Eva de Maizière

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Begegnung, Bronzeskulptur de Maizières in Bad Godesberg

Eva de Maizière geb. Werner (* 27. März 1915 in Hannover[1]; † Oktober 2003 in Bonn[2][3][4]) war eine deutsche Bildhauerin und Grafikerin. Sie lebte in Bonn-Bad Godesberg.

Leben[Bearbeiten]

De Maizière, die ausgebildete Cellistin war[3], absolvierte von 1922 bis 1940 Schul- und Ausbildungsjahre für das haus- und landwirtschaftliche Lehramt, denen sich von 1941 bis 1944 der Schuldienst anschloss. Aus familiären Gründen zog sie in der nachfolgenden Zeit mehrfach um und kehrte 1964 nach Bonn zurück, wo sie mit ihrer Familie auf dem Heiderhof lebte[1]. Seit Anfang der 1970er-Jahre wurde de Maizière im Malen und Aktzeichnen unterrichtet und besuchte Modellier- und Töpferkurse in Hannover, München, Mailand, Bonn sowie 1977 in Salzburg (Sommerakademie). Anfang der 1980er-Jahre folgte eine Tätigkeit als Mallehrerin in Brasilien, Westafrika, Spanien, Israel und in der DDR.[2] Es sind über 90 Ausstellungen de Maizières im In- und Ausland bekannt. Sie war Mitglied im Bonner Kunstverein sowie der Fédération Internationale Culturelle Féminine.[1][5]

Eva de Maizière war mit Ulrich de Maizière verheiratet. Die Ehe brachte vier Kinder hervor[1], darunter die Söhne Andreas de Maizière und Thomas de Maizière. Seit 1997 bewohnte de Maizière gemeinsam mit ihrem Mann ein Seniorenheim auf dem Heiderhof, in dem sie weiterhin ein Atelier führte.[1] Ihre Beisetzung erfolgte am 11. Oktober 2003 auf dem Waldfriedhof Heiderhof.[3]

Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Ehrungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Andreas Schumann: Familie de Maizière – Eine deutsche Geschichte Verlag Orell Füssli, Zürich 2014, ISBN 978-3280055311.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f g h Bad Godesberg: Spätberufene in Sachen Kusnt, General-Anzeiger, 27. März 2015
  2. a b c d e f g h Gabriele Zabel-Zottmann: Skulpturen und Objekte im öffentlichen Raum der Bundeshauptstadt Bonn: Aufgestellt von 1970 bis 1991. Dissertation, Bonn 2012. Teil 2, S. 104/105 (online; PDF; 5,8 MB).
  3. a b c  In ihrer Kunst ging es immer um den Menschen. In: General-Anzeiger. 9. Oktober 2003, S. 9.
  4. http://www.munzinger.de/search/portrait/thomas+de+maiziere/0/23135.html
  5. a b Eva de Maizière, lex.art.de
  6. "Wir sind ein Volk", Stadtmuseum Weimar im Bertuchhaus
  7. "An eurem Geburtstag hörte der Quatsch auf": Neue Grünfläche, Kinderempfang und Gedenkmarsch, Der Tagesspiegel, 10. November 1994
  8. Lieselotte Nerlich: Eva de Maizière 75 Jahre. In: Godesberger Heimatblätter: Jahresheft des Vereins für Heimatpflege und Heimatgeschichte Bad Godesberg, ISSN 0436-1024, Verein für Heimatpflege und Heimatgeschichte Bad Godesberg e.V., Heft 28/1990, S. 174/175.