Dänische Delikatessen
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Dänische Delikatessen |
| Originaltitel | De grønne slagtere |
| Produktionsland | Dänemark |
| Originalsprache | Dänisch |
| Erscheinungsjahr | 2003 |
| Länge | ca. 100 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Stab | |
| Regie | Anders Thomas Jensen |
| Drehbuch | Anders Thomas Jensen |
| Produktion | Kim Magnusson Tivi Magnusson |
| Musik | Jeppe Kaas |
| Kamera | Sebastian Blenkov |
| Schnitt | Anders Villadsen |
| Besetzung | |
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Dänische Delikatessen ist eine dänische Filmkomödie des Regisseurs und Drehbuchautors Anders Thomas Jensen, der unter anderem auch die Drehbücher zu den dänischen Kinoerfolgen In China essen sie Hunde und dessen später erschienenem Prequel Old Men in New Cars verfasste.
Inhaltsverzeichnis |
Handlung [Bearbeiten]
Bjarne und Svend sind bei dem fiesen Metzgermeister Holger angestellt. Sie wollen sich nicht weiter demütigen lassen und gründen ihre eigene Fleischerei. Doch diese läuft schlecht, die Kunden bleiben fern und Svend wird von seiner Freundin verlassen. Versehentlich wird ein Elektriker über Nacht im Kühllager eingeschlossen. Als Svend am Morgen die Leiche findet, gerät er in Panik und beginnt, sie zu Filets zu verarbeiten und diese zu verkaufen. Als Bjarne dies erfährt, ist er entsetzt. Die beiden entschließen sich, den Elektriker am nächsten Tag – wenn er durchgefroren ist – in ihrer Knochenmühle verschwinden zu lassen. Svend hält sich jedoch nicht an diese Abmachung und verkauft weiterhin das Fleisch des Elektrikers. Dieses entwickelt sich zum absoluten „Renner“ und sorgt für zahlreiche Kundschaft im Laden.
In Folge verarbeiten die beiden immer mehr unliebsame Personen aus ihrem Umfeld (z. B. einen neugierigen Makler) zu Ware, um ihren Kunden Nachschub liefern zu können – die nicht ahnen, dass sie Menschenfleisch verzehren. In der Folge wird ihr ehemaliger Chef misstrauisch, da die neue Metzgerei kaum Fleischlieferungen der üblichen Lieferanten erhält. Auf seine Meldung hin wird die Fleischerei von der Lebensmittelaufsicht kontrolliert, jedoch kann man nichts Außergewöhnliches finden, da Svend und Bjarne an diesem Tag niemanden zur Strecke gebracht hatten. Bjarne hatte stattdessen gewöhnliches Fleisch an die Kunden verkauft, die nach wie vor begeistert waren. Am Ende stellt sich heraus, dass die Beliebtheit ihrer Fleischwaren nicht daher rührt, dass es sich um Menschenfleisch handelt, sondern Svends erstklassige Marinade dafür verantwortlich ist.
Filmkritiken [Bearbeiten]
„Im Laufe des Films wird überzeugend bewiesen, dass auf die eigene Kreativität zu vertrauen einen im Leben langfristig viel weiter bringt als jedes Verbrechen. Und das ist bei aller ausgestellten Amoral dieser schwarzen Komödie doch eine hochmoralische Botschaft.“
– Die Welt, 19. August 2004
„Tatsächlich handelt es sich um Junk Food: schnell konsumierbar, schwer verdaulich. Vom üblen Nachgeschmack ganz zu schweigen.“
– Der Tagesspiegel, 19. August 2004
Auszeichnungen und Nominierungen [Bearbeiten]
- Bodil 2004 (nominiert): bester Hauptdarsteller Mads Mikkelsen
- Robert 2004: bestes Make-Up durch Charlotte Laustsen
- Robert 2004 (nominiert): bester Hauptdarsteller Nikolaj Lie Kaas
- FIPRESCI 2004: Anders Thomas Jensen
Weblinks [Bearbeiten]
- Dänische Delikatessen in der Internet Movie Database (englisch)
- Deutschsprachige Pressekritiken zu Dänische Delikatessen bei film-zeit.de