Energieverbrauchskennzeichnung

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EU-Energieverbrauchskennzeichnung von Waschmaschinen

Die Kennzeichnung des Energieverbrauchs von unterschiedlichen Gütern (Geräte, Gebäude, Autos) dient zur Unterstützung der Kaufentscheidung, indem sie Auskunft über die Energieeffizienz bei der Nutzung gibt. Ein wichtiges Beispiel ist das EU-Energielabel für Elektrogeräte. Die Hersteller von Elektrogroßgeräten sind verpflichtet, als zusätzliche Information zur Kaufentscheidung Energie-Labels auf den Geräten anzubringen.

Neben Haushaltsgeräten werden auch Kraftfahrzeuge neuerdings mit Energie-Labels ausgestattet;[1] die Angabe des Kraftstoffverbrauchs ist schon länger vorgeschrieben (siehe Drittelmix = Fahrzyklus). Dabei wird schwereren Fahrzeugen ein höherer Verbrauch zugestanden.

Energieeffizienzklasse[Bearbeiten]

Die Energieeffizienzklasse ist eine Bewertungsskala für das europäische Energie Label. Dieses soll den Absatz von besonders energiesparenden Elektrogeräten in der EU fördern. Die Bewertungsskala gibt über den Energiebedarf (Strom und andere Energieträger) und über zusätzliche Gebrauchseigenschaften des Gerätes Auskunft.

Die Einteilung erfolgte in Abwandlung des britischen und US-amerikanischen Schulnotensystems in Wertungsklassen von A bis G, wobei früher A die beste Klasse (niedriger Bedarf) darstellte und G die schlechteste (hoher Bedarf).

Für viele Gerätetypen stammte die Definition des Referenzgeräts (Energieeffizienzindex = 100 %) aus dem Jahr 1994 und spiegelte den damaligen Stand der Technik wider. Durch technischen Fortschritt bei der Energieeffizienz erhielten immer mehr Geräte ein gutes Label. 2003 führte man für Kühlschränke die Klassen A+ und A++ ein, 2011 wurden für Geschirrspüler, Waschmaschinen und Fernseher die Klassen A+, A++, A+++ eingeführt, ebenfalls 2011 führte man für Kühlschränke die Klasse A+++ ein.[2]

Jahr Klassen
1994-2003 A+ bis G
2003-2010 A++ bis G
2010-heute A+++ bis G

Das europäische Parlament verabschiedete im Mai 2010 eine ab 2011 geltende Neuregelung der Energieeffizienzklassen für Haushaltsgeräte, die die Einführung der Klasse A+++ beinhaltet. Auch neue Sparvorgaben für Gebäude und Elektrogeräte wurden verabschiedet.[2] Neben der neuen EU-Rahmenrichtlinie[3] werden ab 2011 produktspezifische EU-Verordnungen die konkreten Kennzeichnungsverpflichtungen regeln.[4]

Ab September 2009 führte die EU-Kommission in ausgewählten EU-Mitgliedsstaaten eine repräsentative Marktforschung durch, um verschiedene Versionen des EU-Labels hinsichtlich der Verständlichkeit für private Verbraucher zu prüfen.[5] Die Vorschläge der Kommission, Zusatzklassen mit den Bezeichnungen A-20 % und A-40 % einzuführen, fanden nicht die Zustimmung des Parlaments.[6]

Das überarbeitete EU-Energieverbrauchsetikett gilt (Stand Ende Mai 2013) für Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen, Geschirrspüler, Klimageräte und Wäschetrockner. Auch Fernseher und Weinlagerschränke fallen jetzt unter die Kennzeichnungspflicht.[7]

Die EU schreibt auch Mindeststandards vor. Zum Beispiel gilt für Wäschetrockner: Ab November 2013 müssen alle Neugeräte im Handel mindestens die Anforderungen der Energieeffizienzklasse C erfüllen, ab November 2015 die der Energieeffizienzklasse B (Wäschetrockner der Klasse A+++ verbrauchen rund 70 Prozent weniger Strom als ein Gerät der Klasse B).[8]

