Diskussion:Friedrich Nietzsche

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wikipedia-logo-v2.svg Dieser Artikel war am 15. Oktober 2005 der Artikel des Tages.
Diese Diskussionsseite dient dazu, Verbesserungen am Artikel Friedrich Nietzsche zu besprechen. Persönliche Betrachtungen zum Artikelthema gehören nicht hierher. Sei mutig im Verbessern dieses Artikels. Wenn du im Bearbeiten der Wikipedia unsicher bist, findest du hier das Wichtigste in Kürze. Schwerwiegende Qualitätsprobleme kannst du dem Projekt Philosophie melden.
Neues Diskussionsthema beginnen.

 Portal Philosophie

Automatische Archivierung
Auf dieser Seite werden Abschnitte automatisch archiviert, die seit 30 Tagen mit dem Baustein {{Erledigt|1=~~~~}} versehen sind.
Archivübersicht Archiv
Wie wird ein Archiv angelegt?

Friedrich Nietsche antisemitisch?[Bearbeiten]

Friedrich Nietzsche "Vielleicht ist der junge jüdische Börsenspekulant die am meisten abstoßende Erfindung des Menschengeschlechts."

Es ist m.E. nicht förderlich, wie vor kurzem geschehen, die Frage kommentarlos zu löschen. Das weckt den Eindruck, als sei sie sozusagen tabu.
Für eine differenzierte Erörterung dieser Frage, dieses Themas, empfehle ich:
Thomas Mittmann
Friedrich Nietzsche - Judengegner und Antisemitenfeind
Erfurt: Sutton-Verlag 2001
--Nescio* 23:43, 1. Aug. 2009 (CEST)
Siehe auch: Friedrich Nietzsche - ein anti-antisemitischer Freund der Juden oder ein geistiger Wegbereiter des Holocaust?. Gruß --D.H 10:50, 2. Aug. 2009 (CEST)

Ob er jetzt Antisemitenfeind war oder nicht, spielt doch eigentlich keine Rolle. Antisemitische Stereotypen ziehen sich durch sein Werk und sollten wenigstens Erwähnung im Artikel finden. Gerade wird es hier allerdings absolut totgeschwiegen ohne dass ich das wirklich nachvollziehen kann. Es geht mir auch nicht darum, seinen Antisemitismus übermäßig groß aufzubauschen (zum einen gibt es wichtigeres in seinem Werk, zum anderen ist es wohl "der Geist seiner Zeit"), aber ich glaube wenigstens ein Satz (natürlich wären mehrere Sätze besser) zur Beleuchtung wäre sinnvoll. 04:05, 11. Jan. 2012 (CET) (ohne Benutzername signierter Beitrag von 93.219.171.26 (Diskussion) )

Ha! Nietzsche war nicht nur Antisemit, sondern auch Antichrist!! Und Anti-Wagner, und somit auch Anti-Hitler und Anti-Bush - ja Anti-modernerer Nazi-Staat USA! Mit anderen Worten: Er hat jeden über den Zaun gezogen, nicht nur junge jüdische Börsenspekulanten. An dieser Stelle sei die Lektüre seiner Bücher empfohlen, anstatt einfach Zitate aus dem Kontext seiner Bücher zu reissen. Im übrigen hat Nietzsche recht: Börsenspekulanten sind eine üble Erfindung der Menschheit, egal welcher Religion und Herkunft. Unproduktive Arbeit und keinen Beitrag zur Wertschöpfungskette, ausser in unserer Gesellschaft herumzuparisitisieren. Pfui. --178.197.225.239 18:51, 13. Jan. 2014 (CET)

Literaturergänzung[Bearbeiten]

Hallo Nietzsche-Kenner,
Kann folgende Literaturangabe ggf. in die passende Liste aufgenommen werden? Domenico Losurdos: Nietzsche der aristokratische Rebell. Intellektuelle Biographie und kritische Bilanz. Argument, Hamburg 2009. Dazu Interview Reinhard Jellen: Gespräch mit Domenico Losurdo über die politische Philosophie Friedrich Nietzsches - Teil 1. Heise.de, 19.09.2009. [1].
Freundliche Grüße --Anima 23:18, 19. Sep. 2009 (CEST)

Ich kenne das Buch (noch) nicht. Die im Heise-Artikel verlinkte Besprechung von Kurt Flasch macht es mir aber schmackhaft. Ausserdem ist Losurdos (nicht verhehlter) Standpunkt ein in der seriösen N-Literatur nur selten vertretener. Also: ich bin für eine Aufnahme des Titels.--Nescio* 15:47, 20. Sep. 2009 (CEST)

Zur finalen Krankheit Nietzsches fehlt mir in Fußnote 5 ein Hinweis auf den mir sehr überzeugend erscheinenden Zeitschriftenartikel eines professionell kompetenten Verfassers
www.aerztezeitung.ch/pdf/2000/2000-01/2000-01-1382.pdf
Da ich nicht recht weiß, wie ich diesen Hinweis am besten in Fußnote 5 einfügen könnte, will ich das lieber den Verfassern der Fußnote 5 überlassen. RuthR. -- 217.185.108.174 14:01, 30. Apr. 2011 (CEST)

Nietzsche und Wagner[Bearbeiten]

