Siegfried Lenz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Siegfried Lenz (1969)

Siegfried Lenz (* 17. März 1926 in Lyck, Ostpreußen; † 7. Oktober 2014 in Hamburg) war ein deutscher Schriftsteller und einer der bekanntesten deutschsprachigen Erzähler der Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur. Als Lenz’ wichtigstes Werk gilt der in viele Sprachen übersetzte und verfilmte Roman Deutschstunde (1968) über die Zeit des Nationalsozialismus und einen falsch verstandenen Pflichtbegriff. Auch seine erste Sammlung von Kurzgeschichten aus dem Jahr 1951, So zärtlich war Suleyken, wurde aufgrund seiner neuartigen Erzählweise und der Verwendung des masurischen Dialekts sehr erfolgreich.

Leben[Bearbeiten]

Siegfried Lenz war der Sohn eines Zollbeamten. Nach dem frühen Tod des Vaters zog seine Mutter mit ihrer Tochter von Lyck weg und ließ den gerade schulpflichtig gewordenen Siegfried bei der Großmutter zurück. Nach dem Notabitur 1943 wurde er zur Kriegsmarine eingezogen.

Soldat[Bearbeiten]

Nach Unterlagen des Berliner Bundesarchivs ist Siegfried Lenz in der Zentralkartei der NSDAP mit dem Antragsdatum 12. Juli 1943 und dem Beitrittsdatum 20. April 1944 verzeichnet.[1] Lenz wusste davon nach eigenem Bekunden nichts und ging davon aus, dass er ohne sein Wissen in einem Sammelverfahren in die NSDAP aufgenommen wurde. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs desertierte er in Dänemark vom Hilfskreuzer Hansa und geriet auf seiner Flucht in Schleswig-Holstein in britische Kriegsgefangenschaft.[2] Dort wurde Lenz zum Dolmetscher einer britischen Entlassungskommission.

Student, Volontär, Redakteur[Bearbeiten]

Nach seiner Entlassung besuchte er die Universität Hamburg, um dort Philosophie, Anglistik und Literaturwissenschaft zu studieren. Sein Studium brach er allerdings vorzeitig ab und wurde Volontär bei der Tageszeitung Die Welt und von 1950 bis 1951 Redakteur dieser Zeitung. Dort lernte er auch seine Ehefrau Liselotte (* 1918 oder 1919; † 5. Februar 2006) kennen, die später einige seiner Bücher illustrierte. Die Ehe wurde 1949 geschlossen.

Schriftsteller[Bearbeiten]

1951 veröffentlichte Siegfried Lenz seinen ersten Roman bei Hoffmann und Campe: Es waren Habichte in der Luft. Mit dem Honorar finanzierte er eine Reise nach Kenia; aus der Erfahrung dieses Landes entstand seine Erzählung Lukas, sanftmütiger Knecht, in der unter anderem der Mau-Mau-Aufstand verarbeitet ist. Seither lebte Siegfried Lenz als freier Schriftsteller in Hamburg und war regelmäßiger Gast des Literatentreffens Gruppe 47. Die Zusammenarbeit mit dem Verlag Hoffmann und Campe leitete Albrecht Knaus.

Lenz gehörte zum Hamburger Büro des Kongresses für kulturelle Freiheit. Gemeinsam mit Günter Grass engagierte er sich für die SPD und unterstützte die Ostpolitik Willy Brandts. Zur Unterzeichnung des deutsch-polnischen Vertrages wurde er 1970 nach Warschau eingeladen. Im Oktober 2011 wurde er Ehrenbürger seiner Geburtsstadt.[3]

Er war seit 1967 Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. Seit 2003 war er Gastprofessor an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Ehrenmitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg.