Zuordnung zu den Klassen[Bearbeiten]

Zuordnung zu Energieeffizienz-Klassen
(Prozent des Energieverbrauchs eines (fiktiven) Referenzgeräts)
Energieeffizienz-Klasse A+++ A++ A+ A B C D E F G
Haushaltskühlgeräte[9] <22 <33 <44[A 1] <55 <75 <95 <110 <125 <150 ≥150
Lampen[10] (ungebündelt)[A 2] ≤11 ≤17 ≤24 ≤60 ≤80 ≤95 >95
Fernseher[11] <10 <16 <23 <30 <42 <60 <80 <90 <100 ≥100
Haushaltswaschmaschinen[12] <46 <52 <59 <68 <77 <87 ≥87
Haushaltsgeschirrspüler[13] <50 <56 <63 <71 <80 <90 ≥90
Autos[14] <45 <54 <63 <72 <81 <90 <99 <108 <117 ≥117
Energieeffizienz-Klasse A+++ A++ A+ A B C D E F G
  1. Ab 1. Juli 2014: < 42
  2. Abstrahlwinkel > 120°

Zur Berechnung der Energieeffizienz werden zunächst Größenklassen für verschiedene Arten von Geräten festgelegt, zum Beispiel für Fernseher nach der Bildschirmdiagonale und für Kühlschränke nach dem Rauminhalt.[15][16] Die Zuordnung eines bestimmten Gerätes zu einer Energieeffizienzklasse ergibt sich dann durch die Abweichung seines tatsächlichen Energieverbrauchs vom Referenzwert seiner Größenklasse.

In den entsprechenden Verordnungen wird der Energiebedarf fiktiver Referenzgeräte beschrieben. Jedes Gerät muss sich an dem passenden Referenzgerät messen und verbraucht im Vergleich zu diesem nur einen Bruchteil der Energie. Diesen Bruchteil gibt der Energieeffizienzindex an. Je kleiner der Energieeffizienzindex ist, desto effizienter ist das Gerät. Energieeffizienz-Index-Bereiche werden nun zu Energieeffizienz-Klassen zusammengefasst, wie die nebenstehende Tabelle zeigt.

Gerätetypen[Bearbeiten]

In Deutschland ist für folgende Gerätetypen laut Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung[17] (EnVKV) eine entsprechende Kennzeichnung vorgeschrieben:

Das EU-Energie-Label muss deutlich sichtbar an der Vorder- oder Oberseite jedes Geräts im Verkaufs- oder Ausstellungsraum angebracht sein.

Auf dem Energieeffizienzetikett werden, wenn es sinnvoll ist, auch weitere Werte (wie der Wasserverbrauch) angegeben. Manche davon haben keine Auswirkung auf die Energieeffizienzklasse (aber auf die Kosten der Nutzung).

Kühlgeräte[Bearbeiten]

Bei Kühlgeräten erfolgt die Zuordnung zu einer Energieeffizienzklasse nach korrigiertem Nutzinhalt und Geräteklasse. Einzelheiten findet man unter [26].

Beleuchtung[Bearbeiten]

Haushaltslampen[Bearbeiten]

Folgende Teile dieses Abschnittes scheinen seit 1. September 2013 nicht mehr aktuell zu sein: Eine Einstufung in die neuen Klassen A++ bis E ist jetzt Pflicht, siehe[21]. Bitte hilf mit, die fehlenden Informationen zu recherchieren und einzufügen.

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Grenzen der Energieeffizienzklassen für Leuchtmittel
Regelung ab 1. September 2013[Bearbeiten]

Seit dem 1. September 2013 wurden die Klassen für elektrische Lampen und Leuchten geändert.[27]

Es wurden die Klassen A++ und A+ neu eingeführt. Dafür sind die Klassen F und G entfallen.

