folgen schwerer Brandverletzungen, die er bei einem Kamikaze-Angriff eines Piloten der libyschen Luftwaffe an seinem Wohnsitz auf dem Stützpunkt Bab al-Aziziya erlitten hatte.[117] Das libysche Regime dementierte den Absturz des Piloten.[118] Am 28./29. März 2011 wurden im libyschen Staatsfernsehen Bilder von Khamis gezeigt, bei denen er von Anhängern des Regimes umjubelt wurde. Ob es sich um neue Aufnahmen handelt, konnte nicht zweifelsfrei festgestellt werden.[119] Zuletzt war er Befehlshaber einer Eliteeinheit.[120] Nach Angaben der libyschen Rebellen kam Khamis zusammen mit Abdullah as-Sanusi, am 27. August 2011 in der Nähe der Städte Tarhuna und Bani Walid, 80 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Tripolis, ums Leben.[121][122]
  • Aisha Gaddafi: Gaddafis einzige leibliche Tochter ist Anwältin und hatte sich 2004 dem Verteidigerteam von Saddam Hussein angeschlossen. 2006 heiratete sie den Cousin ihres Vaters, Armeeoberst Ahmed al-Gaddafi al-Qahsi.[123] 2009 wurde sie zur Ehrenbotschafterin des UN-Entwicklungsprogramms ernannt, wo sie sich gegen die Verbreitung von AIDS und die Unterdrückung von Frauen in der arabischen Welt einsetzte. Die UN trennte sich jedoch während des Bürgerkrieges 2011 von ihr.[124] Am 29. August 2011 floh sie hochschwanger nach algerischen Angaben zusammen mit ihrer Mutter und zwei Brüdern nach Algerien.[101]
  • Hana Gaddafi, geboren am 11. November 1985, ist eine Adoptivtochter Gaddafis. Nach der Operation El Dorado Canyon wurde vom Regime Gaddafis ihr Tod behauptet. Es soll jedoch Hinweise geben, dass sie Medizin studierte und eine Führungsposition im libyschen Gesundheitswesen innehatte.[125]

Variationen der Namensschreibung[Bearbeiten]

Aufgrund verschiedener Verfahrensweisen bei der Transkription aus dem Arabischen und einer dialektabhängigen Aussprache gibt es weltweit viele verschiedene Schreibweisen für Gaddafis Vor- und Nachnamen, etwa „Qaddafi“, „Khaddafi“ oder „Gheddafi“ (siehe Rubrik In anderen Sprachen). Die amerikanische Library of Congress verzeichnet 72 verschiedene Schreibweisen des Namens in dem bei ihr vorliegenden Schriftgut,[126] während Rechercheure des US-amerikanischen Nachrichtensenders ABC 2009 feststellten, dass die New York Times, die Associated Press und Xinhua in der Zeit von 1998 bis 2008 außer diesen 72 noch 40 weitere Schreibweisen verwendeten.[127]

Sonstiges[Bearbeiten]

Mit dem Titel Das Dorf, das Dorf, die Erde, die Erde und der Selbstmord des Astronauten (1993) erwies Gaddafi sich nach Ansicht des Vorwort-Verfassers Gernot Rotter „als begabter gesellschaftskritischer Satiriker“.[128] Der Band enthält „zwölf Essays über das sozial entwurzelte Leben in der Großstadt, die Größe der göttlichen Schöpfung und die Tyrannei der Massen, die dazu neigen, ihre Führer in die Wüste zu schicken.“[129]

Bei Auslandsreisen pflegte Gaddafi überwiegend in einem Beduinenzelt zu wohnen.[130] Er wurde oft von der aufsehenerregenden Amazonen-Garde, einer Gruppe von Leibwächterinnen, begleitet.

Die österreichische Fernsehjournalistin Antonia Rados berichtete 2012 in einer „Spezial“-Ausgabe von Extra – Das RTL-Magazin, dass Gaddafi über Jahrzehnte hinweg libysche Mädchen und Frauen vergewaltigt habe, die ihm in einem ausgeklügelten System zugeführt worden seien. Dabei habe er sadistische Sexualpraktiken bevorzugt.[131] In dem Buch Niemand hört mein Schreien: Gefangen im Palast Gaddafis der Journalistin Annick Cojean berichtet zudem die als 15-Jährige versklavte Soraya, dass nicht nur Mädchen und Frauen, sondern auch Jungen und Männer von Gaddafi brutal geschändet wurden und anschließend oft im Krankenhaus behandelt werden mussten.[132] Dies enthüllt auch eine BBC-Dokumentation von 2014, in der berichtet wird, dass Gaddafi seine Gegner von einem eigenen Team auf Kuba eliminieren ließ und deren Leichen oft über Jahre hinweg in Kühlschränken aufbewahrte.[133]

Gaddafi hatte 2009 in Zusammenarbeit mit einem italienischen Unternehmen das erste libysche Pkw-Modell, den Saroukh el-Jamahiriya, entworfen. Dieser wurde ab September 2009 in Serie hergestellt.