Späte Jahre[Bearbeiten]

Im Juni 2010 heiratete Siegfried Lenz ein zweites Mal.[4] Im Frühjahr 2014 gab er bekannt, sein persönliches Archiv dem Deutschen Literaturarchiv Marbach zu überlassen.[5] Im Juni 2014 gründete er eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz im Hamburger Stadtteil Barmbek, die sich der wissenschaftlichen Aufarbeitung seines Werkes widmen soll. Von dieser Stiftung wird auch seit 2014 der Siegfried Lenz Preis vergeben.[6]

Am 7. Oktober 2014 starb Siegfried Lenz in Hamburg.[7] Der Schriftsteller wurde am 28. Oktober 2014 neben seiner ersten Frau Liselotte auf dem Friedhof Groß-Flottbek beigesetzt.[8] Zuvor fand eine Trauerfeier in der Hauptkirche St. Michaelis statt.[9]

Werk[Bearbeiten]

Lenz bei einer Lesung in Bonn (1969)

Neben vierzehn Romanen verfasste Siegfried Lenz über hundert Erzählungen, Theaterstücke, Hörspiele, Essays, Reden, Rezensionen und mischte sich immer wieder ins politische Tagesgeschehen ein. Laut Hanjo Kesting gehörte er neben Heinrich Böll und Günter Grass „zu den bestimmenden und herausragenden Autoren der deutschen Nachkriegsliteratur“. In seinen frühen Jahren war er einer der Wegbereiter des Genres der Kurzgeschichte in der deutschsprachigen Literatur und blieb lange deren herausragender Vertreter. Über Jahrzehnte hinweg finden sich Modellgeschichten wie Das Feuerschiff (1960) im Kanon der Schullektüre. Erst spät etablierte sich Lenz mit Romanen wie Deutschstunde (1968), Heimatmuseum (1978) und Arnes Nachlaß (1999) auch als Meister der langen Prosaform. Noch 1963 urteilte etwa Marcel Reich-Ranicki: „Dieser Erzähler ist ein geborener Sprinter, der sich in den Kopf gesetzt hat, er müsse sich auch als Langstreckenläufer bewähren.“[10]

Zunächst war Lenz vor allem beeinflusst von Ernest Hemingway, der ihm „die Möglichkeit eines Selbstverständnisses“ eröffnete. In den 1960er Jahren distanzierte er sich von Hemingway und wandte sich vor allem seinem „bewunderten Vorbild“ William Faulkner zu.[11] Lenz’ konventionelle Erzählweise, die an Erzähler des 19. Jahrhunderts erinnert, führte zur Kritik, er sei ein Traditionalist und seine Werke seien „altmodisch“. Marcel Reich-Ranicki belegte Lenz mit dem Prädikat „der gütige Zweifler“. Hanjo Kesting beschreibt seine Gelassenheit und seinen Humor als zentrale Eigenschaften, die sein Werk ebenso bestimmen wie „die Haltung des Epikers, die Welt und die Menschen lieber zu verstehen als zu verurteilen“. Dabei blieb Lenz jederzeit auch Pädagoge, der nach eigener Aussage aufzeigen wollte, „daß es richtiges und falsches Handeln gibt“.[12] In einer vielzitierten Rede betonte er: „Ich schätze nun einmal die Kunst, herauszufordern, nicht so hoch ein wie die Kunst, einen wirkungsvollen Pakt mit dem Leser herzustellen, um die bestehenden Übel zu verringern.“[13]

Kurz vor Lenz’ Tod wurden etwa 80 bisher unbekannte Gedichte gefunden, die zwischen 1947 und 1949 entstanden sein sollen. Thema sind seine Kriegserlebnisse und die Probleme im Nachkriegsdeutschland. Es ist noch offen, ob die Gedichte veröffentlicht werden.[14]

Auszeichnungen und Ehrungen[Bearbeiten]

In den 1970er Jahren sollte Lenz das Bundesverdienstkreuz erhalten. Er lehnte jedoch mit dem Hinweis ab, dass er Bürger einer Hansestadt sei. Laut Günter Grass war der wahre Grund jedoch, dass auch viele ehemalige Nationalsozialisten den Orden bekommen hatten.[19]

Werke[Bearbeiten]

Romane[Bearbeiten]

Erzählungen und Novellen[Bearbeiten]