Die Berechnungsmethode änderte sich, um den Einfluss von Vorschaltgeräten mit zu erfassen. Die Leistungswerte in den Formeln wie auch in der nebenstehenden Grafik werden mit Faktoren von 1,06 (für externe Betriebsgeräte von Halogenlampen) bis 1,15 (Betriebsgeräte für Natriumdampf-Niederdrucklampen) multipliziert, um deren Verluste einzurechnen.

Außerdem wird das andere Abstrahlverhalten von gerichteter Beleuchtung (Reflektorlampen) damit berücksichtigt.

Die neue Kennzeichnung enthält geklammerte Bereiche für Lampen, je nachdem welche Leuchtmittel darin eingesetzt werden können.

Regelung bis 1. September 2013[Bearbeiten]

Glühlampen sowie Leuchtstofflampen mit und ohne integriertem Vorschaltgerät werden in Energieeffizienzklassen eingeteilt. Die Einteilung von Haushaltslampen erfolgte in der EU-Richtlinie 98/11/EG[28] vom 27. Januar 1998 und umfasste auch Lampen, die nicht für die Verwendung im Haushalt vermarktet werden. Ausgeschlossen sind u.a. Lichtquellen mit mehr als 6500 Lumen Lichtstrom (etwa 300 Watt Halogen bzw. 70 Watt bei Leuchtstofflampen) und solche, die nicht an Netzspannung betrieben werden. Zur Ermittlung der Energieeffizienzklasse geht man wie folgt vor (Φ bezeichnet den Lichtstrom der Lampe in Lumen (lm) und P die Leistungsaufnahme der Lampe in Watt (W)):

Lampen werden in die Klasse A eingestuft, wenn:

P  \leq 0{,}240 \cdot \sqrt{\Phi} + 0{,}0103 \cdot \Phi.

Leuchtstofflampen ohne integriertes Vorschaltgerät werden in die Klasse A eingeordnet, wenn gilt:

P  \leq 0{,}150 \cdot \sqrt{\Phi} + 0{,}0097 \cdot \Phi.

Die Einstufung in die Energieeffizienzklassen B–G erfolgt nach dem Anteil (Energieeffizienzindex) an der Referenzleistung

P_\mathrm{R} = \begin{cases}0{,}88\cdot\sqrt{\Phi}+0{,}049\cdot\Phi&\mbox{ falls }\Phi>34\mbox{ lm}\\0{,}2\cdot\Phi&\mbox{ falls }\Phi\leq 34\mbox{ lm}\end{cases}

etwa der Leistungsaufnahme einer Standardglühbirne mit dem gleichen Lichtstrom.

Die Zuordnung von Energieeffizienzindex zu Energieeffizienzklasse ist im vorigen Abschnitt angegeben.

Vorschaltgeräte für Leuchtstofflampen[Bearbeiten]

Leuchtstofflampen in verschiedenen Ausführungsformen

Der folgende Abschnitt ist veraltet. Aktuelle Infos siehe.[21]

Die meisten Leuchtstofflampen werden über die o.g. Richtlinie einer Energieeffizienzklasse zugeordnet. Seit April 2010 werden europaweit auch die für deren Betrieb notwendigen Vorschaltgeräte nach dem EEI (Energie-Effizienz-Index) klassifiziert. Die Einteilung wird in der EG-Verordnung 245/2009[29] geregelt. Diese Verordnung dient der Umsetzung der Ökodesign-Richtlinie 2005/32/EG und beinhaltet einen Zeitplan zur Umsetzung der Ökodesign-Anforderungen an Leuchtstoff- und Hochdruckentladungslampen sowie deren Vorschaltgeräte.

Die Einteilung erfolgt gemäß dem Wirkungsgrad des Vorschaltgerätes:

\eta_\mathrm{Vorschalt} =\!\ P_\mathrm{Lampe} / P_\mathrm{Eingang}.

