Copes Grauer Laubfrosch

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Copes Grauer Laubfrosch
Hyla chrysoscelisPCCA20040509-1704B.jpg

Copes Grauer Laubfrosch (Hyla chrysoscelis)

Systematik
Ordnung: Froschlurche (Anura)
Unterordnung: Neobatrachia
Familie: Laubfrösche i.w.S. (Hylidae)
Unterfamilie: Hylinae
Gattung: Laubfrösche (Hyla)
Art: Copes Grauer Laubfrosch
Wissenschaftlicher Name
Hyla chrysoscelis
Cope, 1880

Copes Grauer Laubfrosch (Hyla chrysoscelis) ist eine in den USA vorkommende Art der Laubfrösche im weiteren Sinne (Hylidae) und deren Unterfamilie Hylinae. Sie sind eng verwandt mit der zur Gattung der Laubfrösche (Hyla) gehörenden, ebenfalls in den USA lebenden Art Hyla versicolor, dem Grauen Laubfrosch.

Aussehen[Bearbeiten]

Der bis zu 6 cm große Copes Grauer Laubfrosch zeigt eine von gesprenkeltem Grau bis zu grau-grün variierende Färbung.

Geschlechtsdimorphismus[Bearbeiten]

In der Zeit der Fortpflanzung unterscheiden sich die Geschlechter des Froschs nur wenig: Männliche Exemplare haben schwarze oder graue Hälse, die der Weibchen sind heller.

Ähnliche Arten[Bearbeiten]

Das Verbreitungsgebiet von Copes Grauem Laubfrosch überschneidet sich weitgehend mit dem seines engen Verwandten, des Grauen Laubfroschs (Hyla versicolor). Von diesem unterscheidet er sich durch hell-orangefarbene Flecken auf der Unterseite der Hinterbeine. Diese werden beim Sprung des Tieres sichtbar und sind namensgebend für den biologischen Namen. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die höhere Stimmlage der Rufe des Frosches und deren schnellere Abfolge.

Vorkommen und Vermehrung[Bearbeiten]

Hyla chrysoscelis kommt in den östlichen Vereinigten Staaten vor und verträgt auch Trockenperioden sowie Temperaturen von bis zu –8°C. Sie bevorzugen Waldgebiete ziehen jedoch auch in offenere Landschaften auf der Suche nach einem geeigneten Laichplatz. Der Bestand der Amphibie ist laut Roter Liste der IUCN nicht gefährdet.

In den Monaten Mai bis August rufen die männlichen Exemplare der Spezies bei warmem Wetter etwa eine Woche bevor sie die nur zeitweise genutzten stillen Brutgewässer aufsuchen. In manchen Fällen vereinigen sie sich in Gruppen (Chören), dies jedoch meistens bei Nacht. Der Laich wird in Bündeln von 10 bis 40 Eiern in flachen Wasserpfützen abgelegt, in welchem normalerweise keine Fische leben. Nach ca. 5 Tagen schlüpfen die Kaulquappen aus, die sich in ca. 45 bis 65 Tagen zu voll ausgebildeten Tieren entwickeln.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Copes Grauer Laubfrosch (Hyla chrysoscelis) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien