Diskussion:Ernest Hemingway

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Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Tod und Erkrankung

In einer Reportage auf Phönix vom 28.01.2008 erklärt der Sohn Ernest Hemingways, dass dieser sich nicht erschossen habe, sondern an einem Herzinfakrt gestorben sei. Außerdem ist Hemingway nicht an manischen Depressionen "plötzlich" erkrankt, sondern er hat diese Krankheit von seiner Mutter geerbt.

Grüße Holden (nicht signierter Beitrag von 77.133.47.151 (Diskussion) 22:41, 28. Jan. 2008)

Zitat aus dem Artikel: "Hemingway verließ Kuba 1960 nach der Revolution und wurde nirgends mehr richtig heimisch. Noch einmal fuhr er nach Paris und nach Spanien; zwei Klinikaufenthalte in den USA brachten ihm auch keine Besserung." Besserung wovon? Vorher war im Artikel nicht die Rede von einer Krankheit oder dass es ihm irgendwie schlecht ging. Oder Besserung davon, dass er nirgends mehr heimisch wurde? Das ist wohl sicher nicht gemeint, oder? --Turdus 18:53, 13. Sep. 2008 (CEST)

[Bearbeiten] Erwähnung des Nobelpreises

Hallo, es ist zwar nur eine Kleinigkeit, aber doch ganz schön anzusehen: Wie wäre es, wenn in der Liste über seine Werke hinter dem Roman "The Old and the sea" erwähnt wird, dass er mit dem Nbelpreis ausgezeichnet wurde?

Schöne Grüße Justin Der justin

Der Nobelpreis geht an Autoren für ihr Gesamtwerk, nicht für einzelne Bücher. --zeno 20:59, 2. Jul. 2011 (CEST)

[Bearbeiten] Mitteilung an den Bockwart des Hemingways Artikels

Koenntest Du bitte mal damit aufhoeren meine Aenderungen dauernd zu loeschen? Das man nicht mal einen solchen Link wie diesen http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/09/26/hemingway-kriegsgefangene/hemingway-kriegsgefangene.html in die Linkliste aufnehmen darf ist schon ein wirklich schwaches Bild und typisch fuer die deutsche Wikiperdia.

Also Herr Bockwart, treten sie von mir aus der NPD bei aber unterlassen sie Ihre Zensurbestrenungen hier in der Wikipedia. (Vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von 24.39.125.229 (DiskussionBeiträge) 19:38, 26. Sep 2006)

Als Kriegsberichterstatter war Hemingway gar nicht im Kampfeinsatz. Nachdem er nach eigenen Angaben unbewaffnete Kriegsgefangene erschossen hat, handelt es sich dabei primär nicht um ein Kriegsverbrechen sondern schlichtweg um Mord und dementsprechend sollten diese Vorkommnisse auch hier dargestellt werden. Diesen mehrfachen Mord lediglich als Verstoß gegen die Genfer Konvention darzustellen ist schlichtweg Geschichtsfälschung. (nicht signierter Beitrag von 91.113.95.16 (Diskussion | Beiträge) 10:45, 18. Dez. 2009 (CET))

[Bearbeiten] Hemingway als Kriegsverbrecher?

Wie ich in einem DLF-Feature gehört habe, hat sich Hemingway während seines Einsatzes im 2. Weltkrieg übel benommen. Herrscherich, angsteinflößend, grausam - gerade gegenüber der Zivilbevölkerung. In einem Bericht schrieb er selbst wie er einen unbewaffneten SS-Offizier erschossen hat. Sollte derartiges mit angeschnitten werden?Schäufli (DiskussionBeiträge

Ich habs probiert mit folgender Passage: Am Zweiten Weltkrieg nahm er als Kriegsberichterstatter teil. In seinen „Selected Letters“, deutsch erschienen unter „Ausgewählte Briefe 1971 – 1961. Glücklich wie die Könige“, Rowohlt-Verlag Reinbek 1984, ISBN 3498028618, schildert Hemingway stolz in einem Brief vom 27. August1949 an den US-Verleger Charles A. Scribener wie er einen gefangenen Soldaten der Waffen-SS mit seiner Pistole erschoß, weil dieser nicht bereit zum Verrat militärischer Geheimnisse war und sich auf die Genfer Konvention berief: „Du irrst Dich Bruder, sagte ich zu ihm und schoß ihm dreimal schnell in den Bauch, und dann, als er in die Knie ging, schoß ich ihm in den Schädel, so daß ihm das Gehirn aus dem Mund kam, oder aus der Nase, glaube ich”. In einem anderen Brief an den ehemaligen Regimentskommandeur Charles T. Lanham schildert er, wie er einem einzelnen deutschen Soldaten, “ein Junge etwa so alt wie mein Sohn Patrick zu der Zeit”, also 16 Jahre, der auf einem Fahrrad flüchtete, “durch das Rückgrat geschossen habe”. In weiteren Briefen und Äußerungen brüstete er sich damit, daß er 122 deutsche Soldaten getötet habe. Wenn letzteres auch unter der Rubrik schriftstellerische Übertreibung oder makabres „Jägerlatein“ verbucht werden kann, ist doch festzuhalten, daß Hemingway als Kriegsberichterstatter und damit Nichtkombattant nach eigener Aussage wehrlose Gefangene ermordet und damit Kriegsverbrechen begangen hat, die nie zu einer Anklage führten. Der Friedensforscher Dr. Alfred Mechtersheimer veröffentlichte am 04. Februar. 2000 einen Brief in der “Süddeutschen Zeitung“ anläßlich einer Hemingway-Ausstellung und verwies darin auf Hemingways “Ausgewählte Briefe” mit dem Fazit: “Auf der Seite der Verlierer des Zweiten Weltkriegs hätte er für diese Geständnisse vor einem Kriegsgericht mit der Todesstrafe rechnen müssen. Aber Verbrechen des Siegers sind nun mal Heldentaten. Darin unterscheiden sich Demokratien nicht von Diktaturen.” Aber Unangenehmes (für wen eigentlich?) wird hier kommentarlos elimeniert. scheurebe2005, 16.11.2005
Schonmal etwas von Verleumdung und den rechtlichen Folgen gehört ? Fullhouse 16:02, 16. Nov 2005 (CET)
Soll das eine inhaltliche Aussage sein? scheurebe2005, 17.11.2005

Du hast ihn wörtlich als Kriegsverbrecher diffamiert ! Das mag ja Deine persönliche Wertung aufgrund der o.g. Briefpassagen sein, aber er wurde weder angeklagt geschweige denn verurteilt. Juristisch hätte die "Wiki" dafür geradezustehen, darum bitte ich Dich das zu unterlassen. Außerdem werden größere Textpassagen in der Regel nicht ohne vorherige Diskussion in Artikel eingestellt. 194.113.247.63 12:16, 18. Nov 2005 (CET)

Ein kurzer Blick in die Kategorie „Kriegsverbrecher“ ergibt eine Vielzahl von Personen, die in Wikipedia als solche aufgeführt bzw. eingestuft wurden, die teilweise weder als solche angeklagt, geschweige denn verurteilt wurden; so z.Humbert Achamer-Pifrader, + 25.04.1945,Hans Bothmann, + 04.04.1946, Irmfried Eberl, + 16.02.1948, Theodor Eicke, + 26.02.1943, Roland Freisler, + 03.02.1945, Odilo Globocnik, + 31.05.1945, Herbert Lange, + 20.04.1945, Rudolf Lange, + 23.02.1945, Heinrich Müller, seit Mai 1945 vermißt, Otto Rasch, + 01.11.1948, Heinrich Otto Seetzen, + 28.09.1945, Erwin Weinmann, + 09.06.1949 für tot erklärt. Beispiele von nichtverurteilten Kriegesverbrechern nichtdeutscher Herkunft konnte ich erwartungsgemäß nicht finden. Ich glaube nicht, daß bisher die Nachkommen der o.g. Personen, deren Untaten für mich nicht in Frage stehen, Verleumdungsklagen anstrengten. Rechtlich könnten solche auch nur relevant sein, wenn die Wertung „Kriegsverbrecher“ eindeutig falsch ist; und auch dann könnte nur auf Unterlassung geklagt werden. Also die nach dem Wiki-Lemma „Kriegsverbrechen“ als solche zu bewertenden Untaten des Schriftstellers Hemingway stehen zur Diskussion. Daß z.B. zwischen einem EGr-Führer und einem möglicherweise wild gewordenen zeitweiligen Kriegsberichterstatter in vieler Hinsicht Unterschiede bestehen, ist selbstverständlich. Keine Unterschiede darf es jedoch hinsichtlich der (wenn auch nur moralischen) Wertung „Kriegsverbrecher“ geben. scheurebe2005, 22.11.05
Kann ich nicht beurteilen, ob das so ist und für Recherche fehlt mir ehrlich gesagt die Zeit, aber grundsätzlich macht das eine (vermeintliche) Unrecht das andere nicht besser ! Zum anderen gehört Hemingway ja nun doch in eine andere Kategorie und ist bis heute ein vielbeachteter Schriftsteller, so dass ich mit meiner Befürchtung vor rechtlichen Folgen wahrscheinlich garnicht so danebenliege. Du kannst die von Dir benannten Beispiele ja rehabilitieren und stellst Deine Meinung dort zur Diskussion. Diesen Artikel kannst Du ja meinetwegen erweitern, aber bitte auf Neutralität achten - allerdings bin ich weder Admin, noch Artikelersteller. Kann also sein, dass sich Dritte daran stoßen, aber da wird sich hoffentlich auch ein Konsens finden. Fullhouse 19:00, 22. Nov 2005 (CET)