In der folgenden Tabelle sind die fünf Klassen für nicht dimmbare Vorschaltgeräte angegeben; für dimmbare Vorschaltgeräte gibt es die zwei Klassen A1 und A1 BAT, die nach dem Wirkungsgrad bei 100 % Lichtleistung zugeteilt werden. Angegeben sind die Wirkungsgrade und Systemleistungen von zwei weit verbreiteten Leuchtstofflampen:

Energieeffizienzindex und Wirkungsgrad von Lampensystemen
EEI Beschreibung Beispielsystem 36 W Beispielsystem 58 W
Wirkungsgrad Eingangsleistung Wirkungsgrad Eingangsleistung
A2 BAT Elektronische Vorschaltgeräte mit minimalen Verlusten 91,4 % 35,0 W 93,0 % 53,8 W
A2 Elektronische Vorschaltgeräte mit reduzierten Verlusten 88,9 % 36,0 W 90,9 % 55,0 W
A1 BAT Dimmbare elektronische Vorschaltgeräte (bei 100 %)
A3 Elektronische Vorschaltgeräte 84,2 % 38,0 W 84,7 % 59,0 W
A1 Dimmbare elektronische Vorschaltgeräte (bei 100 %)
B1 Magnetische Vorschaltgeräte mit sehr geringen Verlusten 83,4 % 43,2 W 86,1 % 67,4 W
B2 Magnetische Vorschaltgeräte mit geringen Verlusten 79,5 % 45,3 W 82,2 % 70,6 W
Anmerkungen:
Die Wirkungsgrad-Grenzwerte entstammen der Tabelle 17 der EG-Verordnung 245/2009,[29] die Eingangsleistung wurde berechnet. BAT steht für Best available technology.

Bereits vor Inkrafttreten der neuen Verordnung im April 2010 wurden durch die CELMA Energieeffizienzklassen vorgeschlagen,[30] die die Anwendung der inzwischen abgelösten Richtlinie 2000/55/EG[31] ermöglichten. Damals war die Kennzeichnung mit dem Energieeffizienzindex noch freiwillig. Die CELMA-EEI unterscheiden sich teilweise wertmäßig von den aktuellen und enthalten noch die Klassen C und D für magnetische Vorschaltgeräte, die jedoch gemäß der EU-Richtlinie 2000/55/EG nicht mehr in Verkehr gebracht werden dürfen.

Verwirrend an der neuen EU-Verordnung für die Vorschaltgeräte ist die Verwendung von Bezeichnungen aus der 2010 ausgelaufenen EU-Richtlinie 2000/55/EG, obwohl nicht dasselbe gemeint ist. Die Richtlinie 2000/55/EG gab Grenzen für die Systemleistung (Leistungsaufnahme Lampe mit Vorschaltgerät) vor und teilte dadurch die Vorschaltgeräte in Energie-Effizienzklassen, EEI-Klassen ein. Der heute noch aktuelle Stand der Technik wurde in den Klassen A1, A2, A3 für EVG und B1, B2 für VVG-Vorschaltgeräte festgelegt.

Die neue Richtlinie 2005/32/EG führt in Tabelle 17 der Verordnung seit April 2010 in der ersten, ab 2012 und 2017 in zwei weiteren Stufen ebenfalls diese Bezeichnungen, meint aber die Wirkungsgrade der Vorschaltgeräte ohne Lampe, nicht eine vorgegebene Technik, wie VVG oder EVG.[32]

Pkw[Bearbeiten]