  • 1955 So zärtlich war Suleyken, Kurzgeschichten
  • 1956 Das schönste Fest der Welt
  • 1956 Das Kabinett der Konterbande
  • 1958 Jäger des Spotts. Geschichten aus dieser Zeit, Erzählungen
  • 1958 Lukas, sanftmütiger Knecht, Erzählung (12 Seiten)
  • 1959 Ein Freund der Regierung, Kurzgeschichte
  • 1960 Das Feuerschiff, Erzählungen
  • 1961 Zeit der Schuldlosen, szenisches Werk
  • 1962 Stimmungen der See, Erzählungen
  • 1964 Das Gesicht, szenisches Werk
  • 1964 Lehmanns Erzählungen
  • 1965 Der Spielverderber, Erzählung
  • 1967 Haussuchung, szenisches Werk
  • 1968 Leute von Hamburg, Erzählung
  • 1970 Die Augenbinde, szenisches Werk
  • 1973 Wie bei Gogol, Erzählung
  • 1975 Der Geist der Mirabelle, Erzählung
  • 1975 Einstein überquert die Elbe bei Hamburg, Erzählungen
  • 1980 Drei Stücke, szenisches Werk
  • 1984 Ein Kriegsende, Erzählung
  • 1987 Das serbische Mädchen, Erzählung
  • 1996 Ludmilla, Erzählung
  • 2004 Zaungast, Erzählungen
  • 2006 Die Erzählungen. ISBN 3-455-04285-6.
  • 2008 Schweigeminute, Novelle
  • 2009 Landesbühne, Novelle. Hoffmann und Campe, Hamburg 2009, ISBN 978-3-455-30665-1.
  • 2009 Der Ostertisch, Erzählung, Illustration: Jacky Gleich
  • 2011 Die Ferne ist nah genug. Erzählungen, hrsg. von Helmut Frielinghaus. dtv, München 2011, ISBN 978-3-423-14023-2.
  • 2011 Die Maske. Erzählungen. Hoffmann und Campe, Hamburg 2011, ISBN 978-3-455-40098-4.[20]
  • 2011 Harmonie. Die Versuchsperson. Zwei Einakter. Hoffmann und Campe, Hamburg 2011, ISBN 978-3-455-04292-4.
  • 2012 Küste im Fernglas. Erzählungen, hrsg. von Helmut Frielinghaus, dtv, München 2012, ISBN 978-3-423-14080-5.
  • 2013 Die Nacht im Hotel. Illustriert von Joëlle Tourlonias, ISBN 978-3-455-38127-6.
  • 2013 Eine Liebesgeschichte. Zärtliches aus Suleyken. Illustriert von Franziska Harvey, ISBN 978-3-455-38134-4.
  • 2014 Leute von Hamburg. Mit Bildern von Klaus Fußmann und einem Vorwort von Helmut Schmidt, ISBN 978-3-455-40513-2

Essays, Kinderbücher, Reden[Bearbeiten]

  • 1953 Lotte soll nicht sterben, Kinderbuch
  • 1970 Beziehungen, Essay
  • 1971 Die Herrschaftssprache der CDU, Rede
  • 1971 Verlorenes Land – Gewonnene Nachbarschaft, Rede
  • 1971 So war das mit dem Zirkus, Kinderbuch
  • 1980 Gespräche mit Manès Sperber und Leszek Kołakowski
  • 1982 Über Phantasie: Gespräche mit Heinrich Böll, Günter Grass, Walter Kempowski, Pavel Kohout
  • 1983 Elfenbeinturm und Barrikade. Erfahrungen am Schreibtisch, Essay
  • 1986 Geschichte erzählen – Geschichten erzählen, Essay
  • 1992 Über das Gedächtnis. Reden und Aufsätze
  • 1998 Über den Schmerz, Essay
  • 2001 Mutmaßungen über die Zukunft der Literatur, Essay
  • 2006 Selbstversetzung, Über Schreiben und Leben, ISBN 3-455-04286-4
  • 2012 Amerikanisches Tagebuch 1962, Hoffmann und Campe Verlag, ISBN 978-3-455-40422-7
  • 2014 Gelegenheit zum Staunen. Ausgewählte Essays, hrsg. von Heinrich Detering. Hoffmann und Campe Verlag, ISBN 978-3-455-40493-7

Verfilmungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Winfried Baßmann: Siegfried Lenz. Sein Werk als Beispiel für Weg und Standort der Literatur in der Bundesrepublik Deutschland. Bouvier, Bonn 1976, ISBN 3-416-01271-2 (= Abhandlungen zur Kunst-, Musik- und Literaturwissenschaft; 222).
  • Hans-Jürgen Greif: Zum modernen Drama: Martin Walser, Wolfgang Bauer, Rainer Werner Fassbinder, Siegfried Lenz, Wolfgang Hildesheimer. 2. Aufl. Bouvier, Bonn 1975, ISBN 3-416-00936-3 (= Studien zur Germanistik, Anglistik und Komparatistik; 25).
  • Rachel J. Halverson: Historiography and fiction. Sigfried Lenz and the „Historikerstreit“. Lang, New York u. a. 1990 (= German life and civilization; 8).
  • Ming-fong Kuo: Das Romanwerk von Siegfried Lenz unter besonderer Berücksichtigung des Romans Das Vorbild. Lang, Frankfurt am Main u. a. 1991, ISBN 3-631-40857-9 (= Europäische Hochschulschriften; Reihe 1; 1223).
  • Heinz Ludwig Arnold (Hrsg.): Siegfried Lenz. Edition Text u. Kritik, München 1976, ISBN 3-921402-33-6 (= Text + Kritik; 52).
  • Rudolf Wolff (Hrsg.): Siegfried Lenz. Werk und Wirkung. Bouvier, Bonn 1985, ISBN 3-416-01825-7 (= Sammlung Profile; 15).
  • Corinna Schlicht (Hrsg.): Anmerkungen zu Siegfried Lenz. Laufen, Oberhausen 1998, ISBN 3-87468-150-5 (= Autoren im Kontext – Duisburger Studienbögen; 2).
  • Felicia Letsch: Auseinandersetzung mit der Vergangenheit als Moment der Gegenwartskritik. Die Romane „Billard um halb zehn“ von Heinrich Böll, „Hundejahre“ von Günter Grass, „Der Tod in Rom“ von Wolfgang Koeppen und „Deutschstunde“ von Siegfried Lenz. Pahl-Rugenstein, Köln 1982, ISBN 3-7609-5118-X (= Pahl-Rugenstein Hochschulschriften; 118; Ser.: Literatur und Geschichte).
  • Jörg Magenau: Schmidt - Lenz. Geschichte einer Freundschaft. Hoffmann und Campe, Hamburg 2014, ISBN 978-3-455-50314-2.
  • Erich Maletzke: Siegfried Lenz. Eine biographische Annäherung. 2. Aufl. Zu Klampen, Springe 2006, ISBN 3-934920-88-8.
  • Dorothée Merchiers: Le réalisme de Siegfried Lenz. Lang, Bern u. a. 2000, ISBN 3-906758-81-8 (= Publications universitaires européennes; Ser. 1, Langue et littérature allemandes; 1770).
  • Hagen Meyerhoff: Die Figur des Alten im Werk von Siegfried Lenz. Lanf, Frankfurt am Main u. a. 1979, ISBN 3-8204-6645-2 (= Europäische Hochschulschriften; Reihe 1; 327).
  • Hartmut Pätzold: Theorie und Praxis moderner Schreibweisen. Am Beispiel von Siegfried Lenz und Helmut Heissenbüttel. Bouvier, Bonn 1976, ISBN 3-416-01258-5 (= Literatur und Wirklichkeit; 15).
  • Elfie Poulain: La recherche de l’identité sociale dans l’œuvre de Siegfried Lenz. Analyse de pragmatique romanesque. Lang, Bern u. a. 1996, ISBN 3-906754-68-5 (= Collection contacts; Sér. 3, Études et documents; 37).
  • Trudis E. Reber: Siegfried Lenz. 3., erg. Auflage, Colloquium, Berlin 1986, ISBN 3-7678-0678-9 (= Köpfe des 20. Jahrhunderts; 74).
  • Nikolaus Reiter: Wertstrukturen im erzählerischen Werk von Siegfried Lenz. Lang, Frankfurt am Main u. a. 1982, ISBN 3-8204-7262-2 (= Europäische Hochschulschriften; Reihe 1; 560).
  • Irene Schlör: Pubertät und Poesie. Das Problem der Erziehung in den literarischen Beispielen von Wedekind, Musil und Siegfried Lenz. Wisslit, Konstanz 1992, ISBN 3-89038-821-3 (Zugleich Dissertation an der Universität Istanbul, 1991).
  • Werner Schwan: „Ich bin doch kein Unmensch“. Kriegs- und Nachkriegszeit im deutschen Roman. Grass, Blechtrommel – Lenz, Deutschstunde – Böll, Gruppenbild mit Dame – Meckel, Suchbild. Rombach, Freiburg im Breisgau 1990, ISBN 3-7930-9062-0.
  • Hans Wagener: Siegfried Lenz. Edition Text und Kritik, München 1979, ISBN 3-406-04152-3.
  • Wolfgang Beutin: „Deutschstunde“ von Siegfried Lenz. Eine Kritik. Mit einem Anhang: Vorschule der Schriftstellerei. Hartmut Lüdke Verlag, Hamburg 1970. (Die „Vorschule“ beschäftigt sich mit W. E. Süskinds Vom ABC zum Sprachkunstwerk.)
  • Wolfgang Beutin: Siegfried Lenz. In: Preisgekrönte. Peter Lang, Frankfurt am Main 2012, ISBN 978-3-631-63297-0, S. 227–274.
  • Marcel Reich-Ranicki: Mein Freund Siegfried Lenz. In: FAZ, 17. März 2006
  • Fritz J. Raddatz: Ich lehne mich auf, darum bin ich. In: Die Zeit, 16. März 2006, Nr. 12.