scheurebe2005: Bitte nicht nachträglich Deine Beiträge verändern, denn das könnte die Antwort darauf verzerren ! Fullhouse 14:27, 29. Nov 2005 (CET)

Die "Veränderung" bestand in der Verlinkung des Begriffs "Kriegsverbrechen"! scheurebe2005, 02.12.2005
Das ist richtig und auch nicht falsch, nur auf den ersten Blick sah ich lediglich einen Revert und das hat mein Mißtrauen quasi erregt. 80.132.232.193 20:42, 2. Dez 2005 (CET)Ich war es Fullhouse 20:43, 2. Dez 2005 (CET)

Auf der englischen Version dieses Artikels finden sich Hinweise auf unkorrektes Verhalten Hemingways im Zweiten Weltkrieg. Warum sollten die in ihrem exzellenten Artikel so etwas erwähnen dürfen und wir nicht?--Tresckow 00:25, 30. Apr 2006 (CEST)

Vorschlag für eine defensivere Variante (aus Quelle: FOCUS 39/2006, s.74):Im zweiten Weltkrieg soll Ernest Hemingway nach eigenen Angaben 122 Morde an deutschen Kriegsgefangenen begangen, und damit gegen die Genfer Konvention verstoßen haben. Die Stadt Triberg im Schwarzwald setzte aus diesem Grund 2002 das geplante Festival "Hemingway Days" ab. Wilfried Elmenreich 13:40, 24. Okt. 2006 (CEST)

@ Fullhouse: Wenn in einem öffentlich zugänglichen Buch solche Passagen stehen, sind sie quasi belegt. Zumindest liegt die Verantwortung für den Wahrheitsgehalt bei dessen Autor bzw. Herausgeber. Mit Quellenangabe können sie hier also veröffentlicht werden. Diese Vorgänge als Verstoß gegen Menschen- und Kriegsrecht zu bezeichnen ist ebenfalls legitim und in der WP gang und gäbe. Lies Dir etwa den Artikel über Arthur Harris durch. Die Bezeichnung Kriegsverbrecher würde ich aber weglassen, da er nie verurteilt wurde. Küstenkind 13:35, 25. Okt. 2006 (CEST)


Die Diskussion ist denke ich etwas heikel. Was genau geschehen ist, ist so kaum zu verifizieren. Man müßte die Briefe im original haben, um sie dann von mehreren Schriftsachverständigen unabhängig voneinander untersuchen zu lassen.

  • Erst dann* hätte man ein erstes ernsthaftes Indiz.

Nachzulesen ist der Bericht über Hemingway und die angebliche Tötung von 122 Deutschen durch ihn übrigens in FOCUS 39/2006.

Zumindest ist festzuhalten, daß nach heutigem Kenntnisstand anscheinend keinerlei Untersuchung gegen Hemingway eingeleitet wurde wegen dieser Vorfälle.

Man kann sich natürlich fragen, warum - sollten sich tatsächlich widerrechtliche Tötungen ereignet haben - dies so ist. War er immer alleine bei seinen angeblichen Taten ? Wenn nicht, würde dies ja bedeuten, daß er von anderen Amerikanern bzw. einheimischen Zivilisten, aus welchen Gründen auch immer, gedeckt worden wäre.

Mir fällt bei dieser Gelegenheit die Szene vom Beginn des Films "Der Soldat James Ryan" ein, wo zwei deutsche Soldaten, die sich bereits ergeben haben, durch amerikanische Hände sterben. Es folgt sogar noch ein höhnischer Kommentar durch einen Amerikaner.

Wohl gemerkt: Das ist ein amerikanischer Film, kein deutscher.

Gab es also nach amerikanischer Sicht der Dinge durchaus öfter widerrechtliche Tötungen im 2. Weltkrieg durch US-Soldaten ? Was stimmt da bitte ? Ich bin ausdrücklich kein Historiker.

Sowas gab es in der Tat vermeintlichen oder tatsächlichen SS-Angehörigen konnte so etwas tatsächlich passieren. In welchem Umfang das geschah ist mir aber nicht bekannt. Interessanterweise begegnet einem das gar nicht so selten in US-Produktionen. In der Serie Band of Brothers wurde auch so etwas gezeigt.--Tresckow 04:07, 27. Jun. 2007 (CEST)

Es gab selbstverständlich "widerrechtliche Tötungen" Gefangener, auch durch Amerikaner, im und nach dem 2.WK. Siehe Rheinwiesenlager u.a. Berichte. Hemingway hat sich selbst beschuldigt, daher kann man ihn auch ohne Probleme als "Kriegsverbrecher" bezeichnen. Genau wie den kommandierenden Offizier im Lakonia- Zwischenfall (-->Wikipedia--> Dönitz usw.), und auch der ist nicht verurteilt worden, sondern hat statt dessen NATO- Karriere gemacht. Hemingway war einfach zu bekannt, als daß er hätte verurteilt werden können. Wegen der Selbstbezichtigung Hemingways sollte der betreffende Abschnitt nicht im Konjunktiv geschrieben werden, bloß weil es sich um einen berühmten Schriftsteller handelt -Gleiches Recht für Alle !(birke03, 24.10.2007)

[Bearbeiten] Vandale

Es müßte die version vom 12.11. wiederhergestellt werden.--Ot 11:53, 15. Nov 2004 (CET)

also ich kenn mich noch immer nicht aus.... "Seine Enkelin Margeaux[...] machte es ihm exakt 35 Jahre später nach"... hat sie sich auch das Leben genommen? Welche Krankheit hatte Hemingway überhaupt? "die sowohl mit manischen Depressionen in Verbindung gebracht wird, unter Umständen jedoch auch auf zwei Flugzeugabstürze in Afrika zurückzuführen ist" ???

Hemingways Rolle in der kubanischen Revolution sollte ausführlicher beleuchtet werden: H. war mit Castro befreundet und hat diesen gefördert, obwohl er mit sozialen Verbesserungen oder der Abschaffung der Armut wenig am Hut hatte (leicht aus Leben und Werk ersichtlich). Umso mehr schien die Revolution den Abenteurer Hemingway zu reizen. Nach der Machtergreifung Castros genoß H. das Leben eines Bohemiens in Havanna.

[Bearbeiten] Selbstmord?

Ich glaube mal gelesen zu haben, dass nicht ganz klar ist, ob Hemingway Selbstmord begangen hat, oder ob es ein Unfall bei der Waffenpflege war.