Grenzen der Energieeffizienzklassen für PKW

Die Verordnung zur CO2-Kennzeichnung für Pkw ist am 1. Dezember 2011 in Kraft getreten. Seitdem ist ein ausgestellter oder zum Kauf oder zum Leasing angebotener PKW mit dem zugehörigen CO2-Label am Fahrzeug oder in dessen unmittelbarer Nähe zu versehen, das dessen Effizienzklasse kennzeichnet. Bei Pkw erfolgt die Größeneinteilung über das Fahrzeuggewicht. Dieses determiniert einen CO2-Referenzwert. Der Referenzwert R in Gramm CO2 pro km wird durch folgende Zahlenwertgleichung mit der Masse M des fahrbereiten Fahrzeugs in Kilogramm, ausgedrückt als:

R = 36{,}59079 + 0{,}08987 \cdot M

Durch die prozentuale Abweichung vom Referenzwert (≤ -37 % bis > +17,01 %) wird das Fahrzeug einer der acht Effizienzklassen von A+ bis G zugeordnet (A - F in dem Bereich -36,99 % bis +17 % mit einer Unterteilung von 8,99 %).[33] Weitergehende Informationen sowie eine Ausfüllhilfe zum neuen Pkw-Label stellt die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) zur Verfügung.[34]

Größeneinteilung[Bearbeiten]

Bei PKW wurde die Masse des fahrbereiten Fahrzeuges zur Größeneinteilung herangezogen.

Sowohl der Auto Club Europa (ACE) als auch der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und die Verbraucherzentrale Baden Württemberg kritisieren die Einteilung als irreführend, da der absolute CO2-Ausstoß zu gering bewertet werde.[35] Nach Auffassung der Deutschen Umwelthilfe verfehlt die Deutsche Verbrauchskennzeichnung die Vorgaben der EU-Richtlinie 1999/94/EG über die Bereitstellung von Information über den Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen der Personenkraftfahrzeuge. Das Ziel dieser Richtlinie, Verbraucher zum Kauf CO2-armer Fahrzeuge anzuhalten, würde durch die Besserstellung schwererer und hochmotorisierter Fahrzeuge konterkariert.[36]

Beispielsweise wird der Porsche Cayenne S Hybrid mit 279 kW (380 PS), einer Höchstgeschwindigkeit von 242 km/h, einem CO2-Ausstoß von 193 g/km und einem Fahrzeuggewicht von 2,3 t in die Effizienzklasse B eingestuft. Der Toyota Aygo oder der Peugeot 107 mit einem Verbrauch von 4,5 l/100 km und einem CO2-Ausstoß von 106 g/km sind in die Effizienzklasse D eingestuft.

Unklar ist (Stand Oktober 2011), ob das Bundeswirtschaftsministerium europarechtlich verpflichtet ist, Informationen über die Einflussnahme der Automobilindustrie auf das Zustandekommen der Kriterien in der Verordnung (Pkw-EnVKV) offenzulegen.[37]

Allgemeine Kritik[Bearbeiten]

Obwohl seit 1998 Haushaltsgroßgeräte mit dem Energieverbrauchsetikett ausgezeichnet werden müssen, ist das Etikett selbst veraltet. Bei Geräten, die die Energieeffizienzklasse A erreicht haben, wird eine effiziente und kaum verbesserbare Nutzung der eingesetzten Energie suggeriert, da die Skala in beiden Richtungen geschlossen (A–G) ist, was für Hersteller bei Erreichen der Klasse A keinen Anlass zu Verbesserungen darstellt. Die mögliche, in Deutschland oft verwendete Erweiterung mittels der Stufen A+ bis A+++[38] bei manchen Geräteklassen ist für Interessierte aber nicht leicht verständlich.