Es ist merkwürdig, dass als Grund für die Entfremdung zwischen Nietzsche und Wagner immer noch der Parsifal und Wagners "zu Kreuze kriechen" vor dem Christentum (lt. Nietzsche) überall angegeben wird. Der Parsifal und Bayreuth mögen eine Rolle gespielt haben. Aber seit der Quellenarbeit Martin Gregor-Dellins (1980) sollte bekannt sein, dass der Hauptgrund doch wohl eher in der tödlichen Beleidigung Nietzsches durch Wagners Indiskretion bezüglich Nietzsches angeblich gestörter Sexualität zu suchen ist. Diese Kränkung ist aus der Zeit heraus mehr als verständlich. Ebenso verständlich, dass Nietzsche seine Empörung über diese Peinlichkeit nur wenigen Leuten in Briefen mitgeteilt hat. Wagner korrespondierte 1877 mit Nietzsches behandelden Arzt bezüglich Nietzsches Augenleiden. Dabei äußerte Wagner seine Überzeugung, Nietzsches Leiden hätte seine Ursache in einer Schädigung des Rückenmarks durch exzessive Onanie (eine Ansicht, die zeitbedingt sehr verbreitet war). Der Arzt, seine Schweigepflicht brechend und Inhalte seiner Gespräche mit seinem Patienten wiedergebend, stimmte in Wagners Analyse ein. Der Inhalt dieser Korrespondenz sprach sich in Bayreuth wohl irgendwie herum (möglicherweise durch Wolzogen), wovon Nietzsche dann erfahren hat. Die menschliche Enttäuschung durch seinen "Halbgott" hat ohne Zweifel bei Nietzsche eine tiefe Wunde gerissen. Nichtsdestotrotz hat Nietzsche lt. der Quellen bei Gregor-Dellin noch lange Zeit auf eine Art Entschuldigung durch Wagner und eine Wiederherstellung der Beziehung, ja sogar auf eine Einladung nach Bayreuth gehofft. Die Beziehung ließ ihn auch nach Wagners Tod nicht los, und es ist wohl nicht übertrieben zu sagen, Nietzsche war bis zu seiner geistigen Umnachtung und seinem Tod von Wagner besessen. Die Heftigkeit der Kritik Nietzsches an Wagner muss also auch in diesem "privaten" Licht betrachtet werden. Außerdem hat N. viele seiner kritischen Äußerungen zu Wagner (z. B. das berühmte und von Wagner-Gegnern gerne und viel zitierte Lob der Carmen-Oper) später an anderer Stelle ironisiert und das Parsifal-Vorspiel über alle Maßen gelobt. Das Ganze war schlicht nicht so gemeint wie es gern dargestellt wird und ist mehr aus dem persönlichen Affekt heraus zu verstehen. Von Wagner-Gegnern wird die Abkehr Nietzsches von Wagner gern dankbar als Ausdruck einer massiven Kulturkritik ausgebreitet, mit der man sich natürlich gern solidarisiert, nach dem Motto "selbst Nietzsche hat seinen Irrtum eingesehen und konnte Wagner nicht mehr leiden, also der wird ja wohl recht haben". Gänzlich absurd wird es zu behaupten, bei dieser Abkehr hätte Wagners Antisemitismus für N. eine Rolle gespielt, wie uns z. B. der Wagner-Hasser Gottfried Wagner (Urenkel) weißmachen will. Das würde ihm gewiss gut in sein wagnerfeindliches Konzept passen, überzeugt angesichts der Quellenlage aber ebenso wenig, wie seine Versuche, einen Gegensatz zwischen Wagner und Liszt aufzubauen. mh 18.03.2010 (nicht signierter Beitrag von 84.131.10.231 (Diskussion | Beiträge) 21:48, 18. Mär. 2010 (CET))

Daß auch persönliche Gründe und insbesondere diese Geschichte eine Rolle bei der Abwendung Nietzsches von Wagner eine Rolle gespielt haben, ist klar, und man könnte es hier auch einbauen. Ich mache gleich mal einen Vorschlag. Man sollte allerdings auch nicht das Persönliche überbewerten. Daß Nietzsche von Wagner gewissermaßen besessen war und einige seiner Äußerungen nicht ganz ernstzunehmen sind, mag zwar so sein, aber wie gesagt, das erste ist sicherlich nicht auf einen Vorfall oder einen Grund zu reduzieren (man vergesse auch nicht, daß es eine dritte Person in diesem Verhältnis gab), und bei beiden begibt man sich in die Gefahr von fruchtlosen Spekulationen. Daß es "schlicht nicht so gemeint" war, ist mir allerdings zu schlicht. Grundsätzlich ist übrigens der Artikel Nietzsche contra Wagner dafür gedacht, dieses komplizierte Verhältnis darzustellen, wird diesem Anspruch aber derzeit sicherlich nicht gerecht. Wenn Du z.B. dort Ergebnisse neuerer Forschungen einarbeiten würdest, wären Dir sicherlich viele dankbar.--Pangloss Diskussion 17:13, 19. Mär. 2010 (CET)

Übermensch[Bearbeiten]

Es sollte klar werden das das "Über" des Wortes Übermensch näher dem Lateinischen Wort "trans" steht was "hinüber" bedeutet (vlg auch die vielen Metaphern welche von Überfahrt mit Boot oder Schiff handeln), als dem Wort "super"(lat).

Es könnte der Vergleich zur Übersetzung "Superman" gebracht werden, welche die wohl falscheste überhaupt ist

Ausserdem fehlt eine klare Abgrentzung des Übermenschen zu Hitler. Argument dafür: Der Übermensch hält sich selbst für Überwindenswert. Es ist klar das sich Hitler nicht als selbst Überwindenswert gehalten hat.


Quelle: Nietzsche "Also sprach Zarathustra", Goldmann Ausgabe. Nachwort von Peter Pütz S. 273

-- 91.2.125.23 17:13, 16. Jun. 2010 (CEST)


Was soll dieser permanente Bezug von Nietzsche zum Faschismus? Habe so einiges über die Zeit von 33 bis 45 und ihre Protagonisten gelesen und auf Nietzsche oder sonstwen haben die Führer sich kaum oder gar nicht berufen. Deren Selbstwertgefühl war gesund genug, sich allein im Zentrum aller Universen zu sehen. Und der Nietzsche ist 1900 gestorben, nach 12-jähriger geistiger Umnachtung, dem kann man also irgendwelchen nationalsozialistischen Missbrauch schon mal gar nicht anlasten. Aufarbeitung ist wichtig, man kann es aber auch übertreiben, so wie mit allem.

p.s. wer ständig den Übermenschen rauskramt hat vom Z. wenig bis nichts "verstanden". r.m. (nicht signierter Beitrag von 62.153.238.117 (Diskussion) 13:22, 1. Sep. 2011 (CEST))

Abgesehen davon waren die nihilistischen - ja dummen - Nazis aus Sicht von Nietzsche bloss "Untermenschen". Jetzt wisst ihrs... --178.197.225.239 18:55, 13. Jan. 2014 (CET)

Von wegen Musik und Hörbeispielen[Bearbeiten]

http://cambridge.org/us/catalogue/catalogue.asp?isbn=9780521871174&resISBN13=9780521871174&parent=8203&ss=res#resource Vielleicht interessant zu ergänzen. --Asthma und Co. 10:13, 25. Jul. 2010 (CEST)

Heinrich Detering[Bearbeiten]

Heinrich Detering liest ja die letzten Texte ganz anders, als das sonst geschieht und hier dargestellt wird. "Der Antichrist und der Gekreuzigte. Friedrich Nietzsches letzte Texte", Göttingen 2010, Besprechung durch Manfred Geier in der Süddeutschen Zeitung vom 4. August 2010, Seite 14. Nicht relevant? --Dlugacz 22:41, 28. Aug. 2010 (CEST)

Ich kenne dieses neue Buch nur durch Rezensionen, aber ob das eine so "ganz andere" Lesart ist, möchte ich anzweifeln. Davon unabhängig scheinen mir aber die Kriterien für eine Aufnahme in die Literaturliste nach WP:LIT nicht erfüllt zu sein. Gruß--Pangloss Diskussion 21:32, 8. Sep. 2010 (CEST)