"Ich glaube mal gelesen zu haben" das fängt ja schon gut an --79.233.108.197 11:01, 17. Dez. 2009 (CET)

[Bearbeiten] Bild

Bei dem fehlenden Bildern taucht auch Ernest Hemingway auf. Das einzige lizenrechtlich unbedenklich Bild zeigt ihn in einer Uniform vom Ersten Weltkrieg, siehe HIER. Denkt ihr, wir sollten es übernehmen??? Oder ist das zu krass mit der Armeeuniform? THOMAS 13:08, 8. Okt 2005 (CEST)

Sind Bilder der John Fitzgerald Kennedy Library, Boston nicht der freien Lizenz gerecht? Denn sonst hätte ich noch einige Bilder. soronk 21:19, 15. Feb. 2006

[Bearbeiten] Lesenswert

Betrifft BAPPERL. Also das ist dann auch einer der Artikel, wo mindestens den Stern verdient hätte, und nach meiner Meinung sogar das grosse L. Allein schon für die Systematik der Rubrik Werke. Beim To Have and Have Not hat sich der Autor vom Artikel für das letztere entschieden, ist ja klar. Und das gleiche sprachgesteuerte System wird auch bei den Sammlungen von Kurzgeschichten durchgezogen. In our Time ist natürlich drin, und Men Without Women und Winner Take Nothing ebenso natürlich draussen. Gut sind auch die wiederholten Hinweise auf den schnörkellos knappen Stil. Der ist mir also auch aufgefallen, besonders in For Whom the Bell Tolls und in The Old Man and the Sea. Könnte es sein, dass der irgendwie mit den im Artikel hervorgehobenen Sandwich mit Erdnussbutter zusammenhängt?
Schade aber, dass es für Lesenswerte DISKUSSION keine Bapperl gibt, sonst hätte ich auch da ein LD gegeben. So viel interessantes habe ich noch nie gehört, zB dass der Hemingway noch 1971 Briefe geschrieben hat. Da zeigt sich wieder einmal was wahre Berufung ist.
Also auf jeden Fall möchte ich meine Stimme abgeben, dass wenigstens der Artikel das L Bapperl bekommt. Ich weiss aber nicht wie man das macht. Wenn das vielleicht ein Administrant liest, dann wäre ich ihm dankbar, wenn er es mir erklären würde. --BZ 14:35, 4. Jan 2006 (CET)

[Bearbeiten] Biografie

Ich habe in meiner Maturaarbeit Hemingways Biografie genauer unter die Lupe genommen, hier möchte ich fragen wie ich diese Informationen in diesem Artikel anfügen kann.

soronk 23:09, 15. Feb. 2006

mein text:

[Bearbeiten] Ernest Miller Hemingway (21. Juli 1899 - 2. Juli 1961)

Kindheit 0-5 Jahre


Ernest Hemingway wuchs in einer gehobenen Mittelschicht in Oak Park, einem Vorort von Chicago auf. Die Eltern von Hemingway waren streng religiös.

Hemingway wuchs mit vier Schwestern auf und hatte es schwer eine ausgeprägte Männlichkeit zu bilden. Einerseits verhätschelte ihn die Mutter wie eine Tochter und andererseits verlangte sie von ihm ein richtiger Junge zu sein. Seinen Vater sah er nur selten. Bis zu seinem elften Lebensjahr gingen sie zwar noch jedes Wochenende zusammen angeln. Danach aber musste der Vater mehr aufs Geschäft konzentrieren, damit seine Frau ihren Lebensstil beibehalten konnte.

Jugendzeit 6-22 Jahre

Hemingway war ein normaler, begabter und ehrgeiziger Schüler. Er hatte einen sicheren Umgang mit der Sprache, wie man aus seinen Artikeln aus der Schülerzeitung sehen kann. Ernest blieb bis zu seinem 15. Lebensjahr ein kleiner Bursche und machte erst danach einen Wachstumsschub und sah auch erst dann richtig männlich aus.

Die Kinder der Familie Hemingway führten ein unbeschwertes Leben in materieller Fülle. Die Eltern fanden es wichtiger die Natur zu erleben als in die Schule zu gehen. "`Ernest hatte oft Kontakt mit Indianern, Menschen die von den komplizierten Problemen einer zivilisierten Welt nichts wussten und deshalb später in seinem Werk immer wieder für direkte Menschlichkeit, für ehrliches, handfestes Leben stehen, welches Ernest sehr schätzte. "' \footnote{Rodenberg, Hans-Peter. Ernest Hemingway. Rowohlt Taschenbuch Verlag. Hamburg 1999. S. 21.}

Als die USA am 6. April 1917 auf Seiten der Alliierten gegen die Deutschen in den Krieg eintraten, wollte Ernest direkt an die Front. Der Vater hielt ihn mit Hinweis auf seine Sehschwäche davon ab.

Nach seinem Highschoolabschluss konnte Hemingway für eine gewisse Zeit beim Kansas City Star Berichte schreiben. Dort lernte er in kurzen Sätzen und kraftvollem, aber doch flüssigem Englisch, zu schreiben. Diese Zeit stellte sich als eigentliche Lehrzeit für seine spätere Tätigkeit als Schriftsteller heraus.

Er kam aus der märchenhaften Provinz ins richtige Leben und war immer mit Leib und Seele am Geschehen dabei. Er erfuhr was die Menschen sagten und wie sie dachten.

Schliesslich musste er die weite Welt sehen und meldete sich zum Sanitätskorps des amerikanischen Roten Kreuzes. Nach einigen Einsätzen kam er an die Front und wurde von einer Kartätsche \footnote{Eine mit Nägel gefüllte Granate} getroffen und schwer verwundet, so dass er drei Monate lang ins Spital kam. Während dieser Zeit verliebte er sich leidenschaftlich in die Krankenschwester Agnes von Kurosky. Sie, allerdings zehn Jahre älter, fand ihn symphatisch, wollte aber keine engere Beziehung mit ihm eingehen.

Zu Hause angekommen wurde Hemingway wie ein Held gefeiert. Allerdings machten ihm die erlebten Geschehnisse im Krieg sehr zu schaffen und er konnte monatelang nur mit eingeschaltetem Licht schlafen. Er suchte sich keine Arbeit und trank sehr oft.

Ernest flüchtete sich in die noch weitaus unberührte Natur von Michigan. Dort schrieb er viel, bis er wieder Arbeit beim Toronto Star Weekly erhielt. Er wurde ein feature writer und konnte über alles schreiben und es gefiel den Leuten.

Die Spannungen mit dem Elternhaus nahmen zu. Sie waren alles andere als glücklich. Vor allem die Kluft mit der Mutter ging noch weiter auseinander, da sie ihn für einen Taugenichts hielt.

Im Herbst 1920 zog Hemingway weg von Toronto nach Chicago. Dort arbeitete er unter einem redaktionellen Posten für eine Monatszeitschrift und hatte genug Zeit zum Schreiben. Er lernte zeitgenössische Schriftsteller kennen und gewann neue Freunde. Auf einer Party traf er Hadley Richardson. Sie verliebten sich gleich ineinander.

Am 3. September 1921 heirateten der acht Jahre jüngere Ernest Hemingway und Ellizabeth Hadley Richardson in Michigan.

Im amerikanischen Kongress wurde zu dieser Zeit ein Gesetz verabschiedet, das die Herstellung und den Ausschank von Alkohol verbot. Die Prohibition erreichte genau das Gegenteil. In vielen Städten stieg die Anzahl illegaler Aktivitäten enorm. Hadley und Ernest waren sich einig, dass dies kein Platz zum Kinder gross ziehen war. Deshalb zogen sie nach Paris, von wo Sherwood Anderson, ein guter Freund, gerade begeistert zurückkam.

Junger Mann 22- 35 Jahre

Hadley und Ernest schifften im Dezember 1921 in Frankreich ein. Gertrude Stein machte ihn mit der Avantgarde der europäischen und amerikanischen Moderne bekannt. Hemingway gefiel Paris sehr. Er hatte nur ein Ziel: Schreiben, schreiben, so wie Cezanne malen konnte. "`Alles was du tun musst, ist einen wahren Satz schreiben.[...]So schrieb ich schliesslich einen wahren Satz hin, und von da aus machte ich weiter."' \footnote{Hemingway, Ernest. }

Anderson verschaffte Hemingway seine erste literarische Veröffentlichung. Ganz Europa war im Umbruch und seine Berichte für den Toronto Star hatten grossartige Qualität.

Hemingway hatte ein Jahr später erreicht was er wollte, er war ein Teil der literarischen Vorhut seiner Zeit. Als er dann auf ein Mal von zwei Verlegern angesprochen wurde, fiel er seinen Freunden Gertrude Stein und Sherwood Anderson zugunsten von F. Scott Fitzgerald in den Rücken. Er schrieb in acht Wochen ein Buch Fiesta, in dem er mit ihnen abrechnete. Der Verlag von Anderson lehnte natürlich ab und der Auftrag ging an Scribner's, mit dem Fitzgerald bereits gute Beziehungen hatte.

