Deep Star Six

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Filmdaten
Deutscher Titel Deep Star Six
Originaltitel Deep Star Six
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1989
Länge 93 Minuten
Altersfreigabe FSK 16
Stab
Regie Sean S. Cunningham
Drehbuch Lewis Abernathy
Geof Miller
Produktion Sean S. Cunningham
Patrick Markey
Musik Harry Manfredini
Kamera Mac Ahlberg
Schnitt David Handman
Besetzung

Deep Star Six ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film von Sean S. Cunningham aus dem Jahr 1989.

Handlung[Bearbeiten]

Die Besatzungsmitglieder der Unterwasserstation Deep Star Six bauen für das Militär eine Raketenabschussrampe auf. Durch Sprengung einer Unterwasserhöhle wird ein prähistorisches Wesen befreit. Dieses greift die Station an. Daraufhin bereiten sich die Besatzungsmitglieder auf die Evakuierung der Station vor, wobei Snyder aufgrund einer falschen Einordnung der Bedrohung ("feindliches Verhalten" steht für einen militärischen Gegner) alle Raketen durch Detonation der Sprengköpfe zerstört. Dadurch wird eine Explosionswelle ausgelöst, die die Station schwer beschädigt und die Evakuierung fast unmöglich macht.

Das Wesen tötet ein Besatzungsmitglied nach dem anderen. Der Nuklearreaktor der Station droht zu explodieren. Als nur noch McBride und zwei Frauen am Leben bleiben, schwimmt McBride zum kleinen U-Boot, mit dem alle drei fliehen wollen. Vor seiner Rückkehr werden die Frauen mit dem Wesen konfrontiert, das eine der Frauen tötet. McBride und die andere Frau Joyce verbringen einige Zeit in der Dekompressionskammer, dann entkommen sie rechtzeitig vor der Explosion des Reaktors. Sie gelangen mit dem U-Boot auf die Wasseroberfläche. Dort setzen sie ein Rettungsboot aufs Wasser, in diesem Augenblick taucht das Wesen auf. McBride tötet es, indem er das U-Boot in Brand steckt und zum Explodieren bringt. Am Ende sieht man McBride und Joyce im Rettungsschlauchboot an Land rudern.

Kritiken[Bearbeiten]

Janet Maslin schrieb in der New York Times vom 13. Januar 1989, die exotische Unterwasserwelt wirke im Film nicht interessanter als ein durchschnittlicher Wandschrank eines Schlafzimmers. Der Film zeige vorwiegend die Kommandozentrale mit „blinkenden Lichtern“. Er sei „flach“ und „vorhersehbar“; die Spannung sei „minimal“.[1]

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei ein „spannendes Unterwasserabenteuer mit genreüblichen Elementen“. Seine Ausstattung sei „billig“, er sei „nervös geschnitten“, jedoch „überraschend souverän in der Bildgestaltung“. Die dahinter verborgene „krude Ideologie“ sei „ebenso hanebüchen wie aufgesetzt“.[2]

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 8,1 Millionen US-Dollar ein.[3]

Altersfreigabe[Bearbeiten]

Der Film war in seiner ursprünglichen Kinofassung von der FSK ab 18 Jahren freigegeben worden. Diese Fassung wurde auch auf die DVD übernommen, wodurch diese viele Jahren lang nicht unter 18 Jahren freigegeben war. Erst durch eine Neuprüfung im Jahr 2008 bekam der Film ungekürzt eine FSK 16 Freigabe.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kritik von Janet Maslin, abgerufen am 12. Juni 2012
  2. Deep Star Six im Lexikon des Internationalen Films
  3. Box office / business für DeepStar Six, abgerufen am 22. Juni 2007