Literaturverzeichnis[Bearbeiten]

Das Nietzsche-Lexikon , Christian Niemeyer (Hrsg.) Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2009, ISBN 3-534-20844-7 , gehört m.E. in den Abschnitt "zur Philosophie" (nicht signierter Beitrag von 213.61.66.93 (Diskussion) 11:20, 20. Sep. 2010 (CEST))

Existenzialismus[Bearbeiten]

Ich kenne mich weder bei Nietzsche noch bei Wikipedia gut aus, aber sollte in dem Artikel ueber Nietzsche nicht wenigstens einmal das Wort "Existenzialismus" auftauchen? (nicht signierter Beitrag von 134.60.33.100 (Diskussion) 14:22, 2. Dez. 2010 (CET))

Nietzsche und Nabakov[Bearbeiten]

Habe diesen Neueintrag von IP 178.83.28.236 in der Literaturliste zur Rezeptionsgeschichte soeben gelöscht. Dafür steht er jetzt hier: a) als Beispiel, wie Literaturlisteneinträge nicht aussehen sollten; b) um daran zu erinnern, dass es bei der Darstellung von Nietzsches Wirkung auf nicht-germanophonen Geister noch einiges zu erkunden gibt. (Ob der Autor Anatoly Livry dabei sehr hilfreich sein wird bezweifle ich, nachdem ich diesen Artikel (deutsch) von ihm gelesen habe). -- Lesabendio 23:28, 14. Nov. 2010 (CET)

Nietzsche und die Assassinen[Bearbeiten]

In dem von Nietzsche verfassten Buch "Zur Genealogie der Moral" machte Nietzsche anhand der Assassinen die "Freiehit des Geistes" deutlich. Dies will zunächst an einem Textauschnitt deutlich machen:

(sich beziehend auf die Moralvorstellungen und Wahrheitsansprüche der abendländischen Philosophie)… „Das sind noch lange keine freien Geister: denn sie glauben noch an die Wahrheit… Als die christlichen Kreuzfahrer im Orient auf jenen unbesiegbaren Assassinen-Orden(damit sind die Assassinen und Hassan Sabbah gemeint) stiessen, jenen Freigeister-Orden par excellence, dessen unterste Grade in einem Gehorsame lebten, wie einem gleichen kein Mönchsorden erreicht hat, da bekamen sie auf irgend welchem Wege auch einen Wink über jedes Symbol und Kerbholz-Wort, das nur den obersten Graden, als deren Secretum, vorbehalten war: „Nichts ist wahr, Alles ist erlaubt“… Wohlan, das war Freiheit des Geistes, damit war der Wahrheit selbst der Glaube gekündigt… Hat wohl je schon ein europäischer, ein christlicher Freigeist sich in diesem Satz und seine labyrinthischen Folgerungen verirrt? Kennt er den Minotaurus dieser Höhle aus Erfahrung? ..." (S.399)

Ich finde den Satz "Nichts ist wahr, alles ist erlaubt" sehr interessant. Vor allem wie NIetzsche diesen Satz deutet. Soweit ich das verstanden habe, will Nietzsche anhand dieses Satzes zeigen, dass es eben keine absolut geltenden Normen oder Werte gibt. "Nichts ist wahr" beschriebt diesen Zustand. Der zweite Teil "Alles ist erlaubt" ziegt hingegen, dass eben jeder Wert und Norm denkbar ist und es kein falsch oder richtig gibt. Ich find diese Deutung von Nietzsche sehr interessant und denke, dass es nicht schaden kann, dies in diesem Artikel zu beschreiben. Natürlich kann dann mehr dazu geschirben werden. Der WP-Artikel "Die Assassinen" wird vielleicht auch eine Nietzsche-Rezeption dementsprechend einrichten. Dazu habe ich schon mit einem Zuständigen für den Artikel geredet.So kann man dann die beiden Artikel verbinden. Das ist jetzt nur eine Grundidee und ich wollte nur wissen, was denn davon gehalten wird mfg --Nucleotid 23:13, 23. Dez. 2010 (CET)

Implizit steckt das m.E. in den Abschnitten zur Kritik der Moral und zum Nihilismus. Dort jetzt einen Bezug zu den Assassinen herzustellen hielte ich für verfehlt, Nietzsche hat seine Theorien öfter an diversen historischen Bewegungen und Gemeinschaften versinnbildlicht, mitunter auch ohne sich wirklich tiefgehend mit ihnen beschäftigt zu haben. Das Zitat "Nichts ist wahr, alles ist erlaubt" könnte man in der Tat erwähnen, es gehört aber in denselben Kontext (und sagt ja gewissermaßen dasselbe) wie "Gott ist tot".--Pangloss Diskussion 16:53, 25. Dez. 2010 (CET)

Also lohnt es sich nicht wirklich, dies zu erwähnen. Das ist ja aber auhc verständlich, denn schließlich kann nicht alles in einem Artikel stehen, sondern er soll nur zusammenfassend erlaütern. Danke aber für die Antwort! mfg --Nucleotid 21:29, 26. Dez. 2010 (CET)

seltsame Einleitung[Bearbeiten]

"Später setzte er sich mit Schopenhauers Ansichten, die häufig als Pessimismus fehlinterpretiert wurden, auseinander [...]." Dieser Satz ist unsachlich. 1. "fehlinterpretiert" ist eine Wertung, die in Wikipedia nicht erfolgen sollte - schon garnicht, wenn dafür nicht einmal eine Quelle genannt wird. 2. Von wem wurde sie fehlinterpretiert? 3. Von wem wurde dann die authentische Interpretation erstellt und wie konnte diese entstandene Interpretation beweisen, dass sie ebenfalls keine fehlgeleitete sondern die einzig wahre ist? Der Nebensatz sollte in seiner jetzigen Form gelöscht werden. Nachtrag: Generell hat der Artikel viel zu wenige Belege. "Hegel äußerte diesen Gedanken bereits 1802 und sprach von dem „unendlichen Schmerz“ als einem Gefühl, „worauf die Religion der neuen Zeit beruht – das Gefühl: Gott selbst ist tot“." Eines der unzähligen Beispiele, bei denen die Quelle nicht angegeben wird. Wieso ruinieren die Artikelschreiber ihre Arbeit selber, indem sie die formallen Regeln nicht einhalten? ABsolut unverständlich. :( (nicht signierter Beitrag von 141.44.196.176 (Diskussion) 15:57, 29. Dez. 2010 (CET))

Eines der unzähligen Beispiele, bei denen Leser es nicht dabei bewenden lassen, sachliche Kritik zu äußern, sondern die Gelegenheit nutzen, um ein wenig von oben herab zu reden. Wieso ruinieren die Artikelleser ihre Kritik selber, indem sie pauschal alles verdammen? Absolut nervig. *würg* --KRYSTON 16:55, 29. Dez. 2010 (CET)