2013 wurde bekannt, dass Gaddafi Geldeinlagen in Milliardenhöhe in südafrikanischen Banken aufbewahrte.[134]

Schriften[Bearbeiten]

  • Min maktabat al-fikr al-gamahiri (MFG). Sammlung von Erklärungen, Ansprachen und Gesprächen Muammar al-Gaddafis, hrsg. von Al-markaz al`-alami li-dirasat wa-abhat al-kitab al-ahdar (Internationales Zentrum zum Studium und zur Erforschung des Grünen Buches, Tripolis), Tripolis ab September 1969 jährlich.
  • The Story of the Revolution. Beirut 1975.
  • Das Grüne Buch. Verlag Siegfried Bublies, Koblenz 1990, ISBN 3-926584-02-5. (Volltext, englisch reocities.com).
  • Das Dorf, das Dorf, die Erde, die Erde und der Selbstmord des Astronauten. (Aus dem Arabischen übersetzt, kommentiert und mit einem Vorwort von Gernot Rotter. Mit den Illustrationen der Originalausgabe.) Belleville Verlag, München 2004, ISBN 3-936298-11-4.
  • Illegale Publikation: Vier Essays. Belleville Verlag, München 2009, ISBN 978-3-933510-52-5.
  • Vision. Gespräche und offener Meinungsaustausch mit Edmond Jouve. (Aus dem Englischen übersetzt von Hans Schmid.) Belleville Verlag, München 2009, ISBN 978-3-933510-51-8.
    • Mouammar Kadhafi: Dans le concert des nations, Libres propos et entretiens avec Edmond Jouve. Edition de l’Archipel, Paris 2004 (Erstausgabe)
    • Muammar Gaddafi: My Vision, Conversations and Frank Exchanges of Views with Edmond Jouve. (Ins Englische übersetzt von Angela Parfitt.) John Blake, London 2005.
  • Dialog mit den islamischen Gelehrten, (zuerst arab. 3. Juli 1978) in Andreas Meier, Hg.: Politische Strömungen im modernen Islam. Quellen und Kommentare. Bundeszentrale für politische Bildung, BpB, Bonn 1995 ISBN 3893312390; sowie Peter Hammer Verlag, Wuppertal 1995 ISBN 3872947249, S. 137 - 144[135]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Muammar al-Gaddafi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: Muammar al-Gaddafi – in den Nachrichten

