Erik Simon (Skispringer)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Erik Simon Skispringen
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 21. August 1987
Geburtsort Karl-Marx-Stadt, DDR
Beruf Sportsoldat
Karriere
Verein SV Zschopau
SG Nickelhütte Aue
Debüt im Weltcup 23. März 2007
Pers. Bestweite 200,5 m (Planica 2009, Quali)
Status aktiv
Medaillenspiegel
DM-Medaillen 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Deutscher Skiverband Deutsche Meisterschaften
Bronze 2009 Garmisch-Partenkirchen Mannschaft
Platzierungen
 Gesamtweltcup 87. (2008/09)
 Skiflug-Weltcup 55. (2008/09)
 Nordic Tournament 33. (2009)
 Sommer-Grand-Prix 63. (2008)
letzte Änderung: 16. April 2009

Erik Simon (* 21. August 1987 in Karl-Marx-Stadt) ist ein deutscher Skispringer.

Werdegang[Bearbeiten]

Simon startete seit 2002 im Alpencup und bei FIS-Juniorenspringen. 2003 konnte er sich den Titel als deutscher Juniorenmeister sichern. Im Januar 2004 startete er in Brotterode erstmals im Continentalcup (COC), belegte jedoch nur hintere Platzierungen. Nachdem er an weiteren Alpencups und Juniorenspringen teilgenommen hatte, startete er im Dezember 2004 bei weiteren COCs. Nachdem er zunächst nur Plätze außerhalb der Punkteränge belegte, konnte er am 28. Dezember 2004 in Engelberg etwas überraschend den zweiten Platz belegen. Im weiteren Verlauf des Winters 2004/05 nahm er an weiteren Continentalcups teil und konnte sich mehrfach unter den besten 15. einreihen. Gegen Ende des Winters nahm er an der Juniorenweltmeisterschaft 2005 in Rovaniemi teil, wo er im Einzelspringen den 11. Platz und mit dem deutschen Team den neunten Platz belegte.

Im Sommer 2005 nahm er an mehreren COC-Sommerspringen teil, wobei ein zehnter Platz in Kranj sein bestes Ergebnis blieb. Im Winter 2005/06 startete er durchgängig im Continentalcup und belegte Plätze im Mittelfeld. Bei den Sommer-COCs 2006 verpasste er durchweg den Finaldurchgang, konnte sich aber im Winter 2006/07 steigern. Er nahm an der Vierschanzentournee 2006/07 teil, schaffte jedoch bei keinem der Springen die Qualifikation für den ersten Wertungsdurchgang. Mitte Februar konnte er in Westby mit dem dritten Platz einen weiteren COC-Podestplatz feiern. Nachdem er an weiteren Continentalcups teilnahm und am 18. März 2006 in Zakopane abermals Dritter wurde, konnte er sich bei den zum Saisonabschluss in Planica stattfindenden Skifliegen erstmals für den Weltcup qualifizieren.

Nachdem er zu Beginn des Sommers 2007 wieder im COC gestartet war, nahm er in der zweiten Sommerhälfte am Sommer Grand Prix teil, wo er am 9. September 2007 mit dem 20. Platz in Hakuba erstmals Punkte in einer erstklassigen Wettkampfserie erzielen konnte. Im Winter 2007/08 wechselte er ständig zwischen Welt- und Continentalcup hin und her. Während er im Continentalcup bei einigen Springen Platzierungen im vorderen Bereich des Feldes belegen konnte, überstand er im Weltcup in der Regel die Qualifikation nicht. Bei den drei Springen, für die er sich qualifizierte, konnte er den zweiten Durchgang nicht erreichen. Im Sommer 2008 nahm er wieder an einigen COC-Springen teil, wobei ein vierter Platz in Lillehammer sein bestes Ergebnis wurde. Daneben konnte er sich auch für einige Grand Prix-Springen qualifizieren. Während er beim frühzeitig im Sommer stattfindenden Springen in Hinterzarten noch chancenlos war, konnte er beim am 3. Oktober 2008 in Klingenthal ausgetragenen Springen mit dem 17. Platz sein bis dahin bestes Ergebnis in einem erstklassigen Wettbewerb erreichen.

Im Winter 2008/09 startete er zunächst ausschließlich im Weltcup, verpasste jedoch bei den meisten Springen die Qualifikation. Bei den beiden Springen für die er sich qualifizierte landete er abgeschlagen auf dem 50. Platz. Nachdem er bei der Qualifikation für das Neujahrsspringen der Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen wegen zu langer Ski disqualifiziert wurde, wechselte er wieder in den Continentalcup. Dort konnte er stets die Punkteränge erreichen und sogar mehrfach Plätze unter den besten Zehn belegen. Zu Beginn des Nordic Tournaments 2009 wechselte er zurück in den Weltcup. Nachdem er sich für das erste Springen in Lahti bereits qualifizierte, konnte er beim zweiten Springen am 10. März in Kuopio seinen ersten Weltcuppunkt sammeln. Fünf Tage später in Vikersund gelang ihm dieses noch einmal. Seither hat er keine Weltcuppunkte mehr erspringen können.[1]

Simon wohnt in Marienberg und ist Sportsoldat der Bundeswehr.

Erfolge[Bearbeiten]

Weltcupplatzierungen[Bearbeiten]

Saison Platz Punkte
2008/09 87 2

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ergebnisübersicht bei www.fis-ski.com, abgerufen am 25. Dezember 2011.