Was an dem Beitrag ist unsachlich? Der User hat aufgezeigt, dass Belege nicht vollständig geführt werden. Den Artikel selber hat er in keinster Weise kritisiert. Ich lese aus dem Eintrag keine herablassenden Worte heraus. Ich kann verstehen, dass es ernüchternd ist, wenn jemand kritisiert, aber nur so kann Wikipedia verbessert werden oder nicht? Ich würde gern an dem Artikel arbeiten, stecke aber nicht tief genug in der Materie, um selber Korrekturen durchzuführen. Bedeutet das dann, dass ich keine Anmerkungen beisteuern soll oder darf? Fakt ist: der Artikel wird nicht verdammt. Die englische Seite führt mehr als 90 Belege, die deutsche ca. 30. Natürlich ist die englische nicht die Richtschnur, aber sie zeigt, dass man auch bei Nietzsche mehr Quellen und Belege einführen kann und auch muss. (nicht signierter Beitrag von 141.44.196.177 (Diskussion) 00:35, 30. Dez. 2010 (CET))

Bei der Reaktion ging es nicht um inhaltliche Punkte, sondern um den Tonfall. Im übrigen ist der Artikel fachlich klasse und seine Qualität kann man nicht an der Anzahl der Fußnoten messen. Das ist grober Unfug. Wenn man zu konkreten Punkten einen Einzelnachweis wünscht, kann man das doch sachlich und ohne Beschimpfung hier posten, oder nicht? Gruß Lutz Hartmann 01:09, 30. Dez. 2010 (CET)
Richtig: den Ton fand ich auch unpassend. Dennoch erscheint mir die kritisierte Passage durchaus etwas verbesserungsbedürftig.
Den jungen Nietzsche beeindruckte besonders die Philosophie Schopenhauers. Später setzte er sich mit Schopenhauers Ansichten, die häufig als Pessimismus fehlinterpretiert wurden, auseinander, und stellte eine radikale Lebensbejahung in den Mittelpunkt seiner Philosophie.
Gesagt werden soll(te) doch wohl, dass N selbst anfangs von Schopenhauers Pessimismus resp. „Pessimismus“ beeindruckt, ja begeistert war („Ich lernte mit Behagen schwarz sehen“ / „Schopenhauers düstere Gedanken“ oder so ähnlich erinnere ich aus einem Brief oder aus einem autobiogr. Rückblick). Später gewann er Distanz zu Sch. und übte Kritik...
À propos: Die Geschichte, die N erzählt, wie er zu Sch. kam („Ich hatte den Namen vorher nie gelesen“ o.ä.) ist durch Belege, die seine vorherige, wenn auch wohl nicht gründliche Kenntnis Sch.s nachweisen, etwas ins Zwielicht geraten. Vielleicht sollte das auch noch eingearbeitet werden, an der Stelle, wo die Zeit des Oktober 1865 behandelt wird: mutmaßliche Konfrontation mit dem „nihilistischen“ Werk Stirners, woraufhin er „zufällig“ auf Sch. stieß und Feuer und Flamme für diesen „Nichtnihilisten“ war.
--Nescio* 11:18, 30. Dez. 2010 (CET)

Ich habe den ersten Eintrag hier verfasst. Falls ich jemanden mit meiner Wortwahl gekränkt haben sollte, tut es mir leid. Es war nicht meine Absicht, jemanden zu beleidigen oder die harte Arbeit, die mit der Erstellung des Artikels verbunden war, herabzuwürdigen. Ich habe den Artikel allein aus wissenschaftlich nachvollziehbaren Punkten beurteilt und ich komme nicht umhin, meine Meinung zu wiederholen: aktuell ist sie nicht wissenschaftlich. Kein Dozent würde diese Arbeit annehmen. Es stimmt, dass eine Arbeit nicht proportional zur Anzahl der verwendeten Quellen in ihrer Qualität steigt - das gleiche gilt aber auch, wenn man kaum Quellen benutzt, schlimmer noch: die beste Arbeit ohne Belege zerschiesst sich selber. Sauber arbeiten heißt, nachvollziehbar arbeiten. Ich möcchte niemanden persönlich angreifen. Ich versuche nur einen nüchternen Blick zu wahren. Unverständlich ist für mich einfach Folgendes: Jemand macht sich die Mühe, einen ausgereiften Artikel zu schreiben, er nimmt dabei auch direkte Zitate, die er aus einem Buch abschreibt und gibt dann nicht Buch, Jahrezahl und Seite an. Allein das ist für mich unverständlich. Ich selber bin kein Nietzsche-Experte, wollte daher den Artikel zur Überblicksgewinnung heranziehen. Bestimmte Zitate und Behauptungen hätte ich dabei gern weiterverfolgt und selber nachgeschlagen - ohne Beleg kann ich das aber nicht tun. Und genau darum habe ich es nüchtern hier aufgeschrieben: um es zur Diskussion zu stellen und die Qualität des Artikels zu erhöhen. Viele Grüße. (nicht signierter Beitrag von Replicant2 (Diskussion | Beiträge) 10:05, 31. Dez. 2010 (CET))

Danke für Dein Statement. Unter diesem Tenor sollte man die von Dir genannten Punkte nachverfolgen. Ich bin mir sicher, dass das auch geschehen wird. Zu Historie hier. Wir haben anfangs die Artikel nur unter Angabe des Literaturverzeichnisses geschrieben. Fußnoten gab es zunächst gar nicht und sie wurden im erst im Zeitablauf immer intensiver eingesetzt. Wenn nun ein "früher" Artikel wie dieser hier nur spärlich Fußnoten aufweist, so ist dort der Grund zu suchen und nicht in einer nachlässigen Arbeitsweise. Ich muss gestehen, dass aus meiner Sicht heute viel zu viele Fußnoten verwendet werden, so dass ein "Gläubigkeit" an solche - manchmal vermeintlichen - Nachweise entsteht, die weder über die Korrektheit des Zusammenhangs noch über eine sachgemäße Gewichtung nachdenkt. In dieser Hinsicht ist die Wikipedia durchaus mit Vorsicht zu genießen. Gruß Lutz Hartmann 11:24, 31. Dez. 2010 (CET)