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Gaddafis Familiengeschichte. Spiegel Online, 15. Februar 2008
  2. Libysche Regierungstruppen erobern Gadhafis Geburtsort Zeit.de, abgerufen am 20. Oktober 2011
  3. Tagesschau.de: „Wir verkünden, dass Gaddafi getötet wurde“, aufgerufen am 20. Oktober 2011
  4. Charles Féraud: Annales Tripolitaines.
  5. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatIsabelle Werenfels: Qaddafis Libyen. Endlos stabil und reformresistent? Stiftung Wissenschaft und Politik, Juli 2008, S. 7, abgerufen am 19. April 2011 (PDF 301kB, 32 Seiten).
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatIsabelle Werenfels: Qaddafis Libyen. Endlos stabil und reformresistent? Stiftung Wissenschaft und Politik, Juli 2008, S. 5, abgerufen am 19. April 2011 (PDF 301kB, 32 Seiten).
  7. ftd.de 24. August 2011Vorlage:Webarchiv/Wartung/Nummerierte_Parameter
  8. Gaddafi: Africa’s ‘king of kings’ auf BBC online, 29. August 2008.
  9. Chaos spreads across Libya in New York Times, 23. Februar 2011
  10. General Anzeiger, 28. Juni 2011
  11. Hinrichtung oder Kreuzfeuer – Wie starb Gaddafi? Auf: diepresse.com am 21. Oktober 2011
  12. Gaddafis Tod bleibt ein Mysterium. Handelsblatt, 2. März 2012, abgerufen am 20. August 2012.
  13. Der Revolutionsführer Muammar al-Gaddafi Artikel auf dem privaten Webangebot Libyen.com
  14. a b Der exzentrische Staatsführer Gaddafi. Schweizer Fernsehen, 19. Februar 2011.
  15. 1 September. 1969: Bloodless coup in Libya. In: On this day 1950–2005. BBC, abgerufen am 14. Juni 2011 (englisch).
  16. a b c d e f g Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatMohamed Eljahmi: Libya and the U.S.: Qadhafi Unrepentant. In: The Middle East Quarterly. Middle East Forum, Winter 2006, S. 11-20, abgerufen am 18. Mai 2011 (englisch, Vol. 13 Nr. 1).
  17. a b c Rachid Khechana: Die drei Gewänder des Oberst Gaddafi. Panarabismus, Nationalismus, Tribalismus. In: Le Monde diplomatique. 8. April 2011, abgerufen am 4. Mai 2011 (aus dem Französischen von Edgar Peinelt).
  18. Eugene Rogan: Die Araber. Deutsche Ausgabe, Berlin 2012, ISBN 978-3549-07425-1, S. 494-498
  19. Katharina Peters: Der Wüsten-Neurotiker. In: Spiegel Online. 22. Februar 2011, abgerufen am 22. Februar 2011 (deutsch).
  20. Walter Isaacson, Richard Woodbury, Jonathan Beaty: Gaddafi’s Western Gunslingers. In: Time. 16. November 1981, abgerufen am 2. Juni 2011 (englisch).
  21. a b c d e Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatIsabelle Werenfels: Qaddafis Libyen. Endlos stabil und reformresistent? Stiftung Wissenschaft und Politik, Juli 2008, S. 13, abgerufen am 19. April 2011 (PDF 301kB, 32 Seiten).
  22.  GRÜNE: Wie eine Maus. In: Der Spiegel. Nr. 30, 1982 (online).
  23.  Diskrete Bitte. In: Der Spiegel. Nr. 16, 1996 (online).
  24. Blechfaust vor Betonbunker. In: FAZ, 6. März 2011
  25. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatIsabelle Werenfels: Qaddafis Libyen. Endlos stabil und reformresistent? Stiftung Wissenschaft und Politik, Juli 2008, S. 23, abgerufen am 17. Mai 2011 (PDF 301kB, 32 Seiten).
  26. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatIsabelle Werenfels: Qaddafis Libyen. Endlos stabil und reformresistent? Stiftung Wissenschaft und Politik, Juli 2008, S. 8, abgerufen am 19. April 2011 (PDF 301kB, 32 Seiten).
  27. Cook: Keine Beteiligung an Gaddafi-Attentat. In: Berliner Zeitung, 10. August 1998
  28.  von Baratta (Hrsg.): Libyen. In: Der Fischer Weltalmanach 2001. Fischer Taschenbuchverlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-596-72001-X, Sp. 502 (Der Fischer Weltalmanach).
  29.  von Baratta (Hrsg.): Libyen. In: Der Fischer Weltalmanach 2001. Fischer Taschenbuchverlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-596-72001-X, Sp. 503 (Der Fischer Weltalmanach).
  30. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatIsabelle Werenfels: Qaddafis Libyen. Endlos stabil und reformresistent? Stiftung Wissenschaft und Politik, Juli 2008, S. 11, abgerufen am 19. April 2011 (PDF 301kB, 32 Seiten).
  31. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatIsabelle Werenfels: Qaddafis Libyen. Endlos stabil und reformresistent? Stiftung Wissenschaft und Politik, Juli 2008, S. 18, 19, abgerufen am 19. April 2011 (PDF 301kB, 32 Seiten).
  32. Frontal21 - Flüchtlinge unerwünscht Europas Geschäfte mit Gaddafi, Frontal21 vom 14. Juni 2011
  33. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatIsabelle Werenfels: Qaddafis Libyen. Endlos stabil und reformresistent? Stiftung Wissenschaft und Politik, Juli 2008, S. 24, abgerufen am 17. Mai 2011 (PDF 301kB, 32 Seiten).
  34.  Ingenieure des Todes. In: Der Spiegel. Nr. 7, 2005 (online).