So startete Ernest eine neue Freundschaft mit Fitzgerald und beendete abrupt diejenige mit Anderson und Stein.

Ernest und Hadley durchlebten schwierige Zeiten. Immer öfter kam die hübsche Journalistin Pauline Pfeiffer zu Besuch. Ernest verliebte sich in sie. Nach langem hin und her ging er doch wieder zu seiner Frau und seinem Sohn Bumby zurück.

Hemingway hatte den Durchbruch geschafft. Sein erster Roman \textit{Fiesta} kam mit einer Auflage von 6000 Exemplaren heraus. Ein Buch über den Stierkampf und unweigerlich auch über den Tod. Hemingway schrieb immer wieder über den Tod. "`Ich versuchte, schreiben zu lernen, indem ich mit den einfachsten Dingen begann, und eines der allereinfachsten Dinge und das fundamentalste ist der gewaltsame Tod."' \footnote{Hemingway, Ernest.}

Am 10. Mai 1927 heirateten Ernest Hemingway und Pauline Pfeifer doch noch. Ein Jahr später kam sein zweiter Sohn Patrick auf die Welt.

Sein neuer Roman "` In einem anderen Land wurde von der Kritik wie vom Publikum mit noch grösserer Begeisterung aufgenommen als Fiesta."' \footnote{Rodenberg, Hans-Peter. Ernest Hemingway. Rowohlt Taschenbuch Verlag. Hamburg 1999. S. 60.}

Hemingway gab sich gegen aussen immer wieder als der erfolgreiche und furchtlose Hochseefischer, Wildjäger, Kriegssoldat und berühmte Autor. Anstatt die Wahrheit zu erzählen, puschte er seine Geschichten auf und wurde so ein gefundenes Fressen für die Journalisten, die jetzt jede Einzelheit aus seinem Leben dokumentierten.

Leben im Ruhm 36- 49 Jahre


Nach einer Reise in Afrika begann er zu Hause ein neues Buch zu schreiben. Das Buch erreichte nicht mehr den gleichen Erfolg, ist aber biographisch sehr aufschlussreich.

Sein Verhältnis mit Pauline verschlechterte sich zunehmend. Wegen seiner langen Abwesenheit im Spanischen Bürgerkrieg, wurde im November 1940 seine zweite Ehe geschieden.

Hemingway ging als Reporter nach Spanien, das sich im Bürgerkrieg befand und schrieb somit auch erstmals politische Lektüre, welches von der linken Seite sehr geschätzt wurde. Sein Roman über den Bürgerkrieg \textit{Wem die Stunde schlägt} brachte Ernest erneut grosses Lob von allen Seiten ein. Wegen einigen unmoralischen Stellen gewann er den Pulitzerpreis nicht.

Nach fast vier Jahren in freier Verbindung lebend, heirateten Martha Gellhorn und Hemingway im November 1940. Im Zweiten Weltkrieg gingen er und Martha sogar zusammen im asiatischen Raum auf eine Berichterstattungstour.

Martha arrangierte es, dass sie auch in Europa Berichte erstatten durften. Der Krieg fesselte Ernest und er griff mit grossem Elan weit öfter ins Geschehen ein, als er es als Berichterstatter hätte tun dürfen.

Als sie sich an Weihnachten 1944 endlich wieder sahen, war für beide klar, dass es so nicht weitergehen konnte, und sie trennten sich voneinander.

Hemingways und Marthas Ehe wurde am 21. Dezember 1945 geschieden. Inzwischen hatte er die hübsche Mary Welsh kennen gelernt, welche ihn sofort verehrte. Am 10. März 1946 heirateten Mary und Ernest in Havanna. Mary konnte man es wohl auch verdanken, dass diese vierte Ehe bis zu Hemingways Tod hielt.

Hemingway, der bekannteste lebende Schriftsteller der Welt 50- 62 Jahre

Hemingway schrieb 'Über den Fluss und in die Wälder'. Von den Kritikern wurde es gelobt und verschmäht zugleich. Seine sentimentalen und ein wenig philosophischen Passagen wirken trivial und voll von falschen Gefühlen. Trotzdem wurde das Buch ein Bestseller.

Aus dem etwas unbefriedigenden Erfolg seines letzten Buches schöpfte Hemingway neue Energie und stürzte sich in den Roman, welchen er seit dem Zweiten Weltkrieg schreiben wollte, einen Roman, unterteilt in vier Abschnitte, von denen er nur den Ersten als gut genug ansah und ihn überarbeitete und unter dem Namen Der alte Mann und das Meer herausbrachte. Hemingway erhielt sogar den Pulitzerpreis dafür.

In den 50iger Jahren war Hemingway der berühmteste lebende Schriftsteller der Welt gewesen. Viel zu spät bemerkte er, wie ihn sein selbst geschaffenes Medien-Ich vom Jäger, Krieger und Trinker nicht mehr los liess. Die überall lauernden Medien bewirkten schliesslich, dass Hemingways Talent, zu schreiben, sich verabschiedete.

1954 erhielt Hemingway den Nobelpreis für Literatur.

Die vielen Verletzungen liessen Ernest mit einem Alter von 55 bereits sehr alt aussehen. Sein Gedächtnis liess ihn oft im Stich. Er wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, doch seine Lage verbesserte sich nicht. Am Schluss konnte man ihn noch von zwei Suizidversuchen abhalten, bis er sich dann am Morgen des 2. Juli 1961 mit einer Schrotflinte das Leben nahm.

An seiner Beerdigung nahmen keine berühmten Schriftsteller teil. Seine Freunde, z. B. Fitzgerald oder Stein, waren längst tot und mit den anderen hatte er sich zu Lebzeiten zerstritten.

[Bearbeiten] Analyse

Hemingway wuchs unter schwierigen Bedingungen auf. Zum einen die Mutter, die ihn wie eine Tochter behandelte und trotzdem von ihm forderte, sich wie ein Mann zu benehmen. Zum anderen die vielen Schwestern, mit denen er sich als Junge nicht identifizieren konnte. Da konnte ihm der viel abwesende Vater keine Hilfe sein.

Jagen, Fischen und die Natur im Allgemeinen gefielen Hemingway sehr. Zum Schreiben zog er sich oft in die Wälder zurück. Seine Ferien verbrachte er meist an Orten, die mit aufregenden Geschehnissen verbunden sind, zum Beispiel Spanien mit den Stierkämpfen und Südafrika mit der Safari.

Sein Vater war ein stattlicher, robuster Mann. Hemingway hatte auch seine Masse in der Grösse und Statur. Da er aber Schriftsteller wurde, musste er sich mit anderen Taten als Mann beweisen. Er war nicht der intellektuelle Schriftsteller, sondern der Draufgänger, der Entdecker und der Kämpfer. Damit wollte er den perfekten Mann darstellen. Viele liebten ihn dafür und erkannten sich in seinen Büchern wieder.

Die Entwicklung zum Mann wurde so eine ständige Verwirklichung durch neue Taten.

Doch nicht nur das Rohe muss im Mann sein. Genauso schätzte er die Ehrlichkeit der Indigenen Völker, die weit ab vom Geschehen der Welt, noch wirklichen Stolz und Ehre hatten. Das Moralische durfte auf keinen Fall fehlen. Deshalb trennte er sich mit seinen Frauen immer, sobald er eine Affäre hatte, da er mit ihr nicht eine Ehe weiterführen konnte.

Hemingway war ein innerlich sensibler Mann der aber äusserlich den Tatmenschen darstellen wollte. Mit diesen zwei sehr unterschiedlichen, einander aber nicht ausschliessenden Charaktereigenschaften, wurde es für ihn mit der Zeit immer schwieriger, sich selbst zu sein und seinen eigenen Weg zu gehen.

[Bearbeiten] Die Seite wird schöner mit jedem Beitrag

Betrifft EWIGE WIEDERKEHR. Also der Hemingway MUSSTE ja 1989 nochmals auf die Welt kommen. Wenn doch niemand seine Briefe lesen wollte, wo der 1971 noch aus dem Grab geschrieben hat. Vielleicht bringt er jetzt auch Ordnung in die Werkliste. Alt genug ist er jetzt ja schon wieder.--BZ 10:35, 16. Feb 2006 (CET)


Schon erstaunlich, was zwei Zahlendreher für Heiterkeit auslösen können. Damit’s nicht noch schlimmer wird, einfach 1889 und 1917 im Geiste lesen.