Nur zur konkret genannten Stelle: Dort stand ja auch sehr lange einfach "Schopenhauers Pessimismus". Diese Änderung hat den jetzigen Zustand hergestellt: [2]. Ich muß zugeben, daß sie mir bis eben entgangen war und ich damit auch unzufrieden bin. Ich bin für Wiederherstellung der ursprünglichen Fassung. Zwar ist "Schopenhauers Pessimismus" natürlich etwas undifferenziert, aber zu behaupten, das sei eine Fehlinterpretation, halte ich für sogar schlechter und in einer Einleitung für unangebracht. Da reicht wirklich dieses notwendigerweise ungenaue Schlagwort. Gruß--Pangloss Diskussion 21:45, 3. Jan. 2011 (CET) Noch ein Nachtrag zu dem Hegel-Zitat: Das hat irgendwer irgendwann eingefügt und ich habe es dringelassen, weil es mir aus der Literatur bekannt vorkam, obwohl es mir an der Stelle im Artikel ebenfalls etwas zusammenhanglos zu stehen scheint. Zu möglichen Vorgängern des Gott-ist-tot-Gedankens wird m.W. auch oft die "Rede des toten Christus ..." aus Jean Pauls Siebenkäs genannt, immerhin noch ein paar Jahre älter als das angebliche Hegel-Zitat. Beides nennen oder keins? Und wie formulieren? Da kann man ja Verbesserungsvorschläge machen. --Pangloss Diskussion 21:51, 3. Jan. 2011 (CET)

An der Formulierung "Fehlinterpretation" hat sich die letzten drei Monate nichts geändert. Ist Pessimismus nun eine Fehlinterpretation Schopenhauers Ansichten oder nicht? Diese Formulierung hat mich, da ich geraden in einer wichtigen Arbeit über die Thesen Nietzsches und Schopenhauers stecke, in große Unsicherheit gestürzt. Der Wikipediaartikel über Schopenhauer spricht ständig von Pessimismus. Ich denke, dass Fehlinterpretation definitiv der Falsche Ausdruck ist, hat Pangloss oben deutlich geklärt. Ich bitte doch die Formulierung durch eine zutreffendere zu ersetzen, damit nicht noch mehr Leute verwirrt werden. Leider bin ich mir selbst nicht sicher, wenn es um eine bessere Alternative geht, da ich der Ansicht bin, dass es keine sinnvolle Lösung ist, den Nebensatz ", die häufig als Pessimismus fehlinterpretiert wurden," einfach wegzulassen. Hat jemand Ideen? -- Raphael S. 001 23:24, 14. Apr. 2011 (CEST)
Ja, so pflegt das zu laufen, wenn man zulässt, dass inhaltliche Kritik stark genug vage auf Missbilligung ihres "Tonfalls" abgelenkt wird - eine psychologisch bekannte Form der Abwehr unangenehmer Einsichten. Dazu noch auf eine so unberechtigte Missbilligung wie in diesem Fall: die Bemängelungen des Tonfalls vermeiden selbst weniger, was sie kritisieren, als der kritisierte Beitrag; zudem scheinen ihre Verfasser die kritisierten Punkte nur vage und zum Teil wahrzunehmen, was zu meinem obigen Eindruck passt. Vielleicht wäre das keines keines weiteren Wortes wert, wenn es nicht ein gutes Beispiel dafür wäre, wie man die Ziele von Wikipedia durch sinnwidrige Übertreibung notwendiger und guter Regeln der Fairness sabotieren kann. Mich bestürzt die Betulichkeit, Prinzessin-auf-der-Erbse-Manier und Watte-Ideologie, die hier und auch sonst manchmal mit Fairness verwechselt wird. Ist es das, was Franzosenfreund Nietzsche an den Deutschen als "gutmütig" kritisierte? Die Franzosen sind uns an Dikussionskultur ja einige Jahrhunderte voraus: Aus ihrer Perspektive muss solche Betulichkeit wehleidig und stickig erscheinen. Ich möchte diesen meinen Beitrag aber durch zwei deutsche Zeugnisse stützen. Das erste stammt von Karl Spitteler: "Soll eine ganze Nation mit einem Scheuleder von der Wiege bis zum Grabe pilgern wie ein Mädchenpensionat hinter einer Gouvernannte? [...] Falls daher ein Schriftsteller im Namen der Wahrheit etwas Anstößiges schreibt, so lautet die Frage billiger- und einfacherweise: ist das Anstößige wahr oder nicht [...]? Wenn ja, dann möge man sich über die Wahrheit beklagen, nicht über ihren Berichterstatter." Das zweite stammt von Gotthold Ephraim Lessing: "Der Verfasser [L. selbst] liebt den schleichenden, süßen Komplimentierton überhaupt nicht [...] die schlaue Höflichkeit gibt allen alles, um von allen alles wieder zu erhalten". - Mein Votum: Fairness: unbedingt ja; Prinzessinen-auf-der-Erbse- und Watte-Ideologie: unbedingt nein! RuthR, -- 217.185.108.174 13:00, 30. Apr. 2011 (CEST)

Nihilismus[Bearbeiten]

Im Paragraph über den "europäischen Nihilismus" wird erfreulicherweise darauf hingewiesen, dass Nietzsche eigentlich nicht Nihilist ist. Sehr oft kann man in oberflächlichen Nietzsche Betrachtungen die Behauptung lesen, dass seine Philosophie nihilistisch ist nur weil seine Zeit Gott als tot erklärt. Dabei sind seine Analysen über Gott, vor allem im Bezug auf jüdisch-christliche Traditionen, nur Betrachtungen und Erörterungen der modernen Epoche, und schaffen Bezug zwischen einer alten Gottesvorstellung und den modernen Naturwissenschaften. Ich erinnere mich noch an Nietzsche Vorlesungen an der Universität, worin immer wieder deutlich hervorgehoben wurde, wie falsch und gefährlich es ist, Nietzsches Thesen aus dem Zusammenhang heraus zu nehmen, und als einzelne Aphorismen zu präsentieren. Der Satz "Gott ist tot" ist wohl die gebräuchlichste Herauslösung, die garantiert zu Missverständnissen führt. Nietzsches Stil oft relativ strukturlos und aphoristisch zu argumentieren birgt diese Gefahr. Es ist eben überaus dumm Nietzsche nur halbherzig zu lesen; dies wird aber sehr oft getan. Es ist auch sehr interessant warum solche Fehlinterpretationen gemacht werden. Es hängt wohl damit zusammen, dass sich viele Leute ausser "dem Gott" nichts anderes vorstellen können. Unser Denken ist noch so eng mit dem Gottesgedanken verknüpft, dass diese Verneinung automatisch zum Nichts führt, dabei muss philosophischer Nihilismus gar nicht mit dem Gottesgedanken verknüpft sein. Es ist darum leicht möglich an Gott zu glauben und Nihilist zu sein. Diese Präzisierung auf der wikipedia Seite über Nietzsche ist wirklich nicht schlecht und trägt dazu bei ihn wirklich zu lesen anstatt ihn für Sprüche klopfen zu missbrauchen, was ja eben laut getan wurde, mit katastrophalen Konsequenzen. -- Osterluzei 01:42, 23. Feb. 2011 (CET)

