City-Arkaden Wuppertal

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City-Arkaden
City-Arkaden
Der Blick vom Sparkassenhochhaus auf die City-Arkaden
Basisdaten
Standort: Wuppertal
Eröffnung: 10. Oktober 2001
Verkaufsfläche: 25.000
Geschäfte: ca. 85
Website: www.city-arkaden-wuppertal.de
Verkehrsanbindung
Haltestellen: Morianstraße, Hauptbahnhof
Parkplätze: 650
Technische Daten
Architekt: format3 GmbH

Die City-Arkaden sind ein Einkaufszentrum in Wuppertal-Elberfeld. Die Shopping-Galerie ist nach dem Allee-Center in Remscheid das zweitgrößte Einkaufszentrum im Bergischen Land. Betrieben wird es von der Hamburger ECE-Gruppe.

Die Grundsteinlegung erfolgte am 21. März 2000, das Richtfest wurde am 4. April 2001 gefeiert.[1] Eröffnet wurden die an der Alten Freiheit gelegenen City-Arkaden am 10. Oktober 2001 und waren fortan das größte Einkaufszentrum der Stadt vor der nahegelegenen Rathaus-Galerie, die 1994 eröffnet wurde.

Insgesamt gibt es im Einkaufszentrum auf vier Ebenen 85 Fachgeschäfte, Cafés und Restaurants mit 25.000 Quadratmetern Verkaufsfläche, davon 5000 Quadratmeter für Dienstleistung und Gastronomie. Auf vier Etagen stehen insgesamt 650 kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung, außerdem 4000 weitere in unmittelbarer Umgebung. Besonders ist, dass die City-Arkaden wie eine Brücke über die vierspurige Morianstraße gebaut worden sind.

Unter den 85 Geschäften befinden sich unter anderem ein akzenta-Lebensmittelmarkt, ein Camp David-Modestore, ein dm-Drogeriemarkt, eine Douglas-Parfümerie, ein mehrgeschossiger H&M-Kleidungsmarkt, eine Thalia-Buchhandlung sowie ein Standort der Zara-Bekleidungskette.

Es handelt sich hier um eine Konzeption eines Innenstadt-Einkaufszentrums. Argumentiert wurde dabei, dass auch der Innenstadtbereich von den Kundenfrequenzen des Einkaufszentrums profitiere. Zudem ist die Arkaden in einem kalkulierten Einzugsgebiet von etwa 780.000 Einwohnern platziert.[2] Heute besuchen knapp 30.000 Menschen pro Tag die City-Arkaden.

Im Februar 2012 wurde bekannt, dass das ECE-Management eine Erweiterung der Verkaufsflächen des Centers plant. Anfang 2013 wurden Pläne veröffentlicht, die eine Erweiterung um etwa 16.000 bis 20.000 m2 vorsehen und einen großen Teil des Häuserblocks mit dem ehemaligen Post-Gebäude sowie dem Parkplatz davor betreffen.[3] Da denkmalgeschützte Gebäude wie die Alte lutherische Kirche am Kolk und das Rex-Theater von der Erweiterung betroffen sind, geriet das Vorhaben im Januar 2013 in die Kritik.[4] Es entstand die Initiative „Die Wuppertaler“.[5] Auch die ansässige Kirchengemeinde sowie zwei politische Parteien wehren sich gegen das Vorhaben.

Ein ähnliches Gebäude ist auch in Klagenfurt in Österreich zu finden. Ein Unterschied ist jedoch, dass die Klagenfurter Arkaden in einen bestehenden Gebäudekomplex integriert sind und daher über eine historisch gehaltene Fassade verfügen, während das Wuppertaler Pendant zu großen Teilen neu errichtet wurde. Zudem unterscheiden sich die Auswahl an Geschäften und Gastronomiebetrieben.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Beilage zur Wuppertaler Rundschau vom 19. Oktober 2011
  2. Die City-Arkaden in der ECE-Center-Liste aufgerufen am 13. Oktober 2012
  3. City-Arkaden: Stadtebau-Büro soll das Verfahren begleiten vom 8. Februar 2013, abgerufen am 11. Februar 2013
  4. City-Arkaden: Ist eine Erweiterung verträglich? wz-newsline.de vom 30. Januar 2013, aufgerufen am 2. Februar 2013
  5. Die Wuppertaler Blog der Initiative „Die Wuppertaler“, aufgerufen am 2. Februar 2013

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: City-Arkaden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

51.257247.1496094Koordinaten: 51° 15′ 26,1″ N, 7° 8′ 58,6″ O