Aber Spaß beiseite – in der Maturaarbeit, bzw. deren Zusammenfassung von soronk wird das heikle Kapitel Hemingway und der 2. Weltkrieg bzw. dessen Verbrechen mit einem dürren Satz vertuscht:

„Der Krieg fesselte Ernest und er griff mit großem Elan weit öfter ins Geschehen ein, als er es als Berichterstatter hätte tun dürfen.“

Darf man wirklich nicht mehr sagen?

scheurebe2005, 16.02.06

4 Betrifft HEITERKEIT. Also weisst Du, Scheurebe, das tönt für Dich bestimmt unglaublich, aber in der Schweiz, von wo ich bin, da ist Heiterkeit nichts Negatives. Als Schweizer erheitern mich natürlich nicht nur zwei "Zahlendreher", sondern die ganze total verdrehte Info im Artikel und in der Diskussion. Am meisten aber bringst DU mich zum Lachen. Mit Deinem Wehklagen: Darf man nicht sagen, Darf man nicht, Darf man wirklich nicht... Ausgerechnet DU, wo nicht aufhört seine "Meinung" auf dieser Seite herauszuposaunen. Absolut ungestört und unwidersprochen. Ausgerechnet DU beklagst Dich! Wenn das nicht lustig ist!.
Ah ja, die schröcklichen Erzählungen des Herrn von Munchhausen aka Hemingway: Den Quatsch, wo der im Suff von sich gegeben hat, hat niemand je ernst oder gar wörtlich genommen. Auch Du nicht. Dass Du hier ein paar Naivlinge gefunden hast, wo ernsthaft darauf eingehen, weil sie Dir abnehmen, dass Du selbst den Unsinn im guten Glauben verbreitest, das ist das Lustigste vom ganzen. Aber, wenn man es genau betrachtet, nicht gerade ein Kompliment für Dich, Scheurebe.--BZ 10:31, 17. Feb 2006 (CET)

[Bearbeiten] Andere könnens besser

Hallo allerseits,

ich lese ja immer mal wieder gerne quer durch die Wikipedia.
Aber dieser Artikel ist wirklich einfach schlecht. Ich verweise ausdrücklich auf den entsprechenden englischen Artikel.
Vielleicht erbarmt sich jemand und übersetzt ihn - in unser aller Interesse.
Ernest Hemingway in der englischen Wikipedia

Nichts für ungut!

Udo

Kann ich nur zustimmen, während des Lesens denkt man Dinge überlesen zu haben, da Zusammenhänge vorrausgesetzt werden, die aber einfach nicht existieren (zum Beispiel Klinikaufenthalte - weswegen?!; Stromschocks? welche Stromschocks?) --Jonnz 15:42, 28. Mai 2008 (CEST)


Hallo,

ich kann mich ja täuschen, aber hat er nicht auch den Pulitzer Preis für "Der alte MAnn und das Meer" bekommen???

sehr gut brauchte ich für schule danke


Hallo,

dieser Artikel ist stellenweise einfach nur sehr schlecht geschrieben, Bsp. der Abschnitt "Nobelpreisträger" - "Hemingway verließ Kuba 1960 nach der Revolution, weil seine Frau Hemingways sich abzeichnende Krankheit in den USA behandeln lassen wollte." - Hab es mal in - Hemingway verließ Kuba 1960 nach der Revolution, da seine Frau ihre abzeichnende Krankheit in den USA behandeln lassen wollte. - umgeändert. (nicht signierter Beitrag von 79.219.56.106 (Diskussion) 16:07, 22. Okt. 2011 (CEST))

Ach, seine Frau war krank? --Logo 16:39, 22. Okt. 2011 (CEST)

[Bearbeiten] Kansas City

Als Achtzehnjähriger begann er 1917 seine Laufbahn als Lokalreporter in Kansas City.... Um welches Kansas City handelt es sich dabei? --peter200 13:15, 25. Aug 2006 (CEST)richtig

[Bearbeiten] Kriegsverbrechen von Hemingway

Laut dem Focus vom 25. September soll Hemingway eine große Anzahl deutscher Kriegsgefangene erschossen haben, unter anderem einen Soldaten der die Amerikaner als eine Rasse von Bastarden bezeichnete, und einen jungen Deutschen der versuchte auf einem Motorrad zu entkommen. Insgesamt hat er angelbich 122(!!) der Gefangenen ermodet. Ich weiß nicht ob dies alles stimmt, halte es jedoch für sehr wahrscheinlich. Ich finde man sollte trotz aller Begeißterung für diesen Schrifftstellet doch auch seine "dunklen Seiten" erwähnen. Ich habe keine direkten Quellen und darum selbst noch nicht geschrieben, würde mich aber freuen wenn das jemand anderes nachholen könnte.

Gruß --Alondro 15:03, 29. Sep 2006 (CEST)
Warum hälst Du das für "sehr wahrscheinlich"? --Logo 15:22, 29. Sep 2006 (CEST)
Die Informationen stammen aus seinen eigenen Erzählungen, Hemingway hat damit jahrelang geprallt. --~~Flo~~ 15:51, 8. Okt 2006 (CEST)
Dann sag mal an, was Du genau drin haben möchtest und leg bitte Quellen vor, aber nicht diese, die schon dadurch unglaubwürdig ist, dass sie die in der Überschrift aufgestellte Behauptung im Artikel nicht wiederholt, geschweige denn belegt. --Logo 16:03, 8. Okt 2006 (CEST)

26.Oktober. - Die vorgetragenen Selbstbezichtigungen Hemingways geben in keinster Weise die Behauptung her, bei den 122 getöteten Deutschen habe es sich um Kriegsgefangene gehalten. - Diese krasse Fehlmeldung, sowie gewisse Irrtümer im Diskussionsverlauf ("Bockwart" LOL, "en.wiki hat aber" etc.) lassen es mir doch geraten erscheinen, das heikle Thema hier vernünftig zu besprechen, bevor es in einer vertretbaren Fassung in den Artikel eingestellt wird. - Gruß --Logo 23:56, 26. Okt. 2006 (CEST)

Mein Vorschlag für eine vorsichtige Formulierung dieses Inhalts war:
Nach eigenen Angaben soll Ernest Hemingway im Rahmen seines Einsatzes 122 Morde an deutschen Kriegsgefangenen begangen, und damit gegen die Genfer Konvention verstoßen haben. Die Stadt Triberg im Schwarzwald setzte aus diesem Grund 2002 das geplante Festival "Hemingway Days" ab.
mit entsprechender Quellenangabe: FOCUS 39/2006, s.74. Mein Beitrag war leider auch nicht adequat, obwohl ich korrekt aus der Quelle zitiert habe. Die Diskussionsseite habe ich zuvor gelesen und bewusst auf problematische Ausdrücke wie "Kriegsverbrecher" verzichtet, auch die Möglichkeit, dass Hemingway ein gewisses Jägerlatein gesponnen hat ist durch das soll ausgedrückt.
Kann bitte jemand einen Vorschlag machen, die Formulierung so zu verbessern? -- Wilfried Elmenreich 00:29, 27. Okt. 2006 (CEST)
Neuer Vorschlag für eine bessere Formulierung dieses Inhalts:
Hemingway brüstete sich nach dem Krieg mit seinen Tötungen von deutschen Soldaten im zweiten Weltkrieg. Allerdings spricht er inkonsistent manchmal von 25 Tötungen (1948), ein anderes Mal von 122 Tötungen (1950), es ist weiters nicht klar, wo die Grenze zwischen Fiktion und persönlichen Erlebnissen liegt. In mindestens einem Fall berichtet Hemingway von der Tötung eines Kriegsgefangenen, womit er gegen die Genfer Konvention verstoßen hätte. Die Stadt Triberg im Schwarzwald setzte nach öffentlichem Druck 2002 das geplante Festival "Hemingway Days" ab.
Quelle: FOCUS 39/2006, s.74, sowie Dank an die Recherche von Benutzer Townsville im Forum DieWelt
-- Wilfried Elmenreich 00:42, 27. Okt. 2006 (CEST)
-- Wilfried Elmenreich 00:52, 27. Okt. 2006 (CEST)

