Edward Cucuel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Edward Cucuel c.1913

Edward Cucuel (* 6. August 1875 in San Francisco; † 18. April 1954 in Pasadena, Kalifornien), war ein US-amerikanischer Maler.

Leben und Ausbildung[Bearbeiten]

Edward Cucuel wurde als Sohn einer Engländerin und eines französischen Zeitungsverlegers geboren, wodurch er bereits mit 14 Jahren als Illustrator für The Examiner arbeitet. Er besuchte die Kunstakademie in San Francisco und die Académie Julian, die Académie Colarossi und die Académie des Beaux-Arts unter Jean-Léon Gérôme in Paris. 1896 arbeitete er als Zeitungsillustrator in New York, anschließend reiste er wieder nach Frankreich und Italien, um die Alten Meister zu studieren. Studienreisen brachten ihn 1904 nach Spanien, Algerien, Ceylon und Japan und China. Später wirkte er in Berlin als Illustrator und in München (1907), wo er sich der Künstlergruppe die Scholle anschloss. Besonders beeinflusst wurde er von Leo Putz und seinen Freilichtwerken, mit dem er vier Jahre auf Schloss Hartmannsberg am Chiemsee verbrachte. Während des Ersten Weltkriegs malte Cucuel in Holzhausen am Ammersee, danach in München und Starnberg (1918), wo seine Kahnbilder entstanden. 1939 ließ er sich in Pasadena (Kalifornien) nieder, wo er bis zu seinem Tode 1954 lebte. Cucuel malte gerne Akte und Frauenporträts im Stil der französischen Impressionisten .

Ausstellungen[Bearbeiten]

Werke in Museen und öffentlichen Ausstellungen[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst. Münchner Maler im 19./20. Jahrhundert (Geburtsjahrgänge 1871-1900), bearbeitet von Horst Ludwig, Bd. 5: Achmann-Kursell, München 1993, S. 162
  • Fritz von Ostini: Der Maler Edward Cucuel, Zürich/Wien/Leipzig 1924
  • Hans Vollmer: Edward Cucuel, in: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts, hrsg. von Hans Vollmer, Bd. 1: A-D, Leipzig 1953, Reprint München 1992, S. 500

Weblinks[Bearbeiten]