Das Problem ist, dass wir Mensche eigentlich (fast) gar nichts wissen. Auch Nietzsche wusste das, hat er denn auch in einigen Zitaten die Wichtigkeit einer umfassenden - ja empirischen - Wissenschaft betont. Dass die Menschen jedoch zur Wissenschaft nur bedingt fähig sind, konnte er damals noch nicht ahnen - er konnte ja nicht wissen wie naiv und gutgläubig und somit auch gedanklich total manipulierbar die Menschen sind. Heute wissen wirs, nachdem noch immer viele Gifte in unseren Nahrungskreislauf gelangen - z.B. im Falle von Fluor im Trinkwasser/Kochsalz sogar mit Absicht - und wir trotz dem Wissen über mindestens 100 extrem antikanzerogene Stoffe den Krebs immer noch nicht heilen "können". Aber wir könnten. Siehst Du? --178.197.225.239 19:18, 13. Jan. 2014 (CET)

Literaturhinweis zu N's finaler Krankheit[Bearbeiten]

Zur finalen Krankheit Nietzsches fehlt mir in Fußnote 5 ein Hinweis auf den mir sehr überzeugend erscheinenden Zeitschriftenartikel eines professionell kompetenten Verfassers
www.aerztezeitung.ch/pdf/2000/2000-01/2000-01-1382.pdf
Da ich nicht recht weiß, wie ich diesen Hinweis am besten in Fußnote 5 einfügen könnte, will ich das lieber den Verfassern der Fußnote 5 überlassen. RuthR. -- 217.185.108.174 14:01, 30. Apr. 2011 (CEST)

Dank an RuthR. Hab's eingebaut.--Nescio* 17:55, 30. Apr. 2011 (CEST)

Ewige Wiederkunft[Bearbeiten]

Leider fehlt eine Angabe in welchem Kapitel der Gedanke der "Ewigen Wiederkunft" in Zarathustra behandelt wird. Bitte ergänzen. Danke. --Muroshi 12:56, 4. Jul. 2011 (CEST)

Vom Gesicht und Räthsel, im 3. Teil, dort die ausführlichste Argumentation in Gleichnisform. In der folge wird der Gedanke öfter aufgegriffen, und er ist natürlich auf symbolischer Ebene (geringelte Schlange) schon vor dieser Stelle präsent und durchzieht das ganze Buch. Übermensch und Ewige Widerkunft sind ja die beiden zusammenhaltenden Gedanken des Werks. Es nützt also auch nicht so viel, nur die paar Seiten vom Gesicht und Räthsel zu lesen.--Kanzlei Franz Kafka 10:47, 7. Jul. 2011 (CEST)
Vielen Dank. Ich werde einfach mal damit beginnen. :)--Muroshi 20:15, 7. Jul. 2011 (CEST)

Zur Genealogie der Moral[Bearbeiten]

Gibt es vielleicht eine Ausgabe mit Übersetzungen des Griechischen?--Muroshi 10:20, 10. Jul. 2011 (CEST)

Da kommt gar nicht so viel griechisch vor, oder? Ein paar Wörter in der ersten Abhandlung, Abschnitt 5, und die kann man, nun ja, mit "gut" respektive "schlecht" übersetzen, die Nuancen nennt Nietzsche selbst. - Oder meinst Du vielleicht den längeren lateinischen Text in der ersten Abhandlung, Abschnitt 15? Das wäre Tertullian, De spectaculis Abschnitt 30 (nicht 29, wie Nietzsche schreibt). Übersetzung etwa in der Reclam-Ausgabe. Oder im Netz: hier.--Pangloss Diskussion 23:47, 15. Aug. 2011 (CEST)

„Weitere Gedanken” ?[Bearbeiten]

Ich sah gerade, dass im Kapitel Denken und Werk im Abschnitt Weitere Gedanken als erstes ein Gedanke behandelt wird, der von Nietzsche als (sein?) „tiefster” bezeichnet wird (Ewige Wiederkunft). Es folgen Abschnitte zu den Konzepten vom Übermenschen und vom Willen zur Macht.
Zunächst schien es mir sinnvoll, diese drei Konzepte, die als Schlagworte ja weithin bekannt sind, als Unterkapitel zu führen, damit sie auch im Inhaltsverzeichnis erscheinen und intern verlinkbar sind. Dann schien es mir als inadäquat, dass nicht nur der „tiefste”, sondern auch die beiden anderen Gedanken/Konzepte am Schluss als „ferner liefen” gebracht werden. Schließlich hielt ich es für erwägenswert, ob man das Kapitel 2 (Denken und? Werk) evtl. strukturell anders organisieren sollte, etwa in „Übersicht”, „Kritiken” (derzeit 2.2 und 2.5) und „Konzepte” (derzeit 2.3, 2.4 und 2.6) mit Unterkapiteln.
Aber vielleicht habe ich heute auch nur meinen kritischen Tag und sehe nicht, dass die jetzige Struktur sehr sinnvoll und möglicherweise ausgereiftes Ergebnis ausführlicher Diskussion ist.
--Nescio* 10:27, 6. Sep. 2011 (CEST)

"Ausgereiftes Ergebnis ausführlicher Diskussion" ist sie wohl nicht, allerdings ist das ja nicht unbedingt deckungsgleich mit "sinnvoll" (manchmal zum Glück, manchmal: leider). Deinen Vorschlag finde ich aber stimmig. Möchtest Du einmal zeigen, wie es dann aussehen würde? Gruß--Pangloss Diskussion 12:57, 25. Sep. 2011 (CEST)
Ich hatte dies hier eine Zeitlang nicht mehr im Gedächtnis. Jetzt notiere ich's mir und werde bei Gelegenheit den Vorschlag ausarbeiten.
--Nescio* 15:23, 5. Nov. 2011 (CET)

Nietzsche und seine Beziehungen zu Frauen[Bearbeiten]

Im Artikel wird nur einmal erwähnt, dass er Lou Salomé einmal Avancen gemacht hat, jedoch erfährt man über seine Beziehungen zu Frauen ansonsten gar nichts mehr. Und wenn man im Internet nach "Niethsche und Frauen" sucht, so findet man nur seine Äußerungen über Frauen.
Zu welchen Frauen hatte Nietzsche denn also selbst wirkliche Beziehungen, also eine wirkliche Partnerschaft, die nicht nur rein beruflich oder geistig schöpferisch bedingt war, sondern wirklich eine (Liebes-)Beziehung? -- 138.246.2.71 00:57, 12. Nov. 2011 (CET)