Film[Bearbeiten]

  • Siegfried Lenz – Schriftsteller und Menschenfreund. Dokumentarfilm, Deutschland, 2011, 43:40 Min., Buch und Regie: Adrian Stangl, Produktion: arte, NDR, Reihe: Mein Leben, Erstsendung: 21. März 2011 bei arte.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Siegfried Lenz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dieter Hildebrandt soll in NSDAP gewesen sein. In: Die Welt, 30. Juni 2007
  2. Kurzvita bei Radio Bremen vom 8. Oktober 14
  3. Siegfried Lenz wird Ehrenbürger seiner Heimatstadt. In: Die Welt, 18. Oktober 2011
  4. Siegfried Lenz heiratet langjährige Nachbarin. Spiegel Online, 13. Juni 2010
  5. Siegfried Lenz vertraut sein persönliches Archiv dem Deutschen Literaturarchiv an. Undatierte Mitteilung auf der Homepage des Verlags Hoffmann und Campe (abgerufen am 2. Juli 2014).
  6. Siegfried Lenz gründet Stiftung und lobt hoch dotierten Preis aus. In: Hamburger Abendblatt vom 18. Juni 2014 (abgerufen am 2. Juli 2014).
  7. Schriftsteller Siegfried Lenz ist tot. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 7. Oktober 2014 (abgerufen am 7. Oktober 2014).
  8. knerger.de: Das Grab von Siegfried Lenz und seiner Frau
  9. STAATSAKT FÜR EINEN EHRENBÜRGER, Letzte Ehre für Siegfried Lenz im Hamburger Michel. Hamburger Morgenpost online, 28. Oktober 2014 abgerufen am 28. Oktober 2014
  10. Hanjo Kesting: Der Geschichtenerzähler – Siegfried Lenz. In: Ein Blatt vom Machandelbaum. Deutsche Schriftsteller vor und nach 1945. Wallstein, Göttingen 2008, ISBN 978-3-8353-0274-7, S. 185–186, 190–191, Zitat S. 191.
  11. Ute Müller: William Faulkner und die deutsche Nachkriegsliteratur. Königshausen und Neumann, Würzburg 2005, ISBN 3-8260-2970-4, S. 201.
  12. Hanjo Kesting: Der Geschichtenerzähler – Siegfried Lenz. In: Ein Blatt vom Machandelbaum. Deutsche Schriftsteller vor und nach 1945. Wallstein, Göttingen 2008, ISBN 978-3-8353-0274-7, S. 191–193.
  13.  Walther Killy: Gediegene Deutschstunden für die ganze Welt. In: Der Spiegel. Nr. 12, 1976, S. 202 (online).
  14. Lübecker Nachrichten, 7. September 2014, S. 30
  15. Ehrensenatorinnen und Ehrensenatoren der Universität Hamburg
  16. Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1988 an Siegfried Lenz
  17. Alster Schleusenwärter: Die Ehren-Schleusenwärter
  18. Siegfried Lenz wird Ehrenbürger in Polen. RP Online vom 27. September 2011; abgerufen am 30. September 2011
  19. Lübecker Nachrichten, 8. Oktober 2014, S. 3
  20. Polonaise fauchen. In: Süddeutsche Zeitung, 6. Dezember 2011, Seite 2/8