<Bearbeitungskonflikt> - Vorweg: Ich bin nicht dagegen, das darzustellen, aber solche Vorwürfe brauchen natürlich ein festes Fundament. - Ich beziehe mich auf die Quelle [1] und einige Weblinks, die sich auf den Focus beziehen. Focus 39 liegt mir nicht vor. - Nach diesen Quellen hat H. sich bezichtigt, 122 Deutsche umgebracht zu haben. Dass diese 122 Leute Kriegsgefangene waren, sehe ich nirgends und nehme nicht an, dass H. damit geprahlt hätte, Kriegsgefangene zu töten. (Übrigens ist zu berücksichtigen, das H. auch im Ersten Weltkrieg war und Stories über Kämpfe und das Töten von deutschen Soldaten im Ersten Weltkrieg geschrieben hat). Der Junge mit dem Fahrrad könnte theoretisch ein Kriegsgefangener sein (auf der Flucht, mit Fahrrad? naja). Bleibt der verhörte SS-Mann. War er Kriegsgefangener? - Einen Widerspruch in der Quellenlage sehe ich darin, dass der Focus-Redakteur die Sachen neu entdeckt haben soll, die Stadt Triberg aber deshalb 2002 reagiert haben soll. - Was wir nun brauchen, sind Zitate der Hemingway-Orginale, auf denen die Berichterstattung beruht. Wie sie einzubringen sind, obliegt uns; die Auslegungen des Focus, der Bild oder irgendwelcher Foren können wir uns schwerlich zu eigen machen. - Gruß --Logo 01:00, 27. Okt. 2006 (CEST)
<Nachtrag> Die neue Formulierung des Kollegen Elmenreich scheint mir schon viel besser. H.s Aussagen müssten noch bequellt werden ("Brief an Scribner" oä). - Die Differenz zwischen Focus-Enthüllung 2006 und Triberg-Boycott 2002 bleibt unklar. --Logo 01:04, 27. Okt. 2006 (CEST)

Danke für die Blumen ;-) Die Quelle für besagten Brief ist angeblich Brief von Ernest Hemingway an den US-Verleger Charles A. Scribener vom 27.08.1949 in: Hemingway, Ernst: Ausgewählte Briefe 1917-1961, Glücklich wie die Könige. Reinbek 1984, S.456, ich werde das aber heute noch in der Bibliothek nachprüfen. Den FOCUS-Artikel habe ich selbst, er ist aber inhaltlich nicht sehr vom Bild-Artikel verschieden.
Die Triberg-Absage wurde seinerzeit nicht durch die Recherchen des FOCUS-Redakteurs, sondern durch eine Bürgerbewegung angetrieben, wenngleich bei der Flugblattaktion sicherlich Polemik im Spiel war, so ist die Absage doch eine Konsequenz aus Hemmingways Verhalten im WW2 (siehe [2]) -- Wilfried Elmenreich 12:36, 27. Okt. 2006 (CEST)

Hemingways Rolle im Zweiten Weltkrieg wäre in der Tat mal eine Untersuchung wert. In den Briefen steht noch wesentlich mehr Interessantes drin als diese zwei Erschießungen. Um es gleich vorwegzunehmen: Bei dem SS-Mann handelte es sich tatsächlich um einen Kriegsgefangenen, den Hemingway zum Sprechen bringen wollte. Der Soldat auf dem Fahrrad war dagegen kein Gefangener, sondern befand sich allein auf einer Rückzugsroute. Hemingway will nach eigenen Angaben dort mit einigen Angehörigen des Maquis eine Falle aufgebaut haben. Er spricht da von 50ern. Ich weiß nicht, was das ist, möglicherweise Paks oder Granatwerfer. Um diese nicht verwenden zu müssen und durch den Krach andere zu warnen, erschoß er den Fahrradfahrer lieber mit dem Gewehr. Die Zahl 122 bezieht sich im Übrigen auf Erschossene beider Weltkriege. Allerdings sind darin nur sicher Tote gezählt und nach eigenen Angaben keine "möglichen und notwendige Erschießungen". In anderen Briefen behauptet er an Luftangriffen teilgenommen und 2.000 Mann der FFI kommandiert zu haben. Dann aber verteidigt er sich wiederum, daß er sich nie bewußt war, die Genfer Konventionen zu verletzen, indem er an den Kämpfen teilnahm. Glaubhaft ist das aber nicht. In den Briefen wird deutlich, daß er wußte, daß er Zivilist war. Zudem hatte er nach eigenen Angaben alle Zeichen seiner Funktion als Kriegsberichterstatter und damit seines Nichtkombattantenstatus von seiner Uniform entfernt. Küstenkind 17:35, 27. Okt. 2006 (CEST)

So, neue Version, Quellen überprüft. Aus dem Brief geht eindeutig hervor, dass der Deutsche ein Gefangener war und durch EH unter bewusster Ignorierung der Genfer Konvention (diese wird im Brief wörtlich erwähnt) erschossen wurde. Des weiteren wird noch ein weiteres Verhör unter zweifelhaften Methoden angedeutet.
Hemingway brüstete sich nach dem Krieg mit seinen Tötungen von deutschen Soldaten im zweiten Weltkrieg. In mindestens einem Fall berichtet Hemingway von der Tötung eines Kriegsgefangenen, womit er gegen die Genfer Konvention verstoßen hätte.Brief an Charles Scribner 27 . August 1949 in

Ernest Hemingway: Ausgewählte Briefe 1917 - 1961 - glücklich wie die Könige, ROWOHLT, 1984 S. 453-456) Die Stadt Triberg im Schwarzwald setzte daraufhin nach öffentlichem Druck 2002 das geplante Festival "Hemingway Days" ab, (FOCUS 39/2006, s.74)

Die Briefe mit den Behauptungen über die Anzahl der Tötungen habe ich leider nicht gefunden. Ich möchte jemanden mit mehr Hintergrundwissen bitten, diesen Teil noch sinnvoll einzuarbeiten.
Falls ok, werde ich obige Zeilen mal dem Artikel hinzuzufügen. -- Wilfried Elmenreich 19:40, 27. Okt. 2006 (CEST)
Sekunde mal. Zunächst geht die Arbeit ja in die richtige Richtung. - 1.) Hatten wir nicht auch schon Quellen für "im (Ersten und) zweiten Weltkrieg"? 2.) "Triberg setzte daraufhin" kann man wohl nicht sagen, wenn sie 2002 auf einen Text reagieren, der mindestens seit 1984 auf Deutsch vorlag. Aber nach der Triberg-Quelle halte ich die Sache eher für eine Provinzposse, die nicht in den Artikel gehört. Ansonsten scheint mir Kollege Elmenreichs letzte Fassung okay. - Was mich allerdings wundert, ist der plötzliche "Knüller" von Focus und Bildonline, über eine altbekannte Sache, bei gleichzeitigem Ausbleiben einer öffentlichen Reaktion, in Spiegel, Süddeutsche, Zeit lese ich jedenfalls nichts, im KulturTV auch nicht, im Netz nur Forengeschwafel ... hm. --Logo 20:10, 27. Okt. 2006 (CEST)
Stimmt, das daraufhin passt nicht. Die Triberg-Sache würde ich dennoch gerne erwähnen, da sie doch eine Konsequenz in Zusammenhang mit EHs Verhalten darstellt - auch wenn es dort mit Flugblättern "Triberg ehrt einen Mörder" u.ä. sehr populistisch zuging, so gibt es durch die Absage zumindest einen messbaren Effekt. -- Wilfried Elmenreich 20:25, 27. Okt. 2006 (CEST)
Naja, ich halte es für zu kleinteilig, aber mach mal, und dann warten wir ab, ob sich hier noch mehr Leute beteiligen, ich werd das gleich mal als neuen Diskussionsabsatz formulieren. - Gruß --Logo 21:20, 27. Okt. 2006 (CEST)