Eine gesicherte Beziehung Nietzsches ist nicht bekannt. Deshalb schweigt der Artikel darüber. Der Artikel nennt bei genauerem Hinschauen allerdings noch andere Frauen, die in seinem Leben eine Bedeutung hatten. Dies gilt wohl insbesondere für Cosima Wagner. Weil diese für ihn unerreichbar war, wird spekuliert, blieb Nietzsche ohne weitere Beziehung. Dokumentiert ist das aber nicht. Gruß --Lutz Hartmann 12:08, 12. Nov. 2011 (CET)

Soll das dann also heißen, dass Nietzsche das war, was man heute einen "Absolute Beginner" nennt? Irgendwie ist das nämlich schwer vorstellbar bei manchen seiner Aussagen, die er beispielsweise über die Liebe gemacht hat. -- 178.2.138.229 00:11, 13. Nov. 2011 (CET)

Das wohl nicht. --Lutz Hartmann 00:27, 13. Nov. 2011 (CET)

Nun, sexuelle Erfahrungen hat er wohl gemacht, doch wie steht es um konkrete Beziehungserfahrungen? -- 178.2.138.229 00:57, 13. Nov. 2011 (CET)

Ich denke, das reicht jetzt hier. Die Antwort steht oben. Für noch mehr solltest Du dann doch mal selbst etwas lesen. Gruß --Lutz Hartmann 10:24, 13. Nov. 2011 (CET)
Das reine Lesen wird allerdings nicht helfen, solange man es mit einem Weltbild tut, das Formulierungen wie "konkrete Beziehungserfahrungen" oder "eine wirkliche Partnerschaft, die nicht nur rein beruflich oder geistig schöpferisch bedingt war, sondern wirklich eine (Liebes-)Beziehung" selbstverständlich findet. Immerhin kann man darauf klar antworten (und das ist ja schon oben geschehen): Nein, so etwas, was der Frager sich da vorstellt, ist bei Nietzsche eindeutig nicht belegt. Daß dem Frager dann vieles andere "schwer vorstellbar" bleibt, kann ich wiederum mir sehr gut vorstellen, weiß dagegen aber "konkret" nicht mehr zu helfen als durch diese paar stichelnden und dadurch vielleicht anstachelnden Worte.--Pangloss Diskussion 12:57, 20. Nov. 2011 (CET)
Die Frage ist, inwiefern man als Mensch "Beziehungserfahrungen" haben muss, um Beziehungen analysieren zu können. Im weiteren - werte IP - gibts es auch Beziehungen nichtsexueller Natur, die übrigen überaus befruchtend sein können, gerade zwischen Künstlern, aber auch innerhalb der Familie. Und nicht zuletzt hat Nietzsche sich garantiert die eine oder andere Prostituierte geleistet - und jetzt bitte keine falsche Moralansprüche hier, denn Prostitution ist nun mal das älteste Gewerbe (zumal sich fast jede Frau bewusst oder unbewusst auf die eine oder andere Art prostituiert, aber das ist ein anderes Thema...). --178.197.225.239 19:10, 13. Jan. 2014 (CET)

Wiederspruch des Artikels mit dem Artikel über Also Sprach Zarathustra[Bearbeiten]

Mir ist aufgefallen, dass sich der Artikel über "Also sprach Zarathustra" und über Friedrich Nietzsche widersprechen. Im letzteren wird unter Nietzsches Lebensgeschichte aufgeführt, das er für das Schreiben des ersten Teiles des Zarathustras lediglich 10 Tage benötigte, wogegen im Artikel über das Buch "Also sprach Zarathustra" unter Entstehung des Buches ein Zeitraum vom über einem Monat angegeben wird. Ich selbst weiß leider nicht, was richtig ist. Aber ich fände es sinnvoll diesen Widerspruch bald zu beheben. --Raphael S. 001 17:12, 17. Dez. 2011 (CET)

Tatsächlich. Werde mal nachschauen. Grundsätzlich wird es einfach widersprüchliche Angaben geben, darunter wohl leicht idealisierte von Nietzsche selbst, – aber das kann man sicherlich konsistenter darstellen. Wenn ich bis Mitte Januar nichts daran getan habe, bitte nochmal erinnern. Gruß --Pangloss Diskussion 12:39, 26. Dez. 2011 (CET)

Reealismus[Bearbeiten]

Ich bitte um Erklärung für diesen Edit. Warum wurde der Edit über Reealismus rückgängig gemacht? --Busenwunder 21:53, 25. Dez. 2011 (CET)

Weil zum einen keine Quelle angegeben war, zum zweiten die Zusammenarbeit mit Ree weiter oben im biographischen Teil dargestellt ist und drittens der "Ree-alismus" bzw. die "Réealistische Zeit" als Begriff sicherlich nicht sehr in der Literatur über Nietzsche verbreitet sind. Gruß --Lutz Hartmann 22:19, 25. Dez. 2011 (CET)
Bezüglich 1). Die "Quelle" ist Menschliches, Allzumenschliches und die darauffolgenden Werke, auch in den Spätwerken nimmt er darauf bezug. Daher kann man auf "Quelle" durchaus verzichten. Zu 2) In der Literatur über Nietzsche ist der Begriff nicht seltener als der Begriff "Schopenhauerisch-Wagnerische Zeit". Ausserdem sollte man beachten, dass Ree einen mindestens so starken Einfluss auf Niezsche hatte wie Wagner und Schopenhauer. Ich meine, dass dieser Edit nicht gerechtfertigt war. --91.66.130.78 22:58, 25. Dez. 2011 (CET)
Mit Quelle ist schon gemeint, dass konkrete Stellen in der Literatur oder im Werk genannt werden. Hat Nietzsche selbst den Begriff "Ree-alismis" (oder ähnlich) verwendet, so kann man doch die konkrete Stelle angeben. Die Bezeichnung der "Periode" wäre ebenso durch eine konkrete Stelle einer kompetenten Schrift darzulegen. Solange das nicht erfolgt, sollte die Ergänzung noch nicht in den Artikel aufgenommen werden. --Lutz Hartmann 00:09, 26. Dez. 2011 (CET)
Frohe Weihnachten allerseits. – Der Begriff "Réealismus" ist, von Nietzsche angefangen, sicherlich ein paar Mal in der Literatur zu finden, aber als Oberbegriff für diese ganze Periode halte ich ihn für ungebräuchlich und unangemessen. (Das eigentlich "réealistische" Buch ist sicherlich Menschliches, Allzumenschliches, schon die Morgenröthe und erst recht die Fröhliche Wissenschaft haben doch einen eigenen Ton ...) Für berechtigt halte ich dann allerdings die Anmerkung, daß die Bezeichnung "Wagnerianisch-Schopenhauerische Zeit" auch unglücklich ist. Sollte man vielleicht einfach schreiben "die frühe Periode" oder "die Frühschriften, die sehr im Zeichen von Wagner und Schopenhauer standen" o.ä.? Gruß --Pangloss Diskussion 13:00, 26. Dez. 2011 (CET)
Ich vermute, Benutzer: Busenwunder ging es darum, das freundschaftliche Wortspiel – Begriff würde ich es nicht nennen – im Text unterzubringen. Das finde ich schon berechtigt, da es ja von Nietzsche selbst stammt. Passend fände ich z.B. folgende Stelle: «...die Freundschaft mit Paul Rée, dessen Einfluss ihn vom Kulturpessimismus seiner ersten Schriften abbrachte, begann.» Etwa so: «...die Freundschaft mit Paul Rée begann, die ihn vom Kulturpessimismus seiner ersten Schriften wegführte („Réealismus“<ref>...</ref>)».
--Nescio* 15:26, 26. Dez. 2011 (CET)