Die Stiftung Warentest bemerkte im Oktober 2011, dass bei Fernsehgeräten die Messbedingungen nicht normiert sind, da die Bildhelligkeit den Herstellern überlassen wird. Die Hersteller können durch Senken der Bildhelligkeit über die Voreinstellungen den Energieverbrauch des Gerätes zulasten der Bildqualität senken und dadurch ein besseres Label bekommen.[39]

Trends bei Haushaltsgeräten[Bearbeiten]

Anteile der Europäische Energieeffizienzklassen bei Haushaltsgeräten (2011)[40] und Reduktion des Energieverbrauchs 1996 bis 2011 [B 1][41]
Geräteklasse C B A A+[B 2] A++ A+++ Verbrauchssenkung
Waschmaschinen 45% 18% 16% 21% 38%
Wäschetrockner 17% 50% 33% 69%
Geschirrspüler 43% 24% 30% 03% 50%
Kühlschränke 10% 61% 24% 05% 63%
Gefrierschänke 03% 60% 37% 68%
E-Herde (Einbau) 34% 66% 58%
E-Herde (Bestand) 03% 28% 69%
Kühl-Gefrierkombination 73%
  1. Vergleich Verbrauchswerte nach Normprogrammen der derzeit (Vorlage:Zukunft/In 4 Jahren2011) besten Geräte (hier Bosch und Siemens) mit vergleichbaren Geräten von 1996 (E-Herde: 1999), mithin Verbrauchssenkung innerhalb 15 Jahren in Prozent
  2. ggf. auch alle, die die Klasse A um mindestens 10 % übertreffen

Literatur[Bearbeiten]

