Christian V. (Dänemark und Norwegen)

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Christian V. von Dänemark

Christian V. (* 15. April 1646 in Flensburg; † 25. August 1699 in Kopenhagen) war von 1670 bis 1699 König von Dänemark und Norwegen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Christian V. − ein Sohn von Friedrich III. und Sophia Amalia, Tochter von Georg von Braunschweig und Lüneburg-Calenberg − war auf seine königlichen Pflichten kaum vorbereitet. Erst kurz vor dem Tod seines Vaters war er in die Regierungsgeschäfte mit einbezogen worden. So war er stark auf Berater angewiesen, unter denen vor allem Peder Schumacher Griffenfeld an Macht und Einfluss gewann.

Christian führte von 1675 bis 1679 während des Schonischen Krieges einen erfolglosen Kampf gegen Schweden um die Provinzen Schonen, Blekinge und Halland.

Mit Wirkung vom 15. April 1683 ließ Christian V. die bislang in den einzelnen Gebieten Dänemarks gültigen Rechte (Jütisches Recht, Schonisches Recht und Seeländisches Recht) durch das Dänische Gesetzbuch (Danske Lov) ersetzen.[1]

1686 belagerte er die Freie Reichsstadt Hamburg mit einem 16.500 Mann starkem Heer, um diese einzunehmen, musste jedoch trotz heftigster Kämpfe nach einem Vergleich die Eroberungspläne aufgeben.

Prinzessin Charlotte Amalie von Hessen-Kassel, spätere Königin von Dänemark und Norwegen

[Bearbeiten] Nachkommen

Der 21-jährige Christian, noch Kronprinz, heiratete in Nykøbing am 25. Juni 1667 Charlotte Amalie (* 1650; † 1714), eine Tochter von Wilhelm VI. von Hessen-Kassel, mit der er folgende Kinder hatte:

  • Friedrich IV. (* 11. Oktober 1671; † 12. Oktober 1730)
  • Christian (* 1. Dezember 1672; † 25. Januar 1673)
  • Christian (* 26. März 1675; † 27. Juni 1695)
  • Sophie (* 28. August 1677; † 13. März 1735)
  • Christiane (* 18. Januar 1679; † 24. August 1689)
  • Karl (* 26. Oktober 1680; † 8. August 1729)
  • Wilhelm (* 21. Februar 1687; † 28. November 1705)
Sophie Amalie Moth, Gräfin von Samsø

Mit seiner Mätresse Sophie Amalie Moth (* 1654; † 1719), auf die er schon als 22-jähriger aufmerksam geworden war, hatte König Christian V. vier außereheliche Kinder, deren Vaterschaft er öffentlich anerkannte:

  • Christiane (* 7. Juli 1672; † 12. September 1689)
  • Christian (* 28. Februar 1674; † 16. Juli 1703)
  • Anna Christiane (* 1676; † 1699)
  • Ulrich Christian (* 14. Juni 1678; † 8. Dezember 1719).

[Bearbeiten] Literatur

  • Tage-Register über Des Allerdurchläuchtigsten Großmächtigsten Königs und Herrn/ Hn. Christian des Fünften/ Königs zu Dennemarck/ Norwegen [Titel] Glorwürdigste Lebens- und Regierungs-Geschichte/ Nebst Anfügung einiger Medaillen und Allerhöchstgedachter Majestät Königlichen Prächtigen Leichbegängnuß. Copenhagen/ gedruckt in der Königl. und Univ. Buchdruckerey/ mit sonderbahrer Königl. Freyheit/ 1701.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Dänisches Gesetzbuch. Deutsches Notarinstitut, abgerufen am 24. Oktober 2010.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Christian V. (Dänemark und Norwegen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


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