Nietzsche kein Dichter?[Bearbeiten]

Die Änderung von Benutzer:Heinzelmaennchen halte ich nicht für sinnvoll. N. war natürlich ein "Autor", aber insbesondere auch ein bedeutender Dichter. Dass seine Gedichte erst posthum bekannt wurden, spielt dabei keine Rolle. Da der Artikel als Exzellenz unter vielfacher Beobachtung steht, vertraue ich auf das Urteil anderer Wikipedianer. --Das Volk 23:07, 1. Jan. 2012 (CET)

Nietzsche als "Dichter" zu bezeichnen, ist schon wegen seiner "Dionysos-Dithyramben" gerechtfertigt - die übrigens keineswegs erst postum erschienen, Heinzelmaennchen. Außerdem hat Das Volk natürlich völlig recht: ob zu Lebzeiten publiziert oder nicht, spielt überhaupt keine Rolle, sonst wäre ja beispielsweise Kafka ein literarischer Niemand.- MfG, Fewskulchor 11:23, 2. Jan. 2012 (CET).

Nietzsche wurde zu Beginn seines Ruhmes sogar mehr als „Dichter“ denn als Philosoph geschätzt („Dichterphilosoph“). Die Philosophenzunft nahm ihn erst zögerlich als Philosophen ernst. Seit längerem ist er aber primär als Philosoph bekannt, so dass sein dichterisches (und kompositorisches) Schaffen nicht gleichberechtigt in einer Aufzählung genannt werden sollte. Ich habe deshalb den ersten Absatz etwas umformliert. --Nescio* 15:58, 2. Jan. 2012 (CET)

Bene factum! Nescio non nescit. Vale, Fewskulchor 16:54, 2. Jan. 2012 (CET)
Mir fehlen die lateinischen Worte, aber: gut gemacht, Nescio! --Das Volk 22:28, 2. Jan. 2012 (CET)
Danke euch beiden für das Lob. Das hat mich ermutigt, auch den zweiten Abschnitt etwas zu redigieren. Aber dabei bleibt's - vorerst ;-)
--Nescio* 23:36, 2. Jan. 2012 (CET)

Wahnzettel[Bearbeiten]

Liebe Nietzschekenner, könnt Ihr mir vielleicht verraten, wo ich Nietzsches "Wahnzettel" in Druckschrift finde. Danke im voraus. --91.64.65.164 00:49, 3. Jan. 2012 (CET)

In der Gesamt- und Studienausgabe der Briefe zum Beispiel (siehe im Artikel unter "Ausgaben"): In der KSB etwa im Band 8, etwa ab S. 569. Ein Überblick und viele Digitalisate hier: [3]
Ceterum censeo: Nietzsche hat vorher viel interessantere Sachen geschrieben, ganze Bücher und so.--Pangloss Diskussion 14:26, 5. Feb. 2012 (CET)

Linksammlung[Bearbeiten]

Ich finde, der Eintrag zu philolex sollte aus der Sammlung entfernt werden, da die Seite alles andere als eine seriöse Quelle darstellt. Zumindest sollte der Verweis "eine der wenigen kritischen Internet-Seiten zu Nietzsche" entfernt werden, da dieser irreführend ist. (nicht signierter Beitrag von Mrtvol (Diskussion | Beiträge) 01:09, 27. Aug. 2013 (CEST))

Da ist was dran. Statt „eine der wenigen kritischen Seiten“, was „Theoriefindung“ bzw. eigene Wertung ist, schreibe ich mal des Autors Bezeichnung hinein, die m.M.n. treffender auf die Tendenz der Seite hinweist.
--Nescio* (Diskussion) 22:40, 28. Aug. 2013 (CEST)

Naumburger Nitzsche Denkmal[Bearbeiten]

Das Nietzsche Denkmal wurde nicht vollständig abgelichtet. Es fehlt das Mädchen aus unserer Zeit, das zu Nietzsche aufsieht und den Bezug zum Hier und Jetzt herstellt. Darüberhinaus denke ich, wäre die Abbildung des Denkmals im Abschnitt Friedrich Nietzsche#Leben sinnvoller.--Gruß Eandré \Diskussion 21:37, 8. Jul. 2014 (CEST)

Die vollständige Abbildung des Denkmals wurde im Abschnitt Friedrich Nietzsche#Leben eingefügt.--Gruß Eandré \Diskussion 20:05, 13. Jul. 2014 (CEST)

2014-präzisere Infos zum Kriegsdienst[Bearbeiten]

da steht: Hatte er im sogenannten Deutschen Krieg zwischen Preußen und Österreich, in dessen Verlauf auch Leipzig preußisch besetzt wurde, noch seine militärische Einberufung vermeiden können, so wurde Nietzsche nun (1867) als Einjährig-Freiwilliger bei der preußischen Artillerie in Naumburg verpflichtet."

N. legte seine Staatsbürgerschaft ab, um sich dem Krieg zu entziehen und beantragte später seine Beurlaubung, um nur wenige Tage als Sanitäter zu arbeiten, bevor er sich infizierte und von seiner Mutter gesund pflegen lassen mußte. In einem späteren Lebenslauf hochstapelte er sich zum Offizier.

(soeben in einem Beitrag im DLF gehört)--217.251.73.29 17:38, 27. Jul. 2014 (CEST)

Intro[Bearbeiten]

Einen Denker, von dem das Dictum "Gott ist tot" stammt, postum mit einem christlich anmutenden Sterbekreuz zu versehen, widerspricht dem Neutralitätsgebot. Im Intro wurde daher eine neutrale Version gewählt. --Stobaios?! 03:30, 10. Aug. 2014 (CEST)

Nicht Nietzsche sagt „Gott ist tot“, sondern eine Figur in seinem Werk. http://www.zeno.org/Philosophie/M/Nietzsche,+Friedrich/Die+fröhliche+Wissenschaft/Drittes+Buch/125.+Der+tolle+Mensch --KRYSTON 11:33, 10. Aug. 2014 (CEST)