[Bearbeiten] Überarbeitung und Ergänzung

Diese zwei Zeilen bezüglich Hemingways Rolle im Zweiten Weltkrieg werden ihr nicht gerecht. Zugegeben: Das beruht alles auf seinen eigenen Aussagen, aber wenn es stimmt, dann hat Hemingway bereits durch seine Teilnahme an den Kämpfen das Völkerrecht verletzt und nicht erst mit der Erschießung eines Kriegsgefangenen. Ich schlage deshalb vor, erstens den englischen Artikel zu übersetzen und einzuarbeiten und zweitens auf seine Zeit im Zweiten Weltkrieg näher einzugehen. Küstenkind 16:00, 28. Okt. 2006 (CEST)

Eine Überarbeitung und Ergänzung kann den Artikel zweifellos verbessern, jedoch möchte ich warnend auf die Diskussionen unter Diskussion:Ernest Hemingway#Hemingway als Kriegsverbrecher? sowie die neuere Diskussion:Ernest Hemingway#Kriegsverbrechen von Hemingway hinweisen, die gezeigt haben, wie schwer es ist dieses Thema neutral und mehrheitlich akzeptiert auszuformulieren. So herrscht z.B. Uneinigkeit darüber, ob es Wikipedia zusteht, EH als Kriegsverbecher zu titulieren. Darum befürchte ich, dass jede Erweiterung Knochenarbeit wird.
Ich würde mich aber freuen, bei einer Erweiterung mitarbeiten zu dürfen. Vielleicht sollte man das Thema nicht zu breit im Biografieteil des Artikles abhandeln, sondern stattdessen in einem Unterkapitel behandeln.
Welches Konzept schlägst du vor? -- Wilfried Elmenreich 19:34, 28. Okt. 2006 (CEST)
Ehrlich gesagt kenne ich Hemingway nicht gut genug, um zu seiner Biographie etwas beizutragen. Ich bin über den FOCUS-Artikel darauf gestoßen und habe seine Behauptungen in den "Selected letters" nachgelesen. Allgemein habe ich den Eindruck, daß der WP-Artikel seiner Person nicht gerecht wird. Deshalb mein Vorschlag, den en-Artikel zu übersetzen, der ja ziemlich umfangreich ist. Das sollte aber ein Hemingway-Kenner tun, der an eine Übersetzung kritisch herangehen kann. Seine Zeit im Zweiten Weltkrieg, die im en-Artikel nur beiläufig Erwähnung findet, könnte man dann etwas genauer beleuchten. Seine Briefe tragen einiges dazu bei. Die Verstöße gegen das Kriegs- und Völkerrecht würde ich im Rahmen seiner Tätigkeit als Kriegskorrespondent darstellen. Da aber alles auf seinen eigenen Aussagen beruht und es keine Zeugen gibt (wenigstens kenne ich keine Darstellungen, die dieses Thema behandeln), muß der bestehende Zweifel deutlich werden. Generell muß ich noch sagen, daß es schon seltsam ist, daß dieses Thema erst jetzt öffentlich wird. Küstenkind 20:06, 28. Okt. 2006 (CEST)


Kann mir bitte einmal jemand erklaeren, was dieser Satz zu bedeuten hat:

"Vor seiner Erkrankung (Bipolare Störung), die sowohl mit Manien und Depressionen und Elektro-Schocks in Verbindung gebracht wird, unter Umständen jedoch auch auf zwei Flugzeugabstürze in Afrika zurückzuführen ist, war er ein Symbol für überbordende, wenngleich melancholische Lebensfreude."

Also logisch klingt das nicht.

[Bearbeiten] Frage

Laut Medienberichte (z.B. hier [3] hielt Hemingway selbst in Briefen fest, dass er 122 Kriegsgefangene getötet hätte.

Wieso wird das beim Artikel nicht erwähnt? Stellt euch vor, es wäre ein deutscher Nobelpreisträger, der voller Stolz berichtent täte, dass er über hundert Kriegsgefangene getötet hätte .... würde das dann auch dezent unter den Teppich gekehrt werden? --Atlantikfunker 09:06, 24. Dez. 2006 (CET)

Siehe die beiden Absätze über diesem. --Logo 10:32, 24. Dez. 2006 (CET)

[Bearbeiten] 2 URV-Bilder raus

Das erste Foto hat keinen Autor, PD ist nicht nachvollziehbar und wenn, dann nur nach anglo-amerikanischem Recht vertretbar. Beim 2. Bild zweifeln wir einfach mal den Autoren an, das war 1960 ganz bestimmt keine Privatperson. Siehe auch WP:BR --ixitixel & RalfR 21:08, 3. Mär. 2007 (CET)

[Bearbeiten] Verfilmung der Biografie?

Ich habe gehört das seine Biografie verfilmt worden ist?! Weiß einer mehr darüber und wie der Film heißt und mit welchen Schauspielern? Mir ist zu Ohren gekommen, das dieser Schauspieler Gregory Peck sein soll und der Film noch in schwarzweiß ist! Nun bin ich natürlich noch auf der Suche nach dem genauen Titel des Filmes!?!

Gruß

Es dürfte mehrere geben. Z.B. 1987 Hemingway (mit Stacy Keach, Marisa Berenson, Geraldine Chaplin und Pamela Reed) 4-teilige Fernsehserie, Golden Globe Award für Stacy Keach für den besten Schauspieler; ich trag das mal in den Artikel ein. --Logo 23:25, 18. Jul. 2007 (CEST)

[Bearbeiten] Seitensperre

da Benutzer:Hauke Schmalehorstkötter nicht in der Lage oder Willens ist eine geeignete Quelle für sein Zitat beizubringen es aber trotzdem einfügt habe ich die Seite gesperrt. Wikipedia:Quellen als Hinweis ...Sicherlich Post 11:49, 3. Sep. 2007 (CEST)

Englische Originalquellen genannt. Alternativ für die Bequemen: [4] --Hauke Schmalehorstkötter 05:26, 6. Sep. 2007 (CEST)

[Bearbeiten] Kriegsverbrecher

Laut heutigem Standard Der Standard ist die anzeige Quelle für die angebliche Tötung von 122 Soldaten ein revisioinistisches Buch einer rechtsextremen Organisation. Weg damit, das ist rechtsextreme Propaganda. --Helmut Gründlinger 10:49, 26. Sep. 2007 (CEST)

Zitate aus dem Standard Artikel: "Die Quelle vermuten die Grünen im geschichtsrevisionistischen Buch "Der große Wendig". "Wer dieses Werk googelt, stößt bald auf obskure rechtsextreme Veröffentlichungen", sagt Klub-Direktor Ekkehard Muther."

Ferner:"Die Grünen holten Expertenmeinungen zu den Vorwürfen gegen Hemingway ein. Hans-Peter Rodenberg vom Anglizistik-Institut an der Uni Hamburg: "Es gab aufgrund der Gerüchte eine offizielle Befragung durch die US Army, da Hemingway dann seinen Status als Kriegsberichterstatter verloren hätte. Er ist jedoch eindeutig freigesprochen worden."" Beide Zitate aus: (Jutta Berger, DER STANDARD Printausgabe, 26.9.2007) --Helmut Gründlinger 10:52, 26. Sep. 2007 (CEST)

[Bearbeiten] Bloody Mary

Laut der dt. Wikipedia ist Hemingway der namensgeber des "Bloody Mary" cocktails! Könnte man ja unter "sonstiges" o.ä. einfügen. gruss Michi

[Bearbeiten] Kriegsverbrecher II

Ich habe nun diese ganzen "Briefstellen" entfernt, da es sich dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit um Rechtsextreme Propaganda handelt. Siehe Diskussion Kriegsverbrecher. --Helmut Gründlinger


Kann ich nicht nachvollziehen. Es liest sich im 'Standard'
-> http://derstandard.at/?url=/?id=3049406%26sap=2%26_pid=7666821

M.m. nach ist das kein gut recherchierter Bericht oder eine Reportage, sondern eher eine Nachricht über den aktuellen Stand der Auseinandersetzung im Montafon.

