Erotische Geschichten aus 1001 Nacht

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Filmdaten
Deutscher Titel: Erotische Geschichten aus 1001 Nacht
Originaltitel: Il fiore delle mille e una notte
Produktionsland: Italien
Erscheinungsjahr: 1974
Länge: 129 Minuten
Originalsprache: Italienisch
Stab
Regie: Pier Paolo Pasolini
Drehbuch: Dacia Maraini, Pier Paolo Pasolini
Produktion: Alberto Grimaldi
Musik: Ennio Morricone
Kamera: Giuseppe Ruzzolini
Schnitt: Nino Baragli, Tatiana Casini Morigi
Besetzung

Erotische Geschichten aus 1001 Nacht ist ein Film des italienischen Regisseurs Pier Paolo Pasolini aus dem Jahr 1974. In einzelnen Episoden erzählt er 15 Geschichten aus der orientalischen Märchensammlung Tausendundeine Nacht. Der Film ist der letzte aus Pasolinis Trilogie des Lebens.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Die zentrale Geschichte des Films ist jene der Liebe des jungen Nur-ed-Din zu seiner Sklavin Zumurrud, die von Räubern entführt worden ist und die er nach langer Irrfahrt als männlicher König in einem Palast wiederfindet. Sein Liebestraum geht glücklicherweise noch in Erfüllung. Der Irrfahrt entspricht das Schachtelprinzip des Films, mit dem die anderen Geschichten erzählt werden: Der Dichter und die jungen Männer, die sich gegenseitig Liebesfreuden und Wissen schenken; der afrikanische König und die Königin, die ein junges Liebespaar beobachten; Yuman, der gezwungen ist, einen Unschuldigen zu töten, um ein Hexenwerk zu überwinden und aus schlechtem Gewissen Mönch wird; Aziz, der unwissentlich seine Verlobte Aziza an ihrem Leid sterben lässt, weil er wegen eines geheimnisvollen und grausamen Mädchens den Verstand verliert; Shazaman, der von einem Dämon in einen Affen verwandelt wurde und dem dank des Opfers einer Prinzessin seine menschliche Gestalt wiedergegeben wird.

[Bearbeiten] Hintergrund

Das Leitmotiv des Films: Alle Geschichten beginnen mit einer Reise oder sind einem Reisenden passiert. Auch für die Filmcrew war die Verwirklichung des Films eine Reise: Gedreht wurde in den Wüsten Eritreas und des Jemen sowie in Nepal. Seine Erfahrungen im Jemen schilderte Pasolini im Dokumentarfilm Die Mauern von Sana'a.

[Bearbeiten] Auszeichnungen

Der Film war bei dem Filmfestival in Cannes 1974 im Wettbewerb um die Goldene Palme. Für seine Regieleistung wurde Pasolini mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet.

[Bearbeiten] Weblinks

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