Wüstenberg, Dirk, Die Pkw-Energieverbrauchskennzeichnung im Internet – aktuelle Rechtslage und Rechtsprechung, in: Wettbewerb in Recht und Praxis (WRP) 2014, S. 533-540.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Energy efficiency labels – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Österreichische Energieagentur (Hrsg.): Car Labelling Saves Energy (CLASE). Energieausweis fürs Auto - Unterstützung der Umsetzung der EU-Richtlinie zur Verbraucherinformation beim Neuwagenkauf (Version vom 13. August 2006 im Internet Archive). 2005.
  2. a b EU zeigt neues Label für Stromfresser. Rheinische Post vom 18. Mai 2010, abgerufen am 19. Dezember 2011.
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatRichtlinie 2010/30/EU (…) über die Angabe des Verbrauchs an Energie und anderen Ressourcen durch energieverbrauchsrelevante Produkte mittels einheitlicher Etiketten und Produktinformationen. In: Amtsblatt der Europäischen Union. 19. Mai 2010 (veröffentlicht), abgerufen am 1. Juli 2010 (deutsch).
  4. Bundesministerium für Wirtschaft, abgerufen 1. Juli 2010
  5. forsa: Verständlichkeit und Einflussfaktoren für verschiedene Optionen der grafischen Neugestaltung der EU-einheitlichen Energieverbrauchskennzeichnung (EU-Label)
  6. EU-Label: A+++ für den schnellen Durchblick. Klimaretter.info, 18. November 2009, abgerufen am 10. Dezember 2011.
  7. www.stromeffizienz.de
  8. dena.de: Neues Energielabel für Wäschetrockner
  9. Delegierte Verordnung (EU) Nr. 1060/2010 der Kommission vom 28. September 2010 zur Ergänzung der Richtlinie 2010/30/EU des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf die Kennzeichnung von Haushaltskühlgeräten in Bezug auf den Energieverbrauch Text von Bedeutung für den EWR [1]
  10. Delegierte Verordnung (EU) Nr. 874/2012 der Kommission vom 12. Juli 2012 zur Ergänzung der Richtlinie 2010/30/EU des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf die Energieverbrauchskennzeichnung von elektrischen Lampen und Leuchten Text von Bedeutung für den EWR [2]
  11. Delegierte Verordnung (EU) Nr. 1062/2010 der Kommission vom 28. September 2010 zur Ergänzung der Richtlinie 2010/30/EU des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf die Kennzeichnung von Fernsehgeräten in Bezug auf den Energieverbrauch Text von Bedeutung für den EWR [3]
  12. Delegierte Verordnung (EU) Nr. 1061/2010 der Kommission vom 28. September 2010 zur Ergänzung der Richtlinie 2010/30/EU des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf die Kennzeichnung von Haushaltswaschmaschinen in Bezug auf den Energieverbrauch Text von Bedeutung für den EWR [4]
  13. Delegierte Verordnung (EU) Nr. 1059/2010 der Kommission vom 28. September 2010 zur Ergänzung der Richtlinie 2010/30/EU des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf die Kennzeichnung von Haushaltsgeschirrspülern in Bezug auf den Energieverbrauch Text von Bedeutung für den EWR [5]
  14. BGBl. 2011 I S. 1756
  15. EU-Energieverbrauchskennzeichnung Fernsehgeräte Umweltbundesamt
  16. EU-Energieverbrauchskennzeichnung Kühl- und Gefriergeräte Umweltbundesamt
  17. Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung - EnVKV (Anlage I)
  18. www.stromeffizienz.de
  19. stromeffizeinz.de
  20. www.stromeffizienz.de
  21. a b c stromeffizienz.de
  22. stromeffizeinz.de
  23. stromeffizienz.de
  24. stromefffizienz.de
  25. [6]
  26. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatEinkaufshilfen Umweltzeichen. 18. September 2001, abgerufen am 9. Juni 2012 (PDF; 218 kB, deutsch).
  27. [ http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2012:258:0001:0020:DE:PDF Verordnung EU Nr. 874/2012 EU Nr. 874/201 vom 12. Juli 2012]
  28. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatRichtlinie 98/11/EG (…) zur Durchführung der Richtlinie 92/75/EWG des Rates betreffend die Energieetikettierung für Haushaltslampen. In: Amtsblatt der Europäischen Union. 27. Januar 1998, abgerufen am 28. November 2012 (deutsch).
  29. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatVERORDNUNG (EG) Nr. 245/2009 (…) umweltgerechte Gestaltung von Leuchtstofflampen ohne eingebautes Vorschaltgerät, Hochdruckentladungslampen sowie Vorschaltgeräte und Leuchten zu ihrem Betrieb (...). In: Amtsblatt der Europäischen Union. 24. März 2009 (veröffentlicht), abgerufen am 16. Juli 2009 (deutsch).
  30. Celma_Brochure_german_5-5-03.pdf CELMA - Leitfaden für die Anwendung der Richtlinie 2000/55/EG
  31. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatRichtlinie 2000/55/EG (…) über Energieeffizienzanforderungen an Vorschaltgeräte für Leuchtstofflampen. In: Amtsblatt der Europäischen Union. 18. September 2000, abgerufen am 2. März 2010 (deutsch).
  32. Verordnung (EG) Nr. 245/2009, 18. März 2009.
  33. Verordnung Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
  34. http://www.pkw-label.de/
  35. Energieeffizienzklassen für Pkw: Geplante Kennzeichnung in der Kritik konsumo.de, 1. September 2010.
  36. Deutsche Umwelthilfe: Deutsche Pkw-Energieverbrauchskennzeichnung verstößt gegen EU-Recht. Pressemitteilung vom 28. Juni 2011.
  37. Deutsche Umwelthilfe: „Hintergründe der Pkw-Verbrauchskennzeichnung beschäftigen Europäischen Gerichtshof“, Pressemitteilung vom 4. Oktober 2011, siehe Pressearchiv der DUH.
  38. Artikel zum EU-Energielabel auf www.hauswirtschaft.info (besucht am 4. Oktober 2012).
  39. Stiftung Warentest: Fernseher-Hersteller tricksen beim Energie-Label test.de, 30. November 2011.
  40. Aufteilung der Geräteklassen auf Energieeffizienzklassen in Prozent, erfasst nach Produktionszahlen aller europäischen BSH-Länder einschließlich Türkei und Russland
  41. entnommen aus VDI-nachrichten: Für Hausgeräte ist Supereffizienz angesagt. Nr. 35, S. 7, 31. August 2012, Grafik Gudrun Schmidt