Allerdings hat sich hier auf 'wikipedia' jemand die Mühe gemacht, eine neutrale Quelle ausfindig zu machen. Die kann man jetzt auch hier auf der Diskussionsseite finden, MIT Seitengabe (chapeau). Konnte das allerdings noch nicht gegenprüfen, wird aber bald nachgeholt. Auf jeden Fall wurde diese Quelle hier auch diskutiert, und nicht kritiklos übernommen. --Fulltaste 15:24, 16. Okt. 2007 (CEST)


Hier die Quelle von oben um den Herausgeber ergänzt: Baker, Carlos (Hg.): Ernest Hemingway. Ausgewählte Briefe 1917-1961. Glücklich wie die Könige. 1. deutsche Auflage. Rowohlt Verlag, Reinbek 1984, 639 S.
Hemingway hat nach obiger Quelle (wohl auf S.469) behauptet, dass soundsoviel dann und dann, und Gefangener war frech usw. ...
Ob die Schilderungen in E.H.s Briefen nun der Wahrheit entsprechen oder nicht, wer weiß das schon.
Dass E.H. aber manche Briefe derart schrieb, dass sie heute von Leuten benutzt werden können, eine neue deutsche Empfindsamkeit für ihre Zwecke zu instrumentalisieren, das ist wohl leider so. Oder nicht ?

Also ein Vorschlag: Statt "... angeblich von den Tötungungen von ...", besser: "... mit der angeblichen Tötung von ...".
In der aktuellen Version wird mit dem 'angeblich' in Zweifel gezogen, dass E.H. sowas je behauptet hat.
In der 'besser'- Version besagt das 'angeblich', dass sich die Tötungen nicht nachprüfen lassen.
Ändern? --Fulltaste 10:40, 22. Okt. 2007 (CEST)


Habe die Stelle nun etwas verknappt und entschachtelt. Die Message aber bleibt mMn dieselbe. Da war was, hat er ja in Briefen gesagt, und wenn das tatsächlich so war: EH = großer Schriftsteller und böse. Wenn nicht: EH = großer Schriftsteller und bisschen schräg drauf so. Wäre toll, wenn jemand, der die entscheidenen Briefe in der Carlos Baker Veröffentlichung in Engl. oder Dt. gelesen hat, auf der Hauptseite seine Quelle mit Seitenangabe reinknallt. Die Sache mit dem Kriegsgefangenen bleibt wohl für immer unentscheidbar. Die Briefe sollten hier auf Wikipedia aber nicht missbraucht werden, um Emotionen für abgelebte Großväter hochzukochen. Dafür hat Wikipedia inzwischen eine viel zu breite Leserschaft, siehe diesbezügliche Auseinandersatzung im Montafon. --Fulltaste 19:13, 26. Okt. 2007 (CEST)

[Bearbeiten] Vorwurf von Kriegsverbrechen durch neues Gutachten endgültig entkräftet

Die Vorwürfe und Gerüchte sind, wie sich gezeigt hat, eine Rufmordkampagne durch Rechtsextreme, die ihre Verleumdungen offenbar auch in WP fortsetzen. Auch ORF online sieht in Rechtsextremen die Urheber der Kampagne.
Ein aktuelles wissenschaftliches Gutachten der Universität Hamburg (Gutachten von Prof. Hans-Peter Rodenberg) hat die Vorwürfe geprüft und für Unsinn befunden. In der Meldung der amtlichen Nachrichtenagentur APA anlässlich der Denkmaleinweihung in Schruns, steht folgendes:
"Die Anschuldigungen wurden nun aber durch ein von der Kommune in Auftrag gegebenes Gutachten der Universität Hamburg entkräftet, die Schilderungen des Schriftstellers waren demzufolge fiktional". (apa 26.3.2008; zit. nach: Der Standard)
(Hans-Peter Rodenberg, Universität Hamburg: Gutachterliche Stellungsnahme zum Vorwurf des Begehens von Kriegsverbrechen durch den amerikanischen Schriftsteller Ernest Hemingway, Hamburg, 26.10.2007)
Tialtngo 10:31, 30. Mär. 2008 (CEST)
NACHTRAG: Link zum Gutachten, PDf-Download (5-6 MB) http://your.orf.at/vbgwebcam/pdf/Prof.%20Rodenberg%20-%20Hemingway.pdf
Tialtngo 10:38, 30. Mär. 2008 (CEST)

Bei einem Schriftsteller nennt man so etwas also "fiktional". Bei anderen wäre es wahrscheinlich abstoßendes Prahlen mit selbsterfundenen Kriegsverbrechen. Aber wie man es auch nennt, ekelhaft bleibt es in jedem Fall, zumal der Schriftsteller selbst offenbar kaum Hinweise hinterlassen hat, wie seine Äußerungen zu bewerten sind. Man könnte denken, er habe es darauf angelegt, die Öffentlichkeit glauben zu lassen, es handele sich um reale Vorgänge. --Turdus 18:53, 13. Sep. 2008 (CEST)

Ja und? Noch ein Freund der "Satirekennzeichnung"? Man bekommt eben nicht alles auf einem Silbertablett. --Palli 15:43, 21. Jul. 2009 (CEST)

Hemingway brüstet sich mit Greueltaten, und wer ihn darob beim Wort nimmt, der ist...was ? Untersuchungen deutscher Historiker zu solchen Themen sind ohnedies eher volkspädagogischer als wissenschaftlicher Natur. Satire ? Dümmer geht`s nimmer. Abgesehen davon, daß es absurd ist, Äußerungen, die in Privatbriefen getan wurden, als "Satire" verharmlosen oder rechtfertigen zu wollen, hätte Hemingway sich, wenn seine Prahlereien tatsächlich rein fiktionaler Natur sein sollten, allenfalls selbst satirisiert: als den alkoholkranken Möchtegern-tough guy, als welcher er dem größeren Teil der Nachwelt vor Augen steht.

Hemingway steht so oder so als Psychopath da; gleichviel, ob er gelogen oder die Wahrheit gesagt hat. Was ist von einem Menschen zu halten, der sich solcher Taten rühmt ? Es besteht ÜBERHAUPT kein Grund, so zu tun, als wäre Hemingway Unrecht geschehen. Wenn ein Schriftsteller, der mit einem hypertrophen Wahrheitspathos zur Sache ging, nicht beim Wort genommen werden kann - wer dann ? Die Historiker, die mit devotem Eifer Hemingways Reputation zu retten versuchten, haben der Glaubwürdigkeit des Schriftstellers einen Bärendienst erwiesen. Ob Hemingway die Verbrechen, deren er sich rühmte, begangen hat oder nicht, mag juristisch von Belang sein. Für die Einschätzung seines Charakters macht es keinen Unterschied, ob Hemingway ein Massenmörder war oder ein Mann, der gern für einen Massenmörder gehalten werden wollte. (nicht signierter Beitrag von 87.168.205.24 (Diskussion | Beiträge) 01:08, 3. Aug. 2009 (CEST))

[Bearbeiten] Bipolare Störung und Flugzeugabstürze

Das Bipolare Störungen auf Flugzeugabstürze zurückzuführen sind, halte ich für sehr gewagt. -- Raubsaurier 21:43, 14. Jun. 2008 (CEST)

Was is' denn hier los?

[Bearbeiten] Nun auch Möchtegernspitzel?

Hemingway als dilettantischer KGB-Spion enttarnt

Hemingway revealed as failed KGB spy Notes from Stalin-era intelligence archives show 'agent Argo' as a willing recruit in 1941 ... -- Schlumo 11:01, 13. Jul. 2009 (CEST)

Das Kontra dazu findet man in einer Spiegelausgabe vom Jahr 1983 (Hemingway contra FBI). Hemingway organisierte damals einen eigenen Kundschafterdienst in Kuba um einerseits deutsche U-Boote zu sichten, die dort herumkreuzten und um andererseits francotreue Spanier in Kuba zu beobachten. Seine Berichte lieferte er dem dortigen US-Botschafter. Dabei stand er mit FBI-Agenten in Konkurrenz, denen er vorwarf mit dem faschistischen Spanien zu sympathisieren. --El bes 12:58, 17. Aug. 2010 (CEST)

[Bearbeiten] Enkel

Dass der Enkel in Opas Büchern rum editiert, ist das relevant? H. ist nicht mein Thema. --Grey Geezer nil nisi bene 16:51, 22. Jul. 2009 (CEST)

[Bearbeiten] ein wichtiger Komplex fehlt ganz

der erst gerade wieder in deutschen Leitmedien thematisiert wurde

http://www.google.de/search?q=+Hemingway+Elektroschocks

http://www.google.de/search?q=Hemingway+Elektroschocks+Stern

http://www.google.de/search?q=Hemingway+Elektroschocks+Spiegel (nicht signierter Beitrag von 88.73.158.210 (Diskussion) 22:30, 19. Jul 2011 (CEST))

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