Er kann’s nicht lassen

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Filmdaten
Originaltitel Er kann’s nicht lassen
Er kann's nicht lassen Logo 001.svg
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1962
Länge 94 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Axel von Ambesser
Drehbuch Carl Merz,
Egon Eis
Produktion Utz Utermann
Claus Hardt
Musik Martin Böttcher
Kamera Erich Claunigk
Schnitt Walter Boos
Besetzung

Er kann’s nicht lassen (Alternativtitel Pater Brown – Er kann's nicht lassen) ist der Nachfolger des erfolgreichen Kriminalfilms Das schwarze Schaf.

Handlung[Bearbeiten]

Pater Brown kann's nicht lassen, er wurde extra vom Bischof auf die ruhige Inselgemeinde Abbotts Rock versetzt, damit er sich nicht mehr in Kriminalfälle einmischen kann, und somit nicht mehr ständig auf den Titelseiten der Zeitungen erscheint. Aus Langeweile verfolgt er eine Katze, die ihn zu einem verschollenen Gemälde führt. Das gibt natürlich wieder Schlagzeilen, was dem Bischof gar nicht gefällt. Er lässt ihn wieder versetzen, diesmal in eine Gemeinde, wo das letzte Verbrechen vor sechs Jahren stattfand – ein gestohlener Golfball. Doch schon bei seiner Ankunft muss er einen Streit zwischen zwei Lords schlichten. Er erfährt von einem Fluch, welcher auf den Schlossherrn von Darroway liege. Er glaubt natürlich nicht daran und vermutet hinter den angeblichen Unfällen Mord.

Kritik[Bearbeiten]

„Schwerfällige Fortsetzung von Chestertons Detektivgeschichte „Das schwarze Schaf“. Pater Brown, vom Bischof zuerst auf eine kleine Insel, dann in ein entlegenes Dorf strafversetzt, klärt diesmal einen Gemäldediebstahl auf und löst anschließend eine Erbschafts-, Rauschgift- und Mordaffäre.“[1]

„Zum zweiten Mal nach „Das schwarze Schaf“ (1960) spielte Heinz Rühmann den Pater mit dem kriminalistischen Instinkt nach einer Vorlage von G.K. Chesterton. Auch hier stimmen die Zutaten – es bleibt also dem Zuschauer überlassen, ob er ‚Er kann’s nicht lassen‘ als wenig originellen Abklatsch oder unterhaltsame Weiterführung des ersten Teiles sieht.“[2]

„Von der Pfiffigkeit des kriminalistisch veranlagten Geistlichen ist nichts mehr geblieben. Ab 16 möglich, aber ohne Empfehlung.“

Evangelischer Filmbeobachter[3]

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Die Geschichten von Gilbert Keith Chesterton um Pater Brown dienten als Vorlage für den Film.
  • Die Uraufführung des Films erfolgte am 19. Oktober 1962.
  • Unter anderem diente das Schloss Anif als Filmkulisse.
  • Ein dritter Film mit dem Titel Die Abenteuer des Kardinal Brown (1968, in Farbe), ebenfalls mit Heinz Rühmann, wird oft mit den beiden Schwarz-Weiß-Filmen angeführt, hat jedoch mit den Pater-Brown-Geschichten nach Chesterton überhaupt nichts gemeinsam.

Quellen[Bearbeiten]

  1. http://www.kabeleins.de/film_dvd/filmlexikon/ergebnisse/index.php?filmnr=24262
  2. http://www.moviemaster.de/archiv/film/film_581.htm
  3. Kritik Nr. 575/1962

Weblinks[Bearbeiten]