Daniel Kulla

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Daniel Kulla (2011)

Daniel Kulla (* 1977 in Blankenburg (Harz)) ist ein deutscher Schriftsteller, Übersetzer, Lektor und Musiker. Er wuchs in Thale auf, wohnte nach seinem Zivildienst in Dresden und lebt heute in Berlin.

Er versammelte andere Autoren zu literarischen Remix-Projekten, die er zunächst im Selbstverlag (Systemausfall '90 Verlag) veröffentlichte, bis er 2001 Lektor und Autor bei Werner Pieper wurde. Kulla verfasste die biografische Darstellung Der Phrasenprüfer über den CCC-Mitbegründer Wau Holland. In seinem 2007 erschienenen Buch Entschwörungstheorie beschäftigt sich Daniel Kulla mit Geschichte und Gefährlichkeit ideologischen Verschwörungsdenkens („Konspirationismus“), das er von „spielerischen“ Verschwörungstheorien mit offenen Fragestellungen unterscheidet. Für Kulla kommt die "Verschwörungsideologie [...] aus der Mitte der Gesellschaft. Sie knüpft an den Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus der Mehrheitsgesellschaft an - und spitzt diese lediglich zu." [1]

Im Jahr 2000 war er Chefredakteur der sächsischen Jugendzeitschrift SPIESSER. Er schrieb dann für die Wochenzeitung Jungle World einige Artikel und arbeitet an Büchern über die Berliner Elektropunk-Band Egotronic und „Rausch und Drogenpolitik“ [2]. Des Weiteren hält er Vorträge und Lesungen zu den Themen „Entschwörungstheorie“ sowie Der kommende Aufstand.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Musik

Gemeinsam mit Egotronic nahm Kulla den Song Der Tausch für das gemeinsame, 2007 erschienene Album Lustprinzip auf und ist manchmal als Gastsänger auf ihren Konzerten tätig. Schon 2006 hatte er gemeinsam mit Egotronic-Sänger Torsun den Communism Song produziert, eine antideutsche Umdeutung von „Anarchy In The UK“ von den Sex Pistols.[3] 2011 nahm er mit Björn Peng zusammen das Lied Alles Muss Raus[4] auf, welches auf der Split-LP Versus von Björn Peng und Granate Möller bei dem Label UAE! No Records erschienen ist.

Mit dem Hamburger Breakcore-Arrangeur Istari Lasterfahrer entstanden unter dem Künstlernamen „Classless Kulla“ die Alben Nein, nein, das ist nicht der Kommunismus (2008) und Wir hatten doch noch was vor (2010).

[Bearbeiten] Schriften

[Bearbeiten] Übersetzungen

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Interview Süddeutsche Zeitung 10. September 2011
  2. classless Kulla: "Leben im Rausch - Gliederung und Aufbau" vom 1. September 2010
  3. "Communism Song" und Remixe bei MySpace
  4. classless.org: Alles muss raus
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