  35. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatIsabelle Werenfels: Qaddafis Libyen. Endlos stabil und reformresistent? Stiftung Wissenschaft und Politik, Juli 2008, S. 20, abgerufen am 19. April 2011 (PDF 301kB, 32 Seiten).
  36. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatIsabelle Werenfels: Qaddafis Libyen. Endlos stabil und reformresistent? Stiftung Wissenschaft und Politik, Juli 2008, S. 19, abgerufen am 19. April 2011 (PDF 301kB, 32 Seiten).
  37. Geschäfte mit Todeskuss. n-tv, 10. Dezember 2007
  38. Al-Affi – Libyen hat niemals Terrorakte begangen. In: Focus, 11. Dezember 2007
  39. Vor Gaddafi ist niemand sicher. In: Die Welt,14. Dezember 2007
  40. Je revois Kadhafi devant moi, menaçant de me flinguer. In: Libération, 12. Dezember 2007
  41. Eklat in New York – Libyens Diktator Gaddafi zerreißt UN-Charta. In: Die Welt, 23. September 2009.
  42. Gaddafi auf Afrikas Chefsessel. In: taz, 2. Februar 2009.
  43. Afrikanische Union: Malawis Präsident löst Gaddafi ab. Die Presse.com, 31. Januar 2010. Abruf am 9. März 2011
  44. a b Diplomatische Krise wegen der Festnahme von Ghadhafis Sohn Hannibal. In: Neue Zürcher Zeitung. 18. Juli 2008, abgerufen am 22. Februar 2011 (deutsch).
  45. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatIsabelle Werenfels: Qaddafis Libyen. Endlos stabil und reformresistent? Stiftung Wissenschaft und Politik, Juli 2008, S. 10, abgerufen am 19. April 2011 (PDF 301kB, 32 Seiten).
  46. Gaddafi setzt schwere Waffen gegen sein Volk ein. In: Spiegel Online. 20. Februar 2011, abgerufen am 22. Februar 2011 (deutsch).
  47. Gaddafi schreit sein Volk nieder. In: Spiegel Online. 22. Februar 2011, abgerufen am 22. Februar 2011 (deutsch).
  48. Bundesrat verurteilt die Gewaltanwendung gegen das libysche Volk und sperrt allfällige Vermögenswerte von Moammar Gaddafi in der Schweiz Pressemitteilung in: admin.ch vom 24. Februar 2011
  49. Schweiz sperrt allfällige Vermögen von Muammar al-Gaddafi. In: swissinfo.ch, 24. Februar 2011
  50. Verordnung über Maßnahmen gegen gewisse Personen aus Libyen. (PDF) In: admin.ch vom 24. Februar 2011
  51. Haftbefehl gegen Gaddafi beantragt. In: FAZ, 16. Mai 2011.
  52. Krieg in Libyen - Strafgerichtshof erlässt Haftbefehl gegen Gaddafi. In: Süddeutsche Zeitung. 27. Juni 2011, abgerufen am 7. September 2012 (deutsch).
  53. Italy and Silvio Berlusconi face Libya dilemma. BBC News, letzter Abruf 23. März 2011
  54. Gaddafi defiant as state teeters. Al-Jazeera, letzter Abruf: 23. März 2011.
  55. Interpol schreibt Muammar al-Ghadhafi zur Fahndung aus. In: Neue Zürcher Zeitung. 9. September 2011, abgerufen am 9. September 2011 (deutsch).
  56. Schonung für Assad, Tod für Gaddafi - Die Zeit
  57. Süddeutsche Zeitung: Mit Gewalt zum Erfolg; abgerufen am 21. Okt. 2011
  58. FAZ: Gaddafis letzte Stunden, 21. Oktober 2011
  59. Ghadhafi verbrachte seine letzten Tage mit Teekochen. In: Neue Zürcher Zeitung. 25. Oktober 2011, abgerufen am 25. Oktober 2011 (deutsch).
  60. Bericht in Die Welt vom 14. Dezember 2011, abgerufen am 31. August 2014
  61. Kriegsberichterstattung.com vom 16. Dezember 2011, abgerufen am 31. August 2014
  62. Christophe Simon: Arzt: Obduktionsbericht zu Gaddafi erst in einigen Tagen. In: Yahoo Nachrichten. Agence France Presse AFP, 24. Oktober 2011, abgerufen am 24. November 2011.
  63. Gaddafi starb an Lähmung des Atemzentrums. 30. Oktober 2011, abgerufen am 7. Oktober 2012.
  64. Stern.de 22. Oktober 2011, Todesumstände
  65. Gaddafis Tod bleibt ein Mysterium. Handelsblatt, 2. März 2012, abgerufen am 20. August 2012.
  66. Ghadhafi an unbekanntem Ort beigesetzt. In: Neue Zürcher Zeitung vom 25. Oktober 2011, abgerufen am 11. Februar 2014.
  67. Martin Gehlen: Schonung für Assad, Tod für Gaddafi. In: Zeit Online. Die Zeit, 3. Oktober 2012, abgerufen am 7. Oktober 2012.
  68. a b c Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatIsabelle Werenfels: Qaddafis Libyen. Endlos stabil und reformresistent? Stiftung Wissenschaft und Politik, Juli 2008, S. 12, abgerufen am 18. Mai 2011 (PDF 301kB, 32 Seiten).
  69. Innenpolitik Libyen. Auswärtiges Amt, Stand: März 2010
  70. Bureau of Democracy, Human Rights, and Labor: Libya. In: 2004 County Reports on Human Rights Practices. U.S. Department of State, 28. Februar 2005, abgerufen am 2. Juni 2011 (englisch).
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  135. Diese Ausgabe auch als Sonderaufl. der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen mit gleicher ISBN. Alle Ausgaben sind gekürzte Versionen von Der politische Auftrag des Islam. Programme und Kritik zwischen Fundamentalismus und Reformen. Originalstimmen aus der islamischen Welt. Peter Hammer, Wuppertal 1994
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