Rudolf Forster

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Rudolf (Heribert Anton) Forster (* 30. Oktober 1884 in Gröbming (Steiermark); † 25. Oktober 1968 in Bad Aussee/Steiermark) war ein österreichischer Schauspieler. In zweiter Ehe war er seit 1944 mit Wilhelmine Karoline Klara Schachschneider verheiratet, die auch seinen Nachlass verwaltete. Seine Grabstelle befindet sich auf dem Friedhof Bad Aussee.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Forster wurde am Konservatorium in Wien ausgebildet. Seit 1903 stand er auf der Theaterbühne. Von 1915 bis 1918 kämpfte er im Ersten Weltkrieg. Seit 1919 begann er in Stummfilmen mitzuwirken. Der erste Tonfilm folgte 1931 mit der Dreigroschenoper unter der Regie von G. W. Pabst. Er spielte häufig Respektspersonen oder Charaktere des gehobenen Standes. So spielte er etwa in der erfolgreichen Produktion des Jahres 1935, Hohe Schule (1934), einen Grafen und Kunstreiter. In … nur ein Komödiant (1935) stellt er sowohl einen Herzog als auch einen Schauspieler dar. Er spielte auch in Filmen wie Yorck, als König Friedrich Wilhelm III., und in Morgenrot als U-Boot-Kommandant.

Einem kurzzeitigen Engagement am Broadway folgten weitere Filme 1940 und wenige Theaterauftritte. In dem antisemitischen Film Wien 1910 von E. W. Emo spielte er den Bürgermeister Lueger. Nach dem Krieg widmete er sich zunächst dem Theater in beiden deutschen Staaten.

In den 60er Jahren spielte er auch in deutschen Kriminalfilmen. So z. B. in dem Film Die Gruft mit dem Rätselschloß nach Edgar Wallace an der Seite von Ernst Fritz Fürbringer und Harald Leipnitz. Ebenso spielte er in dem Film Der Henker von London nach Bryan Edgar Wallace mit Hansjörg Felmy und Wolfgang Preiss und dem Harald Reinl Film Im Stahlnetz des Dr. Mabuse. Zudem spielte er auch mit Heinz Rühmann u. a.

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] Filmografie

[Bearbeiten] Literatur

Autobiographie Das Spiel, mein Leben. Propyläen-Verlag 1967.

[Bearbeiten] Weblinks

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