Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

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Staatliche Ebene Bund
Stellung der Behörde Oberste Bundesbehörde/Bundesministerium
Gründung 20. September 1949
Hauptsitz Berlin
Behördenleitung Alexander Dobrindt (CSU), Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur
Anzahl der Bediensteten 1600
Website www.bmvi.de
Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ist eine Oberste Bundesbehörde der Bundesrepublik Deutschland. Es hat seinen ersten Dienstsitz in Berlin, seinen zweiten – personell stärker besetzten Dienstsitz – in Bonn.

Im Ministerium arbeiten etwa 1600 Mitarbeiter. An der Spitze steht der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. Dieser wird von drei Parlamentarischen Staatssekretären (jeweils Mitglieder des Deutschen Bundestages) und von zwei beamteten Staatssekretären bei Leitungs- und Regierungsaufgaben unterstützt. Dem Ministerium sind 69 Behörden nachgeordnet.[1] In diesen arbeiten rund 25.000 Beschäftigte.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Das Bundesministerium für Verkehr wurde 1949 errichtet, und war zwischen 1949 und 1960 im Gebäude der Landwirtschaftskammer Rheinland, anschließend bis 1974 im Sparkassengebäude am Friedensplatz[3], ab 1951 auch auf der Bad Godesberger Viktorshöhe ansässig. Durch Zusammenlegung des Bundesministeriums für Verkehr und des Bundesministeriums für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau wurde 1998 das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW) gebildet, das 2005 in Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) umbenannt wurde. Mit der Ernennung des Kabinetts Merkel III wurde das Ministerium am 17. Dezember 2013 zum Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) umbenannt.

Bundesminister seit 1949[Bearbeiten]

Peter Ramsauer Wolfgang Tiefensee Manfred Stolpe Kurt Bodewig Reinhard Klimmt Franz Müntefering Lauritz Lauritzen Alexander Dobrindt Matthias Wissmann Günther Krause Friedrich Zimmermann Jürgen Warnke Werner Dollinger Volker Hauff Kurt Gscheidle Lauritz Lauritzen Georg Leber Hans-Christoph Seebohm

Nr. Name Lebensdaten Partei Beginn der Amtszeit Ende der Amtszeit
Bundesminister für Verkehr
1 Hans-Christoph Seebohm 1903–1967 DP (bis 1960)
CDU (ab 1960)
20. September 1949 30. November 1966
2 Georg Leber 1920–2012 SPD 1. Dezember 1966 7. Juli 1972
3 Lauritz Lauritzen 1910–1980 SPD 7. Juli 1972 16. Mai 1974
4 Kurt Gscheidle 1924–2003 SPD 16. Mai 1974 4. November 1980
5 Volker Hauff * 1940 SPD 6. November 1980 1. Oktober 1982
6 Werner Dollinger 1918–2008 CSU 4. Oktober 1982 12. März 1987
7 Jürgen Warnke 1932–2013 CSU 12. März 1987 21. April 1989
8 Friedrich Zimmermann 1925–2012 CSU 21. April 1989 18. Januar 1991
9 Günther Krause * 1953 CDU 18. Januar 1991 13. Mai 1993
10 Matthias Wissmann * 1949 CDU 13. Mai 1993 26. Oktober 1998
Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen
11 Franz Müntefering * 1940 SPD 27. Oktober 1998 29. September 1999
12 Reinhard Klimmt * 1942 SPD 29. September 1999 16. November 2000
13 Kurt Bodewig * 1955 SPD 20. November 2000 22. Oktober 2002
14 Manfred Stolpe * 1936 SPD 22. Oktober 2002 22. November 2005
Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
15 Wolfgang Tiefensee * 1955 SPD 22. November 2005 28. Oktober 2009
16 Peter Ramsauer * 1954 CSU 28. Oktober 2009 17. Dezember 2013
Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur
17 Alexander Dobrindt * 1970 CSU 17. Dezember 2013 im Amt

Parlamentarische Staatssekretäre[Bearbeiten]

Bundesministerium für Verkehr[Bearbeiten]

Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen[Bearbeiten]

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung[Bearbeiten]

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur[Bearbeiten]

Beamtete Staatssekretäre[Bearbeiten]

Bundesministerium für Verkehr[Bearbeiten]

Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen[Bearbeiten]

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung[Bearbeiten]

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur[Bearbeiten]

  • seit 2013: Rainer Bomba (CDU)
  • seit 2013: Michael Odenwald (CDU)

Dienstsitze (Bilder)[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.bmvi.de Das Ministerium stellt sich vor. Aufgerufen am 21. Januar 2014.
  2. www.bmvi.de Geschäftsbereiche. Aufgerufen am 21. Januar 2014.
  3. Eintrag beim Weg der Demokratie
  4. Timon Heinrici: Michael Odenwald neuer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium. In: Deutsche Verkehrszeitung. 22. Oktober 2012.