Consumerization

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Konsumerisierung bzw. Consumerization (engl. aus Consumer, dt. Verbraucher und ization, engl. als Wortendung für die Substantivierung eines Vorganges; wörtlich verbraucherischer werdend, sinngemäß etwa Annäherung an Verbraucher) bezeichnet den Prozess bzw. die Erscheinung, dass elektronische Endgeräte, wie beispielsweise Smartphone, Tablet-PCs, von Arbeitnehmern auch für ihre Erwerbsarbeit benutzt werden.

Vorteile[Bearbeiten]

  • Bestimmte Arbeiten lassen sich dezentralisieren und flexibler organisieren und durchführen
  • Mehr Souveränität der Arbeitnehmer über ihre Zeit und Arbeitsbeziehungen

Probleme[Bearbeiten]

  • Die sich auflösende Grenze zwischen Berufs- und Privatleben fordert zu einer Standortbestimmung und der Definition von Verfügbarkeitsgrenzen und -bereichen auf
  • geringere Kontrollmöglichkeiten der Unternehmen
  • Firmen können über die Netzwerkverbindungen auf die privat genutzten Geräte zugreifen
  • der Zugang von außen über private Endgeräte birgt ein erhebliches zusätzliches Potential von elektronischen Gefährdungen für die Firmennetzwerke (Hacking) und die Dateninhalte (Wirtschaftsspionage, Datenschutz)
  • (Betriebs)wirtschaftliche Anwendungen laufen auf den kleineren Privatgeräten unter Umständen erheblich langsamer ab und sind umständlicher und zeitaufwändiger in der Bedienung
  • zur Sicherheit, Harmonisierung und Pufferung braucht es eine weitere Arbeitsebene zwischen privater und betrieblicher Software, eine so genannte (Middleware)

Siehe auch[Bearbeiten]

Quelle[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]