Die besten Jahre (Fernsehserie)

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Seriendaten
Deutscher Titel Die besten Jahre
Originaltitel Thirtysomething
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Jahr(e) 1987–1991
Länge 60 Minuten
Episoden 85 in 4 Staffeln
Genre Drama
Idee Marshall Herskovitz Edward Zwick
Musik W. G. Snuffy Walden Stewart Levin
Erstausstrahlung 29. September 1987 (USA)
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
27. Oktober 1991
Besetzung

Die besten Jahre (Originaltitel thirtysomething) ist eine von Marshall Herskovitz und Edward Zwick geschaffene US-amerikanische Fernsehserie, die von 1987 bis 1991 auf ABC lief und 1988 den Emmy und den Golden Globe gewann. In Deutschland, wo die Serie im Ersten ausgestrahlt wurde, war sie weniger erfolgreich.

Handlung[Bearbeiten]

Michael Steadman (Ken Olin), der eine Werbeagentur betreibt, und seine Frau Hope Murdoch (Mel Harris), die vor kurzem eine Tochter Janey bekommen haben, leben in Philadelphia. Hope hat ihre Karriere als Autorin unterbrochen, um Zeit für ihre Tochter zu haben. Michaels Arbeitskollege Elliot Weston (Timothy Busfield) ist mit Nancy (Patricia Wettig) verheiratet, die beiden haben zwei Kinder, Ethan und Britanny. Hopes beste Freundin ist die Beamtin Ellyn Warren (Polly Draper), weitere Charaktere sind die Fotografin Melissa Steadman (Melanie Mayron) als Michaels Cousine und der College-Professor Gary Shepherd (Peter Horton). Im Verlauf der Sendung bekommen Michael und Hope ein zweites Baby, Nancy bekommt Krebs, Michael und Elliotts Agentur macht Konkurs und sie werden Angestellte bei einem anderen Unternehmen.

Besetzung[Bearbeiten]

  • Timothy Busfield: Elliot Weston (drei Emmys 88-90)
  • Patricia Wettig: Nancy Weston (drei Emmys 88, 90,91)
  • Luke Rossi: Ethan Weston
  • Jordana Shapiro: Brittany Weston

Rezeption[Bearbeiten]

Die Serie gilt bis heute als eine der bahnbrechendsten der US Fernsehgeschichte und ist in vielen "best of" Listen enthalten, erzeugte aber immer auch Kontroversen. Die Feministin Susan Faludi führte die Serie in ihrem mit dem National Book Critics Circle Award gekrönten Buch "Backlash" (1991) als Paradebeispiel von Emanzipationsfeindlichkeit und Verherrlichung der Hausfrauen an ("in TV shows like "thirtysomething," where the single women are pitiful and the wife and mother, saintly"). [1] Die linke New York Times hält es 2009 für eine der bemerkenswertesten Wirkungen der Sendung, erstmals konsequent Kindererziehung in einer Serie diskutiert zu haben. Die Zeitung wundert sich angesichts der von ihrem Mann betrogenen und krebskranken Nancy, wie die Sendung je als Familienidyll aufgefasst werden konnte ("it is impossible to watch the series and think that it glamorized marriage as a sacrosanct alternative") [2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Baltimore Sun
